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Wall Street-Schluss: US-Börsen schließen nach US-Haushaltsdefizit mit Abschlägen


13.11.2012
aktiencheck.de

New York (www.aktiencheck.de) - Nach anfänglichen Abschlägen und einer zwischenzeitlichen Erholung drehten die US-Leitindizes nach Veröffentlichung des US-Haushaltsdefizits am Dienstag doch wieder ins Minus. So schloss der Dow Jones (ISIN US2605661048 / WKN 969420) mit einem Abschlag von 0,46 Prozent bei 12.756,18 Zählern, während der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271 / WKN 969427) um 0,70 Prozent leichter notierte bei 2.883,89 Stellen. Der S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) beendete den Handel bei 1.374,53 Punkten (-0,40 Prozent).

Das US-Finanzministerium veröffentlichte am Dienstag die Daten zum US-Bundeshaushalt für Oktober 2012. Demnach belief sich das Haushaltsdefizit im Oktober 2012 auf 120 Mrd. US-Dollar. Das Defizit liegt damit deutlich über dem Wert von 98,5 Mrd. US-Dollar, der für den vergleichbaren Vorjahreszeitraum ermittelt worden war. Die Ausgaben lagen im Berichtsmonat bei 304,3 Mrd. US-Dollar, was gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 16 Prozent darstellt. Die Einnahmen beliefen sich auf 184,3 Mrd. US-Dollar. Dieser Wert lang 13 Prozent über dem des Vorjahres. Das Congressional Budget Office hatte im Vorfeld für Oktober nur mit einem Defizit in Höhe von 113 Mrd. US-Dollar gerechnet. Der Oktober ist der erste Monat des neuen Fiskaljahres 2013, für welches das Weiße Haus ein Defizit in Höhe von 990,6 Mrd. US-Dollar prognostiziert. Jedoch könnte diese Schätzung hinfällig werden, wenn es dem Senat und dem Repräsentantenhaus nicht gelingt, eine Einigung über die zukünftige Steuer- und Ausgabenpolitik zu erzielen und die US-Wirtschaft über die sogenannte Fiskalklippe in eine Rezession stürzt.

Der Pharmakonzern Merck & Co. (ISIN US58933Y1055 / WKN A0YD8Q) teilte mit, dass er die Entwicklung eines Medikaments einstellen wird. Das Unternehmen hatte versucht, sein Diabetes-Präparat Januvia mit einer generischen Version des Cholesterinsenkers Lipitor zu kombinieren. Diese Arbeiten wurden nun aus nicht näher genannten geschäftlichen Gründen abgebrochen. Jedoch betonte Merck & Co., dass der Abbruch nicht auf Sicherheitsbedenken bezüglich der beiden verwendeten Präparate zurückzuführen ist. Ursprünglich hatte das Unternehmen geplant, im Jahr 2014 die behördliche Zulassung für das neue Medikament zu erlangen. Die Aktie schloss mit einem Abschlag von 0,8 Prozent.

Das Verlagshaus Washington Post (ISIN US9396401088 / WKN 853179) gab unterdessen einen Wechsel in seiner Unternehmensführung bekannt. So wird Marcus Brauchli von seinem Posten als Herausgeber zurücktreten. Seine Nachfolge wird am 2. Januar 2013 Marty Baron antreten, der bisherige Herausgeber von "The Boston Globe". Brauchli war seit dem Jahr 2008 Herausgeber der "Washington Post", jedoch waren in den vergangenen Monaten immer wieder Gerüchte über einen baldigen Wechsel aufgekommen. Die Aktie ging mit einem Minus von 0,2 Prozent aus dem Handel.

Henry Schein (ISIN US8064071025 / WKN 897961), ein Handelsunternehmen für pharmazeutische Produkte und Medizintechnik, hat sein Aktienrückkaufprogramm aufgestockt. Das Unternehmen erklärte, dass das Board of Directors den Konzern zum Erwerb eigener Aktien im Gesamtvolumen von 300 Mio. US-Dollar ermächtigt hat. Aus einem im April 2012 angekündigten Aktienrückkaufprogramm über 200 Mio. US-Dollar stehen Henry Schein noch 57,5 Mio. US-Dollar zur Verfügung. Begründet wurde die Erhöhung des Aktienrückkaufprogramms mit der starken Konzernbilanz und den langfristig positiven operativen Aussichten. Der Anteilsschein notierte abschließend 0,7 Prozent im Plus.


Die weltgrößte Baumarktkette Home Depot (ISIN US4370761029 / WKN 866953) meldete unterdessen, dass ihr Gewinn im dritten Quartal angesichts einer stärkeren Kundennachfrage als Folge einer Erholung auf dem US-Häusermarkt leicht gestiegen ist. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis geschlagen. Indes wurde der Ausblick für das Gesamtjahr aktualisiert. Aktien von Home Depot schlossen 3,6 Prozent fester.

Papiere von des Hardware-Konzerns Xerox (ISIN US9841211033 / WKN 853906) legten bis Handelsende 1,4 Prozent zu. Der Druckerhersteller erklärte, dass er für das Geschäftsjahr 2013 ein Ergebnis im Rahmen der durchschnittlichen Marktschätzungen erwartet. Für das Schlussquartal 2012 wird indes ein Gewinn unterhalb der Analystenerwartungen anvisiert. Derweil wurde die Quartalsdividende angehoben, während das Aktienrückkaufvolumen ebenfalls erhöht wurde.

Der Einzelhandelskonzern Saks (ISIN US79377W1080 / WKN 883503) konnte im dritten Quartal 2012 einen höheren Gewinn einfahren. Auf bereinigter Basis wurden die Analystenprognosen erreicht. Der Sportartikelhändler Dick`s Sporting Goods (ISIN US2533931026 / WKN 662541) konnte im dritten Quartal mit einem Gewinnplus aufwarten und dabei die Analystenerwartungen übertreffen. Im Anschluss wurde die Ergebnisprognose für das laufende Fiskaljahr nach oben revidiert. Während Saks-Aktien 0,5 Prozent fester notierten, zeigten Anteile von Dick`s eine Verbesserung um 4,6 Prozent.

Die Bekleidungskette TJX (ISIN US8725401090 / WKN 854854) konnte im dritten Quartal 2012 dank steigender Umsätze ein höheres Ergebnis ausweisen. Die Analystenerwartungen wurden dabei geschlagen. Papiere von TJX legten abschließend 2,7 Prozent zu.

Der Zigarettenhersteller Lorillard (ISIN US5441471019 / WKN A0Q16L) kündigte unterdessen einen Aktien-Split im Verhältnis 3:1 an. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, erhalten Aktionäre zum Stichtag am 14. Dezember 2012 im Rahmen des Aktien-Splits für jeden ihrer Anteilsscheine zwei weitere dazu. Die Ausgabe der neuen Aktien beginnt ab dem 15. Januar 2013. Lorillard gewannen 1,7 Prozent hinzu.

AK Steel (ISIN US0015471081 / WKN 890363) erwartet für das vierte Quartal 2012 aufgrund sinkender Verkaufspreise ein geringeres Ergebnis als die Analysten. Anteilsscheine des Stahlkochers brachen in der Folge um 17,7 Prozent ein.

Schließlich gaben die Private-Equity-Gesellschaft Blackstone (ISIN US09253U1088 / WKN A0MSM5) und die LLOG Exploration Company L.L.C. die Gründung einer langfristigen strategischen Partnerschaft bekannt, in deren Rahmen beide Parteien mehr als 1,2 Mrd. US-Dollar investieren, um die Offshore-Aktivitäten von LLOG im Golf von Mexiko auszubauen und voranzutreiben. Blackstone-Aktien verloren bis Handelsende 0,4 Prozent an Wert. (13.11.2012/ac/n/m)



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