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Börsen in Europa-Schluss: Indizes beenden Handel mit Abschlägen


21.12.2012
aktiencheck.de

Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes schlossen die Handelswoche vor Weihnachten mit negativen Vorzeichen ab. Der Dow Jones EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) gab bis Handelsende 0,27 Prozent auf 2.651,09 Punkte ab. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160 / WKN 965816) verlor abschließend 0,17 Prozent auf 2.591,06 Zähler. Auch die europäischen Länderbörsen gingen schwächer ins Wochenende.

National Statistics gab heute bekannt, dass das britische Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal gegenüber dem Vorquartal gestiegen ist, jedoch schwächer als zuletzt gemeldet. Im Vergleich zum Vorquartal wuchs das BIP um 0,9 Prozent, gegenüber einem Minus von 0,4 Prozent im zweiten Quartal und einem Rückgang um 0,2 Prozent im ersten Quartal. Für Titel von Aviva (ISIN GB0002162385 / WKN 854013) ging es am Freitag 0,3 Prozent nach unten. Der Versicherer veräußert sein US-Geschäft Aviva USA Corp. für 1,8 Mrd. US-Dollar an die Lebensversicherungsgesellschaft Athene Holding Ltd. Dabei behält der Konzern die nordamerikanischen Asset-Management-Aktivitäten von Aviva Investors sowie Assets der Aviva plc außerhalb der USA. Unterdessen hat der Rüstungskonzern BAE Systems (ISIN GB0002634946 / WKN 866131) einen Großauftrag aus dem Oman gewonnen. Im Rahmen des Auftrags liefert das Unternehmen der Royal Air Force des Oman zwölf Kampfflugzeuge vom Typ Typhoon sowie acht Maschinen vom Typ Hawk Advanced Jet Trainer (AJT). Zudem leistet BAE entsprechende Support-Services. Die ersten Auslieferungen erfolgen voraussichtlich im Jahr 2017. Die Aktie zeigte einen Abschlag von 0,6 Prozent. Spitzenreiter im FTSE 100 waren zu Handelsende Papiere von Randgold Resources mit einem Wertzuwachs von 2,7 Prozent. Aktien von Evraz zeigten am Indexende einen Wertverlust von 3,5 Prozent.

In ganz Europa schauten Investoren heute in Richtung des Mobiltelefonherstellers Nokia (ISIN FI0009000681 / WKN 870737), dessen Aktien in Frankfurt einen Abschlag von 3,9 Prozent zeigten. Der Mobiltelefonhersteller hatte zuvor erklärt, dass er und der kanadische BlackBerry-Hersteller Research In Motion (RIM) (ISIN CA7609751028 / WKN 909607) eine neue Patentlizenzvereinbarung geschlossen haben. Als Folge des Abkommens werden sämtliche bestehenden Patentstreitigkeiten zwischen den Unternehmen beendet sowie laufende Prozesse in den USA, Großbritannien und Kanada eingestellt. Der finanzielle Rahmen der Vereinbarung sieht eine Einmalzahlung sowie laufende Zahlungen vor, die allesamt Research In Motion an Nokia leistet. Finanzielle Einzelheiten wurden nicht genannt.


Aktien von ArcelorMittal (ISIN LU0323134006 / WKN A0M6U2) gingen mit einem Minus von 2,5 Prozent aus dem Handel. Der größte Stahlkonzern der Welt hatte erklärt, dass er sich mit einer hohen Abschreibung im Europa-Geschäft konfrontiert sieht. So wird der Konzern voraussichtlich eine Goodwill-Abschreibung in Höhe von rund 3,4 Mrd. US-Dollar im Zusammenhang mit seinen europäischen Aktivitäten vornehmen. Im französischen Leitindex CAC 40 büßten die Aktien von Alcatel-Lucent als schwächster Wert 3,8 Prozent ein, für Anteile von GDF Suez ging es am oberen Indexende um 1,6 Prozent nach oben.

Atlas Copco (ISIN SE0000101032 / WKN 858209) hat mit dem deutschen Chemiekonzern BASF (ISIN DE000BASF111 / WKN BASF11) einen Vertrag über den Kauf des BASF-Arbeitsgebiets MEYCO Equipment unterzeichnet. Dieses bietet Betonspritzmaschinen für den Tunnel- und Bergbau an. Dabei wird der schwedische Maschinenhersteller den einzigen Produktionsstandort von MEYCO Equipment in Winterthur (Schweiz) weiter betreiben. Derzeit sind etwa 40 Mitarbeiter für MEYCO Equipment am Standort Winterthur sowie im Vertriebs- und Servicebüro in Hermsdorf (Deutschland) tätig. Alle Mitarbeiter werden vom neuen Eigentümer übernommen. 2011 erzielte das Geschäft einen Umsatz von etwa 20 Mio. Euro. Beide Parteien haben Stillschweigen über den Kaufpreis vereinbart. Der Kauf unterliegt noch der Zustimmung der zuständigen Behörden. Mit dem Abschluss der Transaktion wird zum Ende des ersten Quartals 2013 gerechnet. Atlas Copco legten 0,2 Prozent zu.

Im österreichischen Leitindex ATX rückten Aktien von Strabag auf Platz eins der Gewinnerliste um 5,7 Prozent vor. Die rote Laterne ging unterdessen an Mayr-Melnhof Karton mit einem Abschlag von 2,8 Prozent.

Im schweizerischen Leitindex SMI konnten sich Papier von Geberit mit einem Zugewinn von 1,3 Prozent an die Indexspitze setzen. Gleichzeitig standen Banktitel unter Druck. So gaben die Papiere der Credit Suisse 2,2 Prozent ab, während UBS und Julius Baer auf den letzten beiden Plätzen jeweils rund 3,0 Prozent verloren.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.651,09 (-0,27 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.591,06 (-0,17 Prozent) FTSE 100 (London): 5.939,99 (-0,31 Prozent) CAC40 (Paris): 3.661,40 (-0,15 Prozent) MIB (Mailand): 16.333,95 (-0,40 Prozent) SMI (Zürich): 6.889,54 (-0,34 Prozent) ATX (Wien): 2.404,37 (-0,31 Prozent) (21.12.2012/ac/n/m)



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