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Börsen in Asien notieren einheitlich im Minus


21.12.2012
aktiencheck.de

Tokio (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten asiatischen Aktienmärkte zeigten sich am Freitag in schwächerer Verfassung. Für eine deutliche Belastung sorgte dabei der andauernde Haushaltsstreit in den USA. Der DAXglobal Asia (ISIN DE000A0LLPW4 / WKN A0LLPW), der die 40 größten Werte des aufstrebenden Asiens beinhaltet, verschlechtert sich zur Stunde um 0,71 Prozent auf 345,06 Zähler.

Die wichtigsten japanischen Aktienindizes setzten auch heute ihren negativen Trend vom Vortag fort und präsentierten sich in rot. Der Leitindex Nikkei (ISIN XC0009692440 / WKN 969244) notierte zwar im frühen Handel noch in der Gewinnzone, ließ dann aber immer mehr nach und verabschiedete sich schließlich mit einem Minus von 0,99 Prozent auf 9.940,06 Punkte in den Feierabend. Damit schloss der Index in der Nähe seines Tagestiefs und konnte die psychologisch wichtige Marke von 10.000 Zählern nicht verteidigen. Ein ganz ähnlicher Handelsverlauf war daneben auch beim breiter gefassten Topix auszumachen, der zuletzt mit einem Abschlag von 0,70 Prozent auf 832,72 Stellen aus dem Handel ging. Auf dem Verkaufszettel der Investoren fanden sich dabei vor allem auch exportsensitive Titel wie etwa Automobilwerte wieder. So fuhren beispielsweise Toyota mit einem Wertverlust von 2,4 Prozent hinterher. Daneben konnten sich allerdings Honda mit einem Minus von lediglich 0,5 Prozent noch deutlich besser behaupten. Mazda verbilligten sich indes um 2 Prozent, während für Nissan ein Abschlag von 2,4 Prozent zu Buche stand. Bei den Technologiewerten verschlechterten sich unterdessen Sony um 1,6 Prozent. Gleichzeitig fielen Canon um 1,5 Prozent, während Panasonic mit einem Minus von 1,4 Prozent aus dem Handel gingen.


Die chinesischen Aktienmärkte taten sich heute ebenfalls sehr schwer und tendierten schwächer. Der Shanghai Composite verlor 0,69 Prozent auf 2.153,31 Punkte. Gleichzeitig stand in Hongkong beim Hang Seng (ISIN HK0000004322 / WKN 145733) am Ende ein Wertverlust von 0,68 Prozent auf 22.506,29 Zähler zu Buche. Vergleichsweise gut verbunden waren dabei die Anteilseigner des nach Kundenzahlen weltgrößten Mobilfunkanbieters China Mobile. So konnte sich ihr Titel mit einem Wertverlust von 0,4 Prozent etwas besser als der Gesamtmarkt behaupten. China Unicom konnten daneben sogar gegen den insgesamt negativen Trend um 0,2 Prozent vorrücken. Die Aktionäre des Internet-Unternehmens Tencent mussten unterdessen bei ihrem Titel ein Minus von 0,5 Prozent hinnehmen. Die wichtigsten Rohstoffwerte zeigten ferner heute mehrheitlich eine negative Tendenz. So verloren beispielsweise Sinopec 1,4 Prozent an Wert, während CNOOC und China Shenhua um 0,4 bzw. 0,2 Prozent nachgaben. Für die Anteilsscheine von PetroChina ging es aber um 0,4 Prozent nach oben.

Im indischen Aktienhandel gewinnen heute ebenfalls die Verkäufer die Oberhand. Der Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199 / WKN 969819) notiert zur Stunde mit 1,09 Prozent auf 19.242,00 Stellen im Minus. Rote Vorzeichen weisen dabei auch Stahlwerte aus. Während die Abschläge bei Tata Steel mit 0,4 Prozent geringer als beim Gesamtmarkt ausfallen, stehen die Aktien von Jindal Steel gleichzeitig mit einem Minus von 3,5 Prozent deutlich unter Druck.

Nikkei 225 (Japan): 9.940,06 (-0,99 Prozent) TOPIX (Japan): 832,72 (-0,70 Prozent) Hang Seng (China): 22.506,29 (-0,68 Prozent) Shanghai Composite (China): 2.153,31 (-0,69 Prozent) Seoul Composite KOSPI (Südkorea): 1.980,42 (-0,95 Prozent) SENSEX (Indien): 19.242,00 (-1,09 Prozent) JSX (Indonesien): 4.250,22 (-0,11 Prozent) STI (Singapur): 3.163,56 (-0,38 Prozent) (21.12.2012/ac/n/m)



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