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Wall Street Schluss: US-Indizes schließen schwächer, GE hebt Dividende an 14.12.2012
aktiencheck.de
New York (www.aktiencheck.de) - Die US-Leitindizes sind am letzten Handelstag der Woche mit Abschlägen aus dem Handel gegangen. Die Sorgen um die fehlenden Fortschritte bei den laufenden Haushaltsverhandlungen lasteten auf der Stimmung der Anleger. Der Dow Jones (ISIN US2605661048 / WKN 969420) verlor 0,27 Prozent auf 13.135,01 Punkte. Der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271 / WKN 969427) gab 0,70 Prozent auf 2.971,33 Zähler nach, während der S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) einen Abschlag von 0,41 Prozent auf 1.413,59 Punkte verzeichnete.
Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, sind die US-Verbraucherpreise im November 2012 gesunken. Demnach verringerte sich der Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent, während er im Oktober noch um 0,1 Prozent geklettert war. Volkswirte hatten einen Preisrückgang um 0,2 Prozent prognostiziert. Die um die volatilen Nahrungsmittel- und Energiepreise bereinigte Kernrate lag um 0,1 Prozent über dem Vormonatsniveau, nachdem sie im Oktober um 0,2 Prozent angestiegen war. Volkswirte waren hier von einem Plus von 0,1 Prozent ausgegangen.
Daneben hat die US-Industrieproduktion im November 2012 zugenommen. Wie die U.S. Federal Reserve Bank mitteilte, lag der Produktionsausstoß der Fabriken, Bergwerke und Energieversorger um 1,1 Prozent über dem Vormonatsniveau, während er im Oktober um revidiert 0,7 (vorläufig: -0,4) Prozent gesunken war. Volkswirte hatten ein Plus von 0,3 Prozent prognostiziert. Zudem stieg die Kapazitätsauslastung der US-Industrie auf 78,4 Prozent, während die Prognose auf 78,0 Prozent gelautet hatte. Im Vormonat hatte die Auslastung bei revidiert 77,7 Prozent gestanden.
Der amerikanische Mischkonzern General Electric Co. (GE) (ISIN US3696041033 / WKN 851144) hat eine Dividendenerhöhung angekündigt. Demnach hat das Board of Directors beschlossen, die Quartalsdividende von bislang 17 Cents je Aktie um 12 Prozent auf 19 Cents je Aktie anzuheben. Darüber hinaus genehmigte das Board zusätzliche Aktienrückkäufe mit einem Volumen von bis zu 10 Mrd. US-Dollar genehmigt. Die GE-Aktie legte 0,1 Prozent zu.
Daneben hat der kanadische Agrarkonzern Agrium Inc. (ISIN CA0089161081 / WKN 886256) eine Verdoppelung der Dividende angekündigt. So hat das Board of Directors beschlossen, die Dividende ab sofort nicht mehr halbjährlich, sondern quartalsweise auszuschütten. Die Dividende bleibt wie bisher bei 50 Cents je Aktie. Die jährliche Ausschüttung steigt durch diese Anhebung auf 2,00 US-Dollar je Aktie, was effektiv einer Verdoppelung entspricht. Die Agrium-Aktie schloss 0,1 Prozent schwächer.
Bereits gestern nach Börsenschluss gab der Software-Konzern Adobe Systems (ISIN US00724F1012 / WKN 871981) seine Ergebnisse zum vierten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2011/12 bekannt. Dabei konnten sowohl die Umsatz- als auch die Gewinnerwartungen übertroffen werden. Die Aktie von Adobe Systems zog vor diesem Hintergrund um 5,8 Prozent an.
Ebenfalls gestern Abend erklärte der Mischkonzern United Technologies (ISIN US9130171096 / WKN 852759), dass er seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr aktualisiert hat. Zudem wurde ein Ausblick auf das nächste Geschäftsjahr gegeben. So rechnet der Konzern für das Geschäftsjahr 2012 nun mit einem Ergebnis pro Aktie rund 5,32 US-Dollar, nach zuvor erwarteten 5,25 bis 5,35 US-Dollar. Der Umsatz wird weiterhin bei rund 58 Mrd. US-Dollar gesehen. Für das Fiskaljahr 2013 geht United Technologies von einem Gewinn von 5,85 bis 6,15 US-Dollar pro Aktie und einem Umsatz von 64 bis 65 Mrd. US-Dollar aus. Analysten prognostizieren für das laufende Fiskaljahr ein EPS-Ergebnis von 5,32 US-Dollar und einen Umsatz von 57,95 Mrd. US-Dollar. Für 2013 stellen sie ein EPS-Ergebnis von 6,12 US-Dollar bei Erlösen von 66,40 Mrd. US-Dollar in Aussicht. Aktien von United Technologies gaben um 0,5 Prozent nach.
Papiere von Discovery Communications (ISIN US25470F1049 / WKN A0Q90G) verbesserten sich um 1,0 Prozent. Die deutsche Fernsehsendergruppe ProSiebenSat.1 Media (ISIN DE0007771172 / WKN 777117) meldete, dass sie ihre Geschäftsaktivitäten in Nordeuropa im Bereich Fernsehen und Radio an den amerikanischen Satellitenfernseh-Betreiber verkauft. Das veräußerte Portfolio umfasst alle Fernseh- und Radio-Aktivitäten in Norwegen, Schweden, Finnland und Dänemark. Der Produktionsbereich der ProSiebenSat.1 Group in Nordeuropa (Red Arrow Entertainment Group) ist nicht Teil der Transaktion. Der Vollzug der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt kartellrechtlicher Genehmigungen und wird für das erste Quartal 2013 erwartet. Der Transaktion liegt ein Unternehmenswert des Geschäftsbereichs von 1,325 Mrd. Euro zu Grunde.
Zu guter Letzt gibt es Neuigkeiten bei PPG Industries (ISIN US6935061076 / WKN 852026). Der niederländische Chemiekonzern Akzo Nobel (ISIN NL0000009132 / WKN 914188) gab bekannt, dass er seine Sparte North American Decorative Paints für 1,05 Mrd. US-Dollar an den US-Konkurrenten verkaufen wird. Den Angaben zufolge erwirtschaftete die US-Sparte im Jahr 2011 einen Umsatz von 1,5 Mrd. US-Dollar, beschäftigt rund 5.000 Mitarbeiter und betreibt acht Produktionswerke. Die Transaktion soll im Laufe des zweiten Quartals 2013 abgeschlossen werden. Titel von PPG Industries rückten um 3,7 Prozent vor. (14.12.2012/ac/n/m)
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