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Börsen in BRIC: Indizes geben mehrheitlich nach 30.10.2012
aktiencheck.de
Sao Paulo (www.aktiencheck.de) - Der DAXglobal BRIC Index (ISIN DE000A0C4CK9 / WKN A0C4CK) hat im bisherigen Dienstaghandel einen sehr schweren Stand und notiert klar in der Verlustzone. Derzeit geht es für den Auswahlindex, der die Performance der vier größten Schwellenländer der Welt abbildet, um 1,09 Prozent auf 388,87 Punkte nach unten.
Da gestern an der Wall Street wegen des Sturms "Sandy" nicht gehandelt wurde, fehlten dem brasilianischen Handel wichtige Impulse. Der Leitindex Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18 / WKN A0JZEM) verschlechterte sich im Montaghandel um 0,17 Prozent und ging bei einem Stand von 57.176,58 Stellen aus dem Handel. Banco do Brasil konnten sich gegen den insgesamt leicht negativen Trend um 0,5 Prozent verbessern, während gleichzeitig Banco Bradesco fast unverändert tendierten. Petrobras verloren unterdessen deutliche 3,4 Prozent an Wert, während Vale um 0,4 Prozent vorrückten.
Keine einheitliche Tendenz war unterdessen heute an den chinesischen Aktienmärkten auszumachen. Die Anleger hielten sich hier im Vorfeld anstehender wichtiger Quartalsbilanzen mit größeren Neuengagements zurück. Der Shanghai Composite verbesserte sich um 0,17 Prozent auf 2.062,35 Stellen. Schlechter erging es daneben in Hongkong dem Hang Seng (ISIN HK0000004322 / WKN 145733), der zwar im frühen Handel noch in der Gewinnzone notierte, am Ende dann aber doch 0,38 Prozent auf 21.428,58 Zähler verlor. Einen sehr schweren Stand hatten dabei Banktitel. Während sich HSBC mit einem Wertverlust von 0,7 Prozent noch vergleichsweise gut behaupten konnten, verloren CCB, ICBC und Bank of China zwischen 1,4 und 1,8 Prozent an Wert. Die Anteilsscheine des Börsenbetreibers HKEX gaben daneben um 1 Prozent nach. Kein einheitliches Bild ergab sich derweil bei den wichtigsten Versicherungswerten. So gewannen China Life 0,7 Prozent hinzu, während gleichzeitig Ping An mit einem Verlust von 1,1 Prozent deutlich schwächer tendierten. Einen guten Tag erwischten daneben die Aktien des Internet-Unternehmens Tencent, die um 0,6 Prozent vorrückten. Sinopec verloren 1,6 Prozent an Wert, nachdem der Betreiber von Raffinerieanlagen gestern nach seinem Zahlenausweis zum abgelaufenen Quartal noch deutlich zulegen konnte.
An den russischen Aktienmärkten dominiert zur Stunde die Farbe rot. Der Leitindex RTS gibt um 0,22 Prozent auf 1.431,86 Stellen nach. Rosneft gewinnen 0,9 Prozent an Wert und entwickeln sich damit deutlich besser als der Gesamtmarkt. Gleichzeitig geht es für Gazprom um 1,6 Prozent nach unten, während LukOil annähernd auf Vortagesniveau notieren. Sberbank büßen schließlich 0,1 Prozent ein.
Deutliche Kursverluste sind derzeit an den indischen Aktienmärkten auszumachen. So verschlechtert sich der Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199 / WKN 969819) um 1,10 Prozent auf 18.397,54 Punkte. Der Geldpolitische Rat der indischen Notenbank beriet über das weitere Zinsniveau und beschloss, die Leitzinsen unverändert zu lassen. Somit verharrt der Leitzinssatz bei 8,00 Prozent. Marktbeobachter hatten diese Entscheidung im Vorfeld erwartet. Zuletzt hatte die Zentralbank den Leitzins im April 2012 überraschend deutlich um 50 Basispunkte auf 8,00 Prozent gesenkt. Jedoch senkte die Notenbank erneut ihre Wachstumsprognose für 2012 auf 5,8 Prozent, während sie bisher von einem BIP-Anstieg um 6,5 Prozent ausgegangen war. Ursprünglich war sogar ein Plus von 7,3 Prozent erwartet worden. Bei den Einzelwerten stehen indes die Papiere von Maruti Suzuki mit einem Zugewinn von 2,3 Prozent hoch im Kurs, während sich die Anleger gleichzeitig bevorzugt von den Titeln der State Bank of India trennen, die um 4,4 Prozent einbrechen. (30.10.2012/ac/n/m)
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