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Wall Street Eröffnung: Grüne Vorzeichen nach positiven Arbeitsmarktdaten


07.12.2012
aktiencheck.de

New York (www.aktiencheck.de) - Nachdem sich die US-Leitindizes am Donnerstag mit leichten Aufschlägen in den Feierabend verabschiedet hatten, verbuchen sie am letzten Handelstag der Woche kurz nach Eröffnung angesichts positiver Arbeitsmarktdaten leicht grüne Vorzeichen. Ungelöst bleibt indes weiterhin die Problematik mit der so genannten "fiskalischen Klippe". Der Dow Jones (ISIN US2605661048 / WKN 969420) gewinnt aktuell 0,39 Prozent auf 13.124,50 Zähler. Der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271 / WKN 969427) präsentiert sich mit einem Plus von 0,17 Prozent bei 2.994,46 Zählern, während der S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) derzeit einen Aufschlag von 0,30 Prozent auf 1.418,12 Punkte verzeichnet.

Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, hat sich die US-Arbeitsmarktsituation im November 2012 erneut verbessert. So erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft gegenüber dem Vormonat um 146.000. Volkswirte hatten einen Stellenaufbau um lediglich 90.000 Beschäftigte erwartet, nach einem Anstieg um revidiert 138.000 im Oktober. Bereinigt um Beschäftigte im Staatsdienst stieg die Beschäftigtenzahl um 147.000, nach einem Zuwachs von revidiert 189.000 im Vormonat. Hier hatte die Prognose auf ein Plus von 120.000 gelautet. Ferner verringerte sich die Arbeitslosenquote auf 7,7 Prozent, nachdem sie im Vormonat bei 7,9 Prozent gestanden hatte. Volkswirte hatten mit einem Anstieg auf 8,0 Prozent gerechnet. In Kürze wird noch die Verbraucherstimmung der Universität Michigan gemeldet.


Bereits gestern nach Börsenschluss meldete Smith & Wesson (ISIN US8317561012 / WKN 797652), ein Hersteller von Handfeuerwaffen, dass er im zweiten Quartal in die Gewinnzone zurückkehren konnte. Profitieren konnte der Konzern vor allem von deutlich gestiegenen Verkäufen in allen Produktkategorien. Im Anschluss wurde die Jahresprognose nach oben revidiert. Anteilsscheine von Smith & Wesson büßen momentan trotzdem 0,7 Prozent ein.

Papiere von CyberOptics (ISIN US2325171021 / WKN 884075) tendieren im frühen Handel ebenfalls 0,7 Prozent leichter, nachdem der Konzern ein Stellenabbauprogramm angekündigt hat. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, sollen insgesamt rund 10 Prozent der Arbeitsplätze des Konzerns gestrichen werden. Das Unternehmen verwies zur Begründung für diesen Schritt auf das schwierige Marktumfeld, welches zu einem deutlichen Umsatzrückgang in den ersten beiden Monaten des vierten Quartals geführt habe. Zum jetzigen Zeitpunkt erwartet man für das Schlussquartal des Fiskaljahres einen Umsatz im Bereich von 5,5 bis 6,0 Mio. US-Dollar. Wie es weiter heißt, geht der Konzern im Rahmen des geplanten Stellenabbaus von Einmalbelastungen in Höhe von rund 550.000 US-Dollar aus.

Aus Kanada meldete heute die Bank of Nova Scotia (Scotiabank) (ISIN CA0641491075 / WKN 850388) als letzte der großen Bankgesellschaften des Landes ihr Zahlenwerk für das vierte Quartal. Kanadas drittgrößte Bank gab demnach bekannt, dass ihr Gewinn im Schlussquartal deutlich gestiegen ist, was mit einer starken Entwicklung der Segmente Global Banking and Markets und International Banking zusammenhängt. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis geschlagen. Titel der Scotiabank gewinnen in New York zurzeit 0,2 Prozent hinzu.

Schließlich gibt es Neuigkeiten bei Southwest Airlines (ISIN US8447411088 / WKN 862837). Die Fluggesellschaft legte die Passagierzahlen für den Monat November vor. Demnach wurden im Berichtsmonat insgesamt 8,849 Millionen Fluggäste befördert, was einem Rückgang von 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Aktien von Southwest Airlines geben 0,4 Prozent ab. (07.12.2012/ac/n/m)



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