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Wochenrückblick KW 37


14.09.2012
aktiencheck.de

Paris (www.aktiencheck.de) - In der abgelaufenen Woche haben sich die Weltbörsen stärker entwickelt. Der DAX gewann im Wochenvergleich rund 2,7 Prozent, während der Dow Jones STOXX 50 einen Anstieg um etwa 0,9 Prozent aufweist. Der japanische Nikkei-Index hat im Wochenvergleich mit einem Zugewinn von 3,2 Prozent geschlossen. In den USA konnte der Dow Jones seit dem letzten Handelstag der vorangegangenen Woche bisher rund 2,2 Prozent zulegen.

Die deutschen Standard- und Nebenwerte haben am Montag mit geringen Abgaben geschlossen, während die Technologiewerte stärker abgaben. Der DAX verlor unter anderem 0,01 Prozent. Das deutsche Handwerk musste im zweiten Quartal 2012 einen Umsatzrückgang ausweisen. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte, fielen die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk gegenüber dem Vorjahresquartal um 3,3 Prozent. Das Verarbeitende Gewerbe musste im Juli 2012 ebenfalls nach vorläufigen Angaben einen niedrigeren Umsatz ausweisen. Gegenüber dem Vorjahresmonat sank der Umsatz arbeitstäglich bereinigt um 1,3 Prozent, nach einem Umsatzplus von 0,2 Prozent im Juni. Im DAX war die Aktie der Commerzbank mit einem Kursgewinn von 4,5 Prozent stärkster Wert. In der Spitzengruppe folgten ThyssenKrupp mit +0,9 Prozent. Der Stahlkonzern hat heute eine Stellungnahme zur Nachfolge des Vorstandsmitglieds und Arbeitsdirektors Ralph Labonte abgegeben. Demnach hat Labonte aufgrund gesundheitlicher Probleme darum gebeten, seinen Vertrag früher beenden zu können. Titel von Siemensschlossen 0,4 Prozent über der Vortageslinie. Der Technologiekonzern hat mit seiner Anleihe-Emission über insgesamt rund 2,7 Mrd. Euro die bisher niedrigsten Zinskosten am europäischen Kapitalmarkt erzielt. Die Vorzugsaktie von Volkswagengewann heute 0,5 Prozent. Die zum Autobauer gehörende AUDI konnte im August mit einem deutlichen Absatzplus aufwarten. Im Versicherungsbereich legte die Aktie von Münchener Rück 0,4 Prozent zu. Münchener Rück warnte in einer Mitteilung vor zunehmenden Herausforderungen im kommenden Jahr trotz der derzeit noch starken Kapitalbasis der Erst- und Rückversicherer. Daneben gewann die Aktie der Allianz 0,6 Prozent. Der Versicherungskonzern bereitet einem Medienbericht zufolge mit einem Umbau an der Führungsspitze die Nachfolge von Konzernchef Michael Diekmann vor. Im MDAX stand die Aktie von Klöckner mit einem Kursgewinn von 3,4 Prozent an erster Stelle. STADA Arzneimittel legten 0,2 Prozent zu. Die Vertriebsgesellschaften von STADA gehen auf einem Spitzenplatz aus der dritten Rabattvertrags-Ausschreibung der Barmer GEK, Deutschlands größter gesetzlicher Krankenkasse, hervor. Für Titel von Hannover Rück ging es 0,5 Prozent abwärts. Nach erfreulichen Vertragserneuerungsrunden im ersten Halbjahr 2012 blickt man zuversichtlich auf die Erneuerungen zum 1. Januar 2013. Continental 0,7 Prozent. Der Automobilzulieferer plant die Emission einer Anleihe. Als stärkster TecDAX-Wert gingen SMA Solar mit +4,6 Prozent aus dem Handel. MorphoSys gewannen 1,4 Prozent. Der Biotechnologiekonzern und die Universität Melbourne gaben die Veröffentlichung von zwei Fachartikeln bekannt, die das große therapeutische Potenzial von Antikörpern unterstreichen, die gegen GM-CSF (Granulozyten-Makrophagen-koloniestimulierender Faktor) gerichtet sind. Die deutschen Aktien haben am Dienstag deutlich zugelegt und mit Gewinnen geschlossen. Der DAX gewann am Ende 1,33 Prozent. Die deutsche Wirtschaft erweist sich in einem zunehmend schwieriger werdenden weltwirtschaftlichen Umfeld als vergleichsweise robust und widerstandsfähig und dürfte ihr Wachstum mit merklich gedämpfter Dynamik fortsetzen. Zu diesem Ergebnis kommt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) in ihrer heute veröffentlichten Beurteilung der wirtschaftlichen Lage in Deutschland im September. Das Statistische Bundesamt meldete für August 2012 ein beschleunigtes Wachstum der deutschen Großhandelsverkaufspreise. Gegenüber dem Vorjahresmonat kletterten die Preise um 3,1 Prozent, nach Zuwächsen von 2,0 Prozent im Juli 2012 und 6,5 Prozent im August 2011. Im DAX legte die Aktie der Deutschen Bank als stärkster Wert 4,1 Prozent zu. Die Bank hat heute ihre strategischen Ambitionen für 2015 und die Folgejahre verkündet. Sie stellt damit die Weichen, um zur weltweit führenden, kundenorientierten Universalbank aufzusteigen. Der Plan mit dem Namen "Strategie 2015+" legt dar, wie die Bank zum einen den kurzfristigen Herausforderungen in einem sich ändernden wirtschaftlichen Umfeld begegnen wird, und wie sie zum anderen Chancen nutzen will, die sich aus langfristigen Megatrends ergeben. Dahinter folgten Titel der Deutschen Lufthansamit einem Kursgewinn von 2,7 Prozent. Das Flugunternehmen konnte im August mit einem Passagierplus aufwarten. Die Aktie von ThyssenKrupp gewann 1,5 Prozent. Beim Verkauf der Bauelemente-Gruppe an Kingspan ist das Closing erfolgt. Die deutschen Aktien haben am Mittwoch mit deutlichen Gewinnen geschlossen. Das Bundesverfassungsgericht hat heute den Rettungsschirm ESM, wenn auch unter Auflagen, gebilligt. Die Genehmigung durch das Gericht war vom Markt im Wesentlichen erwartet worden. Der DAX gewann 0,45 Prozent. Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) hat seine BIP-Prognose für 2012 nach unten korrigiert, nachdem sich die deutsche Konjunktur in den Sommermonaten deutlich eingetrübt hat. Das BIP-Wachstum wird nun bei 0,8 Prozent gesehen, nach bislang 1,1 Prozent. Die Inflation in Deutschland hat sich im August 2012 nach endgültigen Angaben des Statistischen Bundesamtes mit beschleunigtem Tempo fortgesetzt. Demnach belief sich die Inflationsrate erneut auf 2,1 Prozent, nach einer Jahresteuerungsrate von 1,7 Prozent im Juli 2012 und 2,4 Prozent im August 2011. Im DAX ragte die Aktie der Commerzbank mit einem Kursgewinn von 7,2 Prozent heraus. Damit profitierte das Papier von der Genehmigung des ESM-Schirmes durch das Bundesverfassungsgericht. Titel der Deutschen Börse legten 2,1 Prozent zu. Der Börsenbetreiber hat eine exklusive Vereinbarung mit Fitch Ratings abgeschlossen, um Rating-Veröffentlichungen mit niedrigster Latenz in maschinenlesbarem Format über ihren News-Feed "AlphaFlash" zu verteilen. Bayer-Anteile gewannen 0,4 Prozent hinzu. Am Freitag will der Aufsichtsrat Werner Wenning zum neuen Aufsichtsrats-Chef wählen. Die Aktie von Siemens schloss 0,1 Prozent tiefer. Die Siemens-Division Industry Automation wird mit der Übernahme der Perfect Costing Solutions GmbH in Göppingen ihre weltweit führende Position im Bereich von Product-Lifecycle-Management-Software weiter ausbauen. Für MAN ging es 0,2 Prozent bergab. Das Unternehmen hat die Zahl seiner Ausbildungsplätze erhöht. BASF-Anteile verloren 0,1 Prozent. Der Chemiekonzern hat heute weitere Preiserhöhungen angekündigt. An letzter Stelle gingen K+S mit einem Kursverlust von 1,4 Prozent aus dem Handel. Die wichtigsten deutschen Aktienindizes tendierten am Donnerstag in der Verlustzone. Die Investoren warten gespannt auf die am Abend anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank und hoffen dabei auf eine weitere geldpolitische Lockerung der Fed. Der DAX verlor zuletzt 0,45 Prozent. Siemens gab bekannt, dass Siemens Infrastructure & Cities und die Wasion Group Ltd., einer der führenden chinesischen Hersteller von intelligenten Zählern (Smart Meter), im September 2012 das Gemeinschaftsunternehmen "Smart Metering Solutions (Changsha) Co. Ltd." gegründet haben. Dabei hält Siemens die Mehrheit an dem Joint Venture. Im Fokus des neuen Geschäfts steht die Entwicklung und Vermarktung von Software für das Management von Zählerdaten. Die Papiere des Technologiekonzerns lagen zuletzt knapp im Minus. Die zum Autobauer Volkswagen gehörende Tochter SKODA konnte im August mit einem Absatzplus aufwarten. So hat der tschechische Autobauer seine weltweiten Auslieferungen an Kunden im August 2012 um 12,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf 67.7000 Modelle gesteigert. Das ist zugleich das beste August-Ergebnis in der Unternehmensgeschichte. Von Januar bis August 2012 legten die SKODA Auslieferungen an Kunden um 8,5 Prozent auf über 633.300 Fahrzeuge zu. Die Volkswagen-Aktie verlor 1,0 Prozent. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren fanden sich Merck mit einem Zugewinn von 1,3 Prozent wieder. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Henkel und Fresenius, während Commerzbank (-1,8 Prozent) und Deutsche Bank (-2,4 Prozent) die letzten Plätze einnahmen. Am Freitag zeigten sich an den deutschen Leitindizes nach der Ankündigung weiterer geldpolitischer Lockerungen der US-Notenbank Fed deutliche Zugewinne. Der DAX notierte am Nachmittag mit einem Plus von mehr als 1,0 Prozent. Gegen Mittag sind im DAX neben Finanzwerten auch Titel aus dem Automobilsektor gefragt. So kann Volkswagen an der Spitze nach überzeugenden Absatzzahlen für August um 5,5 Prozent zulegen. Wie heute bekannt wurde, wurden im Berichtsmonat weltweit 719.500 Modelle abgesetzt, was einem Anstieg von 18,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 605.300 Fahrzeugen entspricht. Neuigkeiten gab es daneben beim Pharmakonzern Bayer So wurde eine Vereinbarung zur Übernahme des US-Tiergesundheitsgeschäfts von Teva Pharmaceutical für einen Kaufpreis von bis zu 145 Mio. US-Dollar geschlossen. Mit der Akquisition verstärkt Bayer HealthCare sein Produktangebot im Bereich Antiinfektiva-Lösungen für das Nutztier-Geschäft und erweitert sein bestehendes Produktportfolio um Fortpflanzungshormone. Zusätzlich baut das Unternehmen sein Portfolio im Bereich Haustierprodukte durch dermatologische Produkte, Wellness-Produkte für Tiere sowie Nutrazeutika aus.

Die wichtigsten europäischen Aktienindizes haben einen schwächeren Start in die neue Handelswoche erwischt. Nach den jüngsten deutlichen Kursaufschlägen nahmen die Investoren am Montag ein paar Gewinne mit. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor 0,40 Prozent, während der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 um 0,33 Prozent nachgeben musste. In London stiegen BP um 0,7 Prozent. Der Ölkonzern wird seine Beteiligungen an einer Reihe von Öl- und Gasfeldern im Golf von Mexiko für insgesamt 5,55 Mrd. US-Dollar an die Plains Exploration & Production verkaufen. AB Foods verschlechterten sich daneben um 2 Prozent, nachdem der Lebensmittelhersteller ein Trading Update kurz vor Abschluss des laufenden Geschäftsjahres am 15. September 2012 veröffentlicht hat. Demnach wird der bereinigte operative Gewinn im zweiten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres deutlich über dem Vorjahreswert sowie im Rahmen der eigenen Erwartungen liegen. Eine Sonderbelastung in Höhe von 100 Mio. Britische Pfund (GBP) als Folge von Abschreibungen ist hierbei nicht berücksichtigt. Insgesamt geht man für das Gesamtjahr davon aus, dass sowohl der bereinigte operative Gewinn als auch das bereinigte Ergebnis pro Aktie deutlich über den jeweiligen Vorjahreswerten liegen werden. Neuigkeiten gab es zudem auch vom Energie- und Erdgasversorger BG Group So teilte man mit, dass CFO Fabio Barbosa vorübergehend beurlaubt wurde, um sich einer medizinischen Behandlung in Brasilien unterziehen zu können. Das Papier verteuerte sich um 0,8 Prozent. Wie indes bereits am Freitag bekannt gegeben wurde, hat der Rohstoffhändler Glencore das Übernahmeangebot für den Minen- und Rohstoffkonzern Xstrata erhöht. Dabei bietet Glencore nun 3,05 eigene Aktien je Xstrata-Titel, nach zuvor 2,8 eigenen Aktien je Xstrata-Titel. Die Fusion bleibt weiterhin offen. Während Glencore heute um 2,1 Prozent nachgaben, verbesserten sich Xstrata um 1,2 Prozent. Die französische Industrieproduktion hat sich im Juli nach Angaben der nationalen Statistikbehörde Insee erhöht. Demnach erhöhte sich die französische Industrieproduktion gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent, nachdem im Juni ein unveränderter Wert ausgewiesen worden war. Im Vergleich zum Vorjahresmonat hat die Industrieproduktion um 1,5 Prozent nachgelassen. Der zum Luft- und Raumfahrtkonzern EADS gehörende Flugzeugbauer Airbus wird dank des schwächeren Euros seinen geplanten Gewinn voraussichtlich deutlich übertreffen. "Eine Änderung des Wechselkurses von zehn Cent gegenüber dem Dollar beeinflusst unseren operativen Gewinn um rund eine Milliarde Euro. Beim gegenwärtigen Kurs von 1,25 Dollar pro Euro bedeutet das gegenüber unserer Planung ein Plus von gut einer Milliarde Euro", sagte Konzernchef Fabrice Brégier in einem Presseinterview. Wie es derweil unter Berufung auf informierte Kreise heißt, will sich Konzernchef Tom Enders von fast der gesamten Führungsspitze des Bereichs trennen. Nach Informationen des Magazins sollen bis auf den Bereichschef Bernhard Gerwert und Personalchef Christoph Hoppe sämtliche Top-Manager gehen, insgesamt vier Personen. Bereits vor wenigen Tagen hatte sich Enders überraschend vom langjährigen Cassidian-Chef Stefan Zoller (54) getrennt und die Führung dem bisherigen operativen Chef Bernhard Gerwert (59) übertragen. Des weiteren wurde Cassidian vom französischen Innenministerium mit der Lieferung eines landesweiten öffentlichen Warn- und Informationssystems (Système d’Alerte et d’Information des Populations - SAIP) beauftragt. Die Aktie flog mit einem Abschlag von 2,3 Prozent hinterher. Als schwächster Wert im schweizerischen Leitindex SMI gaben Transocean um 2,1 Prozent nach. Der Ölbohrkonzern hat sich von mehreren Bohrinseln getrennt. So hat man eine Vereinbarung über den Verkauf von insgesamt 38 Bohrplattformen an den Wettbewerber Shelf Drilling International Holdings Ltd. geschlossen. Der Verkaufspreis wurde auf insgesamt 1,05 Mrd. US-Dollar beziffert. Die Transaktion wird voraussichtlich im vierten Quartal abgewickelt. Dagegen ging es für Adecco an der Indexspitze um 2 Prozent nach oben. Die wichtigsten europäischen Aktienindizes schlossen am Dienstag überwiegend im Plus. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewann 1,15 Prozent, während der Dow Jones STOXX 50 um 0,67 Prozent zulegen konnte. Das britische Handelsbilanzdefizit hat sich im Juli nach Angaben von National Statistics verkleinert. So schrumpfte das Defizit auf 7,1 Mrd. Britische Pfund (GBP), nachdem für Juni ein Passivsaldo von 10,1 Mrd. GBP ermittelt worden war. Volkswirte hatten im Vorfeld mit einem Defizit von 10 Mrd. GBP gerechnet. Für eine Enttäuschung sorgte bei den Einzelwerten der Luxusartikelhersteller Burberry Group Zwar wuchsen die Retail-Umsätze in den zehn Wochen zum 8. September 2012 auf Basis konstanter Währungen um 6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Wie CEO Angela Ahrendts aber mitteilte, werde das externe Umfeld immer schwieriger, weshalb sich das Wachstum der Retail-Umsätze auch abgeschwächt habe. Zudem wurde eine Gewinnwarnung veröffentlicht. Für die zwölf Monate zum 31. März 2013 rechnet der Konzern derzeit mit einem bereinigten Gewinn vor Steuern am unteren Ende der Markterwartungen. Die Anteilsscheine brachen als Schlusslicht im FTSE 100 um 20,9 Prozent ein. Auf Platz eins der Gewinnerliste rückten derweil Royal Bank of Scotland um 4,6 Prozent vor. L'Oréal plant Presseangaben zufolge, seinen Umsatz in Indien deutlich anzukurbeln. Wie es heißt, will der größte Kosmetikkonzern der Welt seinen Umsatz in Indien demnach bis 2020 auf 1 Mrd. Euro vervierfachen. In diesem Zusammenhang investiert L'Oréal 100 Mio. Euro in den Ausbau der Kapazitäten in seinem Werk in Mumbai und eröffnet zwei Forschungs- und Entwicklungszentren in Mumbai und Bangalore. Die Papiere von L'Oréal verbesserten sich um 0,9 Prozent. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren fanden sich im französischen Leitindex CAC 40 Titel von STMicroelectronics mit einem Zugewinn von 4,6 Prozent wieder, während die rote Laterne von LVMH mit einem Wertverlust von 3,4 Prozent getragen wurde. Nachrichten gibt es heute auch aus der Schweiz. Der Telekommunikationskonzern Swisscom plant eine Übernahme von 75 Prozent der Telecom Liechtenstein. So haben Swisscom und das Fürstentum Liechtenstein eine Absichtserklärung zur Übernahme von 75 Prozent der Aktien an der Telecom Liechtenstein AG unterzeichnet. Swisscom beabsichtigt, das Telekommunikationsgeschäft und die heute noch bei den Liechtensteinischen Kraftwerken angesiedelte Telekom-Infrastruktur zu übernehmen und durch die Swisscom (Schweiz) AG zu führen. Die Kabelnetzaktivitäten von Telecom Liechtenstein und die schweizerische Tochter Deep AG werden nicht übernommen. Die Aktie schloss mit 0,8 Prozent im Plus. Philips Electronics hat eine Ausweitung der Restrukturierungsmaßnahmen angekündigt. So habe man im Rahmen der Umsetzung des Restrukturierungsprogramms "Accelerate!" weitere Effizienzsteigerungspotenziale identifiziert. Dadurch will Philips zusätzlich 300 Mio. Euro einsparen. In diesem Zusammenhang kündigte der Konzern den Abbau von weiteren 2.200 Stellen an. Die Anteilsscheine des Technologiekonzerns gaben um 0,2 Prozent nach. Die europäischen Börsen sind zur Wochenmitte uneinheitlich in den Feierabend gegangen. Am Morgen hatten die Verfassungsrichter den ESM wenn auch unter Auflagen gebilligt. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewann 0,28 Prozent, während der Dow Jones STOXX 50 dagegen mit einem Minus von 0,29 Prozent aus dem Handel ging. Im FTSE 100 standen die Anteilsscheine von Kingfisher im Blick. Die größte Baumarktkette in Europa verlautbarte, dass ihr Gewinn im ersten Halbjahr gesunken ist, was vor allem auf ungünstige Wetterverhältnisse zurückgeführt wurde. Die Aktie verteuerte sich um 1,7 Prozent. Der mit Abstand größte Gewinner im britischen Leitindex FTSE 100 war die Aktie von BAE Systems die einen Sprung um 10,6 Prozent nach oben machte. Hintergrund der deutlichen Kursaufschläge sind die Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss mit dem europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS die inzwischen von beiden Unternehmen bestätigt wurden. Demnach befinden sich BAE Systems und EADS in Gesprächen über einen möglichen Zusammenschluss der Geschäfte der beiden Unternehmen. Der mögliche Zusammenschluss soll durch eine Dual-Listed Company-Struktur durchgeführt werden, bei der beide Unternehmen durch einen Interessensausgleich und weitere Vereinbarungen als eine Gruppe operieren, jedoch weiterhin separat an ihren jeweiligen Börsenplätzen zugelassen bleiben. Alstom rückten um 1,3 Prozent vor. Der Industriekonzern hat mehrere Großaufträge erhalten. So wurde Alstom mit der Lieferung von Luftfilter-Systemen für Kraftwerke in Taiwan und Rumänien beauftragt. Unter anderem wird Alstom mehrere Luftreinhaltungs-Systeme für ein Kraftwerks-Erweiterungsprojekt des Energieversorgers Taiwan Power Co. liefern. In Rumänien wurde Alstom vom Energieversorger SC Complexul Energetic Oltenia S.A. mit der Lieferung einer Nass-Rauchgasentschwefelungsanlage für das Kraftwerk Craiova 2 beauftragt. Das Gesamtvolumen der beiden Aufträge wurde auf mehr als 160 Mio. Euro beziffert. ABB stiegen um 1,2 Prozent. Der Mischkonzern sieht sich bei der Erfüllung seiner langfristigen Planziele weiter auf Kurs und hat die mittelfristigen Prognosen bestätigt. Die wichtigsten europäischen Aktienindizes zeigten sich am Donnerstag uneinheitlich. Die Investoren hielten sich vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank zurück, hofften jedoch auf eine weitere geldpolitische Lockerung der Fed. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor 0,84 Prozent, der Dow Jones STOXX 50 legte hingegen 0,11 Prozent zu. Im britischen Leitindex FTSE 100 standen Next mit einem Wertverlust von 7,2 Prozent deutlich unter Druck. Nur noch die Papiere von BAE Systems weisen einen höheren Abschlag (-7,3 Prozent) aus. Die Bekleidungskette konnte im ersten Halbjahr mit einem Anstieg beim bereinigten Ergebnis aus dem fortgeführten Geschäft aufwarten. Der Umsatz wurde ebenfalls verbessert, während der Nettogewinn rückläufig war. Neben gestiegenen Umsatzerlösen konnte der Konzern von seiner erfolgreichen Expansionspolitik sowie Kostensenkungsmaßnahmen profitieren. Für das laufende Fiskaljahr äußerte sich der Konzern verhalten optimistisch. Der britische Ölkonzern BP wird seine 18,36-prozentige Beteiligung am Draugen-Feld in der Norwegischen See für 240 Mio. US-Dollar in bar an die AS Norske Shell, eine Tochter des britisch-niederländischen Wettbewerbers Royal Dutch Shell verkaufen. Die Aktie von BP gewannen 0,8 Prozent, während Papiere von Royal Dutch Shell 1,1 Prozent zulegten. Auf Platz eins der Gewinnerliste stiegen unterdessen Rolls Royce um 3,1 Prozent. Im CAC 40 standen EADS mit einem kräftigen Abschlag von 10,2 Prozent als schwächster Wert im Blickfeld der Investoren. Wie der Luft- und Raumfahrtkonzern bereits gestern Abend bestätigte, verhandelt man mit dem britischen Rüstungskonzern BAE Systems über einen möglichen Zusammenschluss. Der mögliche Zusammenschluss erfordert unter anderem die Zustimmung des EADS-Verwaltungsrates. Die wichtigsten europäischen Aktienindizes können auch am Freitag Nachmittag ihre hohen Kursgewinne behaupten, nachdem die US-Notenbank Fed am Vorabend neue geldpolitische Maßnahmen zur Stützung der lahmenden Konjunktur beschlossen hat. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewinnt derzeit 1,6 Prozent, während der Dow Jones STOXX 50 derzeit 0,56 Prozent anziehen kann. Die europäischen Verbraucherpreise haben sich im August 2012 mit beschleunigtem Tempo erhöht. Dies gab das europäische Statistikamt Eurostat heute bekannt. So erhöhte sich die jährliche Inflationsrate der Eurozone bei 2,6 Prozent, nach 2,4 Prozent im Juli 2012 und 2,5 Prozent im August 2011. Die Erwerbstätigkeit im Euroraum hat sich im zweiten Quartal 2012 nach vorläufigen Schätzungen von Eurostat verringert. Im Euroraum (ER17) nahm die Zahl der Erwerbstätigen gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,6 Prozent ab, während sie verglichen mit dem Vorquartal stabil blieb. Die Aktie von EADS tendiert 0,9 Prozent fester. Wie bereits am Mittwoch bekannt gegeben wurde, verhandelt der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern mit dem britischen Rüstungskonzern BAE Systems über einen möglichen Zusammenschluss. Die Transaktion könnte jedoch einem Medienbericht zufolge an der politischen Einflussnahme Deutschlands und Frankreichs nicht zustande kommen. Demnach werde BAE Systems die Verhandlungen über eine Fusion mit EADS scheitern lassen, falls sich herausstellen sollte, dass sich der neu entstehende Konzern nicht der politischen Einflussnahme aus Berlin und Paris entziehen könne. In Großbritannien rücken im FTSE 100 Titel von Kazakhmys um 14,4 Prozent vor und stehen damit ganz oben im britischen Leitindex. Ebenfalls sehr gefragt sind Papiere von Vedanta Resources (+14 Prozent), EVRAZ (+12,6 Prozent), Fresnillo (+11,8 Prozent) und Eurasian Natural (+10 Prozent). Im Mittelfeld ziehen BAE Systems um 3,4 Prozent an. Die rote Laterne trägt mit einem Abschlag von 1,8 Prozent die Aktie von BSkyB, während sich GlaxoSmithKline und Reckitt Benckiser um 1,6 bzw. 1,4 Prozent verbilligen.


Nach den deutlichen Zugewinnen vom Freitag haben die Investoren an den wichtigsten asiatischen Aktienmärkten am Montag eine Verschnaufpause eingelegt. Der japanische Leitindex Nikkei notierte heute fast im gesamten Handelsverlauf in der Verlustzone. Gegen Handelsende wurden die Abschläge aber noch deutlich abgebaut, so dass am Ende lediglich ein Minus von 0,03 Prozent zu Buche stand. Die japanische Wirtschaftsleistung verzeichnete im zweiten Quartal einen geringeren Zuwachs als zunächst ermittelt. Dies geht aus der zweiten Schätzung zum japanischen Bruttoinlandsprodukt (BIP) hervor, die von der Regierung vorgelegt wurde. Gegenüber dem Vorquartal wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,2 Prozent, nachdem man hier zuvor auf vorläufiger Basis einen Anstieg um 0,3 Prozent ausgewiesen hatte. Davor war das BIP im ersten Quartal um 1,3 Prozent angestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal erhöhte sich die Wirtschaftsleistung um revidiert 0,7 Prozent (vorläufig: +1,4 Prozent), nach einem Plus von 5,3 Prozent im ersten Quartal. Das japanische Verbrauchervertrauen hat sich derweil im August verbessert. Wie das Kabinettsbüro bekannt gab, verbesserte sich der entsprechende saisonbereinigte Index auf 40,5 Punkte, nachdem er im Vormonat noch bei 39,7 Punkten gestanden hatte. Damit steht der Verbrauchervertrauens-Index der weltweit drittgrößten Volkswirtschaft weiter unter der Marke von 50 Punkten. Ab dieser Marke wird von einer optimistischen Haltung der Konsumenten ausgegangen. An den chinesischen Aktienmärkten ging es am Montag mit deutlich abgebremster Dynamik weiter nach oben. Der Hang Seng verteuerte sich um 0,13 Prozent. Die chinesische Handelsbilanz hat im August mit einem Anstieg geschlossen. Dies geht aus einer heute veröffentlichten Mitteilung der chinesischen Regierung hervor. Demnach erhöhte sich der Handelsbilanzüberschuss im Berichtsmonat auf 26,66 Mrd. US-Dollar, nach 25,15 Mrd. US-Dollar im Juli. Im Vorjahresvergleich erhöhten sich die Ausfuhren dabei im August um 2,7 Prozent, während man bei den Importen einen Rückgang um 2,6 Prozent ausgewiesen hat. Schlecht verbunden waren heute die Anteilseigner des nach Kundenzahlen weltgrößten Mobilfunkanbieters China Mobile. So verschlechterte sich ihr Titel gegen den insgesamt leicht positiven Trend um 0,7 Prozent. Die Papiere des Handelshauses Li & Fung verteuerten sich gleichzeitig um 1,6 Prozent, während die Aktien des Internetunternehmens Tencent mit einem Zugewinn von 0,9 Prozent in den Feierabend gingen. Die wichtigsten asiatischen Aktienmärkte konnten sich nach schwächeren Vorgaben von den US-Börsen am Dienstag nicht eindeutig für die ein oder andere Richtung entscheiden. An den japanischen Aktienmärkten dominierte im heutigen Handel eindeutig die Farbe rot. Der Leitindex Nikkei konnte gegen Handelsende allerdings seine Verluste noch etwas reduzieren und verschlechterte sich um 0,70 Prozent. Die chinesischen Aktienmärkte entwickelten sich unterdessen uneinheitlich. Der Hang Seng konnte dabei um 0,15 Prozent anziehen. Die wichtigsten Banktitel entwickelten sich unterschiedlich. Während Bank of China auf Vortagesniveau aus dem Handel gingen, gaben CCB und ICBC um 1,4 bzw. 0,9 Prozent nach. HSBC konnten sich unterdessen um 0,5 Prozent verbessern. Die Anteilsscheine des Börsenbetreibers HKEX legten daneben um 0,7 Prozent zu. Die wichtigsten Versicherungstitel präsentierten sich derweil in grün. Während es für Ping An um 0,2 Prozent nach oben ging, verteuerten sich China Life um 0,5 Prozent. An den wichtigsten asiatischen Aktienmärkten gewannen am Mittwoch die Käufer die Oberhand. Der japanische Leitindex Nikkei notierte im gesamten Handelsverlauf in der Gewinnzone. Gegen Handelsende wurden die Aufschläge dabei noch einmal ausgeweitet, so dass am Ende ein Plus von 1,73 Prozent zu Buche stand. Dabei ging es für Aeon Co. um 1,1 Prozent nach oben. Der Einzelhandelskonzern gab bekannt, dass er seine Banking- und Kreditkartenaktivitäten zusammenlegen wird, um seine Finanzgeschäfte zu straffen. Den Angaben zufolge wird die Aeon Bank Ltd. künftig als eine vollständige Tochtergesellschaft der Aeon Credit Service Co. Ltd. fungieren. Die Integration erfolgt dabei zum 1. Januar 2013. Danach wird Aeon Credit sein Kreditkartengeschäft an die Aeon Bank übertragen und sich zum 1. April 2013 in die Holding-Gesellschaft Aeon Financial Service umwandeln. An den chinesischen Aktienmärkten gewannen heute ebenfalls die Käufer die Oberhand. Der Hang Seng verteuerte sich deutlich um 1,10 Prozent. Für gute Stimmung sorgten dabei auch Aussagen des chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao, wonach China imstande sei, das Wachstumsziel von 7,5 Prozent im laufenden Jahr zu erreichen. Vergleichsweise schlecht verbunden waren heute die Anteilseigner des nach Kundenzahlen weltgrößten Mobilfunkanbieters China Mobile. So legte ihr Titel um 0,9 Prozent zu und entwickelte sich damit etwas schwächer als der Gesamtmarkt. An den wichtigsten asiatischen Aktienmärkten war am Donnerstag im Vorfeld der für heute Abend mit Spannung erwarteten Entscheidung der US-Notenbank keine einheitliche Tendenz auszumachen. Der japanische Leitindex Nikkei notierte heute im frühen Handel in der Verlustzone. Im Handelsverlauf gewannen dann aber relativ schnell die Käufer die Überhand und schickten den Index nach oben. Am Ende stand ein Zugewinn von 0,39 Prozent. Bei den Technologiewerten rückten Panasonic um 1,8 Prozent vor, nachdem der Konzern Kürzungen seiner Managergehälter angekündigt hatte. Daneben ging es für Canon ebenfalls um 1,8 Prozent nach oben, während sich Toshiba auf Vortagesniveau aus dem Handel verabschiedeten. In schlechter Verfassung zeigten sich derweil im heutigen Handel die wichtigsten Indizes in China. So verbilligte sich der Hang Seng um 0,14 Prozent. Keine einheitliche Tendenz war dabei bei den wichtigsten Banktiteln auszumachen. Während HSBC und ICBC 0,4 bzw. 0,5 Prozent an Wert hinzugewannen, verloren gleichzeitig CCB und Bank of China 0,2 bzw. 0,4 Prozent an Wert. Die Ankündigung der US-Notenbank eines weiteren Fiskalpakets QE3 sorgte bei den Marktteilnehmern für Erleichterung und löste in Asien eine Kursrally aus. Die Aktienmärkte in China reagierten sehr positiv auf die Ankündigungen der Fed und wiesen zum Teil sehr deutliche Kursgewinne auf. Der Hang Seng sprang um 2,90 Prozent nach oben. Besonders deutliche Zugewinne waren beim Börsenbetreiber HKEX (+7,6 Prozent), beim Rohstoffunternehmen Jiangxi Copper (+8,2 Prozent) und der Bank ABC (+5,4 Prozent) zu verzeichnen. Auch die Marktteilnehmer in Tokio reagierten erleichtert und ließen die Aktienkurse stark steigen. Der Nikkei-Index schloss mit einem komfortablen Plus von 1,83 Prozent. Aus dem Automobilsektor legten die Anteilscheine von Toyota heute um 1,4 Prozent zu und Honda rückte um 1,9 Prozent vor. Der Banken- und Finanzsektor tendierte ebenfalls fester. Anteilscheine von Mizuho Financial Group kletterten um 3,1 Prozent und die Papiere von Nomura stiegen um 4,2 Prozent. Aus dem Technologiesektor kam es bei Panasonic zu einem Aufschlag von 1,4 Prozent und die Anteilscheine von Sony verteuerten sich sogar um 3,5 Prozent.

Die US-Leitindizes präsentierten sich am Montag mit teils deutlich schwächeren Tendenzen. Die Märkte mussten dabei u.a. unter schwach ausgefallenen Konjunkturdaten aus China zu leiden, welche wiederum Sorgen bezüglich des weltweiten Wirtschaftswachstums ausgelöst haben. Der Dow Jones verlor am Ende 0,39 Prozent Das Volumen der US-Verbraucherkredite ist im Juli 2012 um 39,3 Mrd. US-Dollar zurückgegangen. Insgesamt ging das Gesamtvolumen der ausstehenden Verbraucherkredite um 1,5 Prozent auf 2,705 Billionen US-Dollar zurück. Dies ist der erste Rückgang seit 11 Monaten. Im Juni stiegen die Verbraucherkredite revidiert um 5,3 Prozent, nach einem revidierten Anstieg um 8,7 Prozent im Mai. Der Umfang der kurzfristigen Schulden, wie etwa Kreditkartenschulden, sank im Juli um 6,8 Prozent bzw. 57,9 Mrd. US-Dollar auf 850,7 Mrd. US-Dollar an. Im Juni war das Volumen um revidiert 4,5 Prozent zurückgegangen. Das Volumen langfristiger Kredite, wie zum Beispiel für Autokäufe oder Studienkredite, stieg dagegen im Juli um 1,0 Prozent bzw. 18,6 Mrd. US-Dollar auf 1,854 Billionen US-Dollar. Im Juni war das Volumen um revidiert 9,8 Prozent angestiegen.Im Blick der Börsianer befand sich AIG Wie aus einer am Sonntag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, reduziert das US-Finanzministerium seine Beteiligung an dem Versicherungskonzern. Demnach wird das U.S. Department of the Treasury AIG-Anteilsscheine im Wert von insgesamt 18,0 Mrd. US-Dollar im Rahmen einer Aktienplatzierung veräußern. Den Underwritern wurde außerdem eine Mehrzuteilungsoption über weitere AIG-Aktien im Wert von bis zu 2,7 Mrd. US-Dollar eingeräumt, um Nachfrageüberhänge auszugleichen. Durch die Aktienplatzierung sinkt die Beteiligung der US-Regierung an dem im Zuge der Finanzkrise in Schieflage geratenen Versicherer von 53 Prozent auf rund 20 Prozent. AIG hat sich bereit erklärt, Anteilsscheine im Gesamtwert von bis zu 5 Mrd. US-Dollar im Rahmen der Platzierung zu erwerben, hieß es. Titel von AIG verloren 2,1 Prozent. Der IT-Konzern Hewlett-Packard hat weitere Stellenstreichungen angekündigt. Wie das Unternehmen im Rahmen des Quartalsberichts bekannt gab, steigt die Zahl der geplanten Stellenstreichungen um 2.000 auf nun 29.000 Stellen. Ende Mai hatte Hewlett-Packard den umfassenden Stellenabbau von rund 8 Prozent des Gesamtpersonals angekündigt. Der Personalabbau soll in den nächsten zwei Jahren stattfinden. In der Folge des nun erhöhten Stellenabbaus erhöhen sich die Restrukturierungsaufwendungen von bisher 3,5 Mrd. US-Dollar auf dann 3,7 Mrd. US-Dollar. Die Aktie gewann 0,8 Prozent. Daneben kündigte der Fotokonzern Eastman Kodak der im Januar einen Antrag auf Gläubigerschutz nach Chapter 11 gestellt hat, weitere Restrukturierungsmaßnahmen an. Demnach sollen im Zuge der geplanten Restrukturierungen und Vereinfachungen in der Unternehmensstruktur bis Ende des Jahres weitere 1.000 Stellen gestrichen werden. Seit Anfang 2012 hat der Konzern eigenen Angaben zufolge bereits 2.700 Arbeitsplätze abgebaut. Insgesamt erhofft sich Eastman Kodak in diesem Zusammenhang jährliche Einsparungen in Höhe von rund 330 Mio. US-Dollar. Im Anschluss gab Kodak außerdem bekannt, dass Antoinette P. McCorvey ihr Amt als CFO niederlegen und den Konzern verlassen wird. Rebecca A. Roof, derzeit Managing Director beim Beratungsunternehmen AlixPartners, werde das Amt des CFO auf Interims-Basis übernehmen. Aktien von Eastman Kodak verbilligten sich vor diesem Hintergrund um 13,4 Prozent. Die US-Leitindizes schlossen am Dienstag mit leichten Aufschlägen. Viele Marktteilnehmer hielten sich angesichts anstehender wichtiger Konjunkturdaten mit größeren Engagements zurück. Am morgigen Mittwoch wird mit Spannung das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Euro-Rettungsschirm erwartet, während am Donnerstag die Zinsentscheidung der Fed auf der Agenda steht. Der Dow Jones gewann 0,53 Prozent Wie das US-Handelsministerium mitteilte, hat sich das US-Handelsbilanzdefizit im Juli 2012 vergrößert. So hat sich das Handelsbilanzdefizit um 0,2 Prozent auf 42,0 Mrd. US-Dollar erhöht, während Volkswirte 44,0 Mrd. US-Dollar prognostiziert hatten. Im Juni wurde ein Passivsaldo von revidiert 41,9 (vorläufig: 42,9) Mrd. US-Dollar verbucht. Hierbei fielen die Exporte um 1,0 Prozent auf 183,3 Mrd. US-Dollar. Die Importe sanken um 0,8 Prozent auf 225,3 Mrd. US-Dollar. Beim Außenhandel mit China erhöhte sich der Passivsaldo auf 29,4 Mrd. US-Dollar, nach 27,0 Mrd. US-Dollar im Vormonat. Auf der Unternehmensseite präsentierte der Lebensmittelkonzern United Natural Foods die Geschäftszahlen für das vierte Quartal. Dabei konnte man dank höherer Umsatzerlöse einen Gewinnanstieg ausweisen. Die Erwartungen der Analysten wurden erfüllt. Beim Ausblick auf das neue Geschäftsjahr blieb die Ergebnisplanung des Konzerns jedoch hinter den Marktschätzungen zurück. Aktien von United Natural Foods brachen vor diesem Hintergrund 8,6 Prozent ein. Papiere von McDonald`s schlossen 0,1 Prozent im Minus. Die Schnellrestaurantkette konnte im August 2012 einen Zuwachs bei den vergleichbaren Filialumsätzen erzielen. Die Erwartungen wurden jedoch verfehlt. Wie der weltweit führende Betreiber von Schnellrestaurants verkündete, erhöhten sich die Umsatzerlöse bei Niederlassungen, welche mindestens 13 Monate geöffnet waren (Same-Store Sales), gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,7 Prozent. Analysten waren im Vorfeld von einem Anstieg von 3,9 Prozent ausgegangen. Die amerikanische Advanced Micro Devices (AMD) hat am Dienstag bekannt gegeben, dass das Unternehmen in die Firma CiiNOW investiert hat. Laut Unternehmensangaben ist CiiNOW ein Hersteller von Technologien, die Spieleherstellern oder Händlern den Einstieg in den lukrativen Markt für Computerspiele ermöglicht, die auf der Cloud-Technologie basieren. Wie es weiter hieß, soll der wachsende Cloud Gaming-Markt im Jahr 2016 bereits ein Volumen von 81 Mrd. US-Dollar erreichen. Die AMD-Aktie gewann daraufhin 8,4 Prozent hinzu. Die US-Bankgesellschaft Morgan Stanley gab am Dienstag bekannt, dass sie sich mit der Citigroup bezüglich der Bewertung ihres Joint Ventures Morgan Stanley Smith Barney Holdings LLC (MSSB) geeinigt hat. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, haben sich beide Seiten nun darauf verständigt, MSSB mit insgesamt 13,5 Mrd. US-Dollar zu bewerten. Die Einigung erfolgt im Rahmen des vereinbarten Erwerbs des gesamten 49-prozentigen Citigroup-Anteils an MSSB durch Morgan Stanley bis Mitte 2015. Zunächst übernimmt Morgan Stanley von der Citigroup einen 14-prozentigen Anteil an MSSB, wobei dies den Transfer von Einlagen in Höhe von rund 5,5 Mrd. US-Dollar beinhaltet. Den verbleibenden 35 Prozent-Anteil (inkl. Einlagen in Höhe von rund 48 Mrd. US-Dollar) erwirbt Morgan Stanley bis spätestens 1. Juni 2015, wobei die nächsten 15 Prozent an MSSB bis zum 1. Juni 2013 übernommen werden sollen, hieß es. Während Papiere von Morgan Stanley um 3,9 Prozent zulegen konnten, gewannen Titel von Citigroup 2,6 Prozent an Wert. Die US-Börsen verzeichnen zur Wochenmitte leichte Aufschläge. Auch an der Wall Street zeigen sich die Anleger erleichtert über das heute verkündete Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Euro-Rettungsschirm. Die Verfassungsrichter haben den ESM, wenn auch unter Auflagen, gebilligt. Angesichts der morgen anstehenden Zinsentscheidung blieben allzu große Kurssprünge jedoch aus. Der Dow Jones gewann 0,07 Prozent. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, haben sich die US-Außenhandelspreise im August 2012 erhöht. Die Einfuhrpreise stiegen um 0,7 Prozent, nach einem Preisrückgang um revidiert 0,7 (vorläufig: -0,6) Prozent im Juli. Ferner fielen die um Ölimporte bereinigten Importpreise gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent, nachdem im Juli ein Preisrückgang um 0,4 Prozent ausgewiesen worden war. Daneben stiegen die Ausfuhrpreise um 0,9 Prozent. Bereinigt um Agrargüter lagen die Exportpreise um 0,4 Prozent über dem Vormonatsniveau, während sie im vorangegangenen Monat um 0,3 Prozent nachgegeben hatten. Auf der Unternehmensseite stand vor allem Apple im Blickpunkt. Der US-Technologiekonzern hat wie erwartet das neue iPhone 5 vorgestellt. Die Apple-Aktie ging mit einem Aufschlag von 1,4 Prozent aus dem Handel. Der Tabakkonzern Philip Morris International hat eine Dividendenerhöhung angekündigt. So hat das Board eine Anhebung der Quartalsdividende um 10,4 Prozent auf 85 Cents je Aktie beschlossen. Damit erhöht sich die Jahresdividende auf 3,40 US-Dollar je Aktie. Die Aktie verlor 1,9 Prozent. Der Erdgasproduzent Chesapeake Energy gab bekannt, dass er mehrere Abkommen zum Verkauf des größten Teils seiner Permian-Aktivitäten, nahezu aller seiner Midstream-Assets sowie bestimmter nicht zum Kerngeschäft gehörender Pachtgrundstücke für insgesamt rund 6,9 Mrd. US-Dollar geschlossen hat. Den weiteren Angaben zufolge hat der Konzern in diesem Jahr bisher Asset-Verkäufe im Volumen von 11,6 Mrd. US-Dollar getätigt. Ziel ist es, sich in 2012 von Assets im Gesamtwert von 13 bis 14 Mrd. US-Dollar zu trennen. Titel von Chesapeake Energy gaben 1,0 Prozent nach. Die US-Leitindizes konnten am Donnerstag nach Bekanntgabe der Geldpolitischen Maßnahmen der Fed kräftig zulegen. Der Dow Jones gewann 1,55 Prozent. Der Offenmarktausschuss FOMC der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat am Donnerstag die dritte Auflage des Anleihenaufkaufprogramms (QE3) beschlossen. Dabei wird die Notenbank monatlich 40 Mrd. US-Dollar in den Kauf von Hypotheken-besicherten Wertpapieren (MBS) stecken. Ab Freitag sollen die Käufe beginnen und bis Ende September 23 Mrd. US-Dollar eingesetzt werden. Ferner wurde auch die Operation Twist bekräftigt. Bei der kurzläufige Anleihen in langläufige Anleihen getauscht werden. Das Volumen hierbei bezifferte die Fed auf 85 Mrd. US-Dollar. Die Fed begründete die Maßnahmen mit der notwendigen Stärkung der US-Wirtschaft. Zudem haben die Notenbanker die Leitzinsen erwartungsgemäß bei 0,0 bis 0,25 Prozent belassen und angekündigt, dass die Leitzinsen bis Mitte 2015 auf dem historisch niedrigen Niveau verharren sollen. Im Blick der Börsianer befand sich heute u.a. Pier 1 Imports Der Möbelhändler konnte im zweiten Quartal mit einem Umsatz- und Ergebnisplus aufwarten. Die Erwartungen der Analysten wurden auf bereinigter Basis erfüllt. Profitiert habe man neben höheren Umsatzerlösen auch von verbesserten Margen. Im Anschluss wurde die Gewinnprognose für das laufende Fiskaljahr angehoben. Aktien von Pier 1 Imports verteuerten sich um 0,8 Prozent. Aktuellen Presseberichten zufolge streicht der IT-Konzern Hewlett-Packard in Deutschland in einem ersten Schritt 450 der gut 10.000 Jobs. Dies berichtet das "Handelsblatt" am Donnerstag in seiner Online-Ausgabe. Entsprechende Zahlen hat Deutschland-Chef Volker Smid offenbar gestern am Nachmittag im Wirtschaftsausschuss der deutschen Landesgesellschaft präsentiert. "Betroffen sind davon alle HP-Bereiche in Deutschland außer der Dienstleistungssparte", bestätigte Smid gegenüber dem "Handelsblatt". Die Aktie von Hewlett-Packard gewann 1,5 Prozent. Nachdem sich die US-Leitindizes am Donnerstag als Folge der Bekanntgabe der geldpolitischen Maßnahmen der Fed mit kräftigen Zugewinnen in den Feierabend verabschiedet hatten, präsentieren sie sich auch am letzten Handelstag der Woche kurz nach Eröffnung mit grünen Vorzeichen. Die Märkte profitieren dabei neben der von der Fed beschlossenen dritten Auflage des Anleiheaufkaufprogramms (QE3) auch von besser als erwarteten Daten vom Einzelhandel. Der Dow Jones gewann kurz nach Eröffnung knapp 0.5 Prozent und konnte die Zugewinne im weiteren Verlauf ausweiten. Wie das US-Handelsministerium mitteilte, hat sich der Einzelhandelsumsatz in den USA im August 2012 erhöht. Auf Monatssicht stiegen die Umsatzerlöse um 0,9 Prozent, wogegen sie im Juli um revidiert 0,6 (vorläufig: 0,8) Prozent gestiegen waren. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Anstieg um 0,7 Prozent prognostiziert. Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im September 2012 gegenüber dem Vormonat verbessert. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung der Universität Michigan. So stieg der Gesamtindex auf 79,2 Punkte, nachdem im Vormonat noch ein Stand von 74,3 Punkten ermittelt worden war. Volkswirte hatten einen Wert von 73,5 Punkten erwartet. Bereits gestern nach Börsenschluss hat der Festplattenhersteller Western Digital seine Umsatzprognose für das erste Quartal nach unten revidiert. In diesem Zusammenhang verwies der Konzern auf die weltweit rückläufige Nachfrage. Im Anschluss kündigte der Konzern die Ausschüttung einer Quartalsdividende von 25 Cents je Aktie an. Außerdem wurde die Aufstockung des Aktienrückkaufprogramms um weitere 1,5 Mrd. US-Dollar angekündigt. Anteilsscheine von Western Digital gewinnen aktuell 1,1 Prozent hinzu. Titel von OfficeMax rücken im frühen Handel um 4,4 Prozent vor. Der drittgrößte US-Bürohändler gab bekannt, dass sie im Zusammenhang mit der Pleite der Investmentbank Lehman Brothers einen außerordentlichen Ertrag verbuchen kann. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, wird der Konzern demnach im dritten Quartal dieses Jahres einen nicht-zahlungswirksamen Einmalertrag in Höhe von 671,1 Mio. US-Dollar verbuchen. Dabei steht der positive Einmaleffekt in Zusammenhang mit so genannten Lehman-backed Timber Notes, die OfficeMax im Rahmen eines Timberland-Verkaufs im Jahr 2004 erhalten hatte. Zu guter Letzt erklärte der Indexanbieter S&P Dow Jones Indices, dass die Aktie des Lebensmittelherstellers Kraft Foods den Auswahlindex Dow Jones Industrial Average verlassen wird. Ersetzt wird sie durch die Anteilsscheine der UnitedHealth Group die erstmalig am 24. September im US-Leitindex Dow Jones vertreten sein werden. Während Kraft Foods 0,9 Prozent einbüßen, ziehen UnitedHealth um 1,9 Prozent an.

In der kommenden Woche werden unter anderem die Quartalszahlen von centrotherm, Cintas, H.B. Fuller, Jefferies Group, KB Home, Scholastic, TIBCO Software, FedEx, Cracker Barrel, El Paso, AutoZone, bed Bath & Beyond, General Mills, Inditex, Steelcase, Adobe, Balda, CarMax, CPU Softwarehouse, Jeffries Group, Rite Aid, Suntech Power, Balda, Oracle, Cintas, Scholastic, Discover Financial,

Auch in der kommenden Woche stehen einige wichtige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an: Am Montag wird unter anderem die EZB Leistungsbilanz in der Eurozone (Juli) die EU-Handelsbilanz (Juli), der EU-Arbeitskostenindex (zweites Quartal) veröffentlicht. Am Nachmittag steht der Empire State Manufacturing Index (September) an. Am Dienstag werden die Britischen Verbraucherpreise (August) und die ZEW Konjunkturerwartungen (September) veröffentlicht. Am Nachmittag steht die US-Leistungsbilanz (zweites Quartal) und der NAHB-Hauspreisindex (September) an. Am Mittwoch werden die Daten zur Entwicklung der Produktion im Bauhauptgewerbe (Juli) publiziert. Am Nachmittag werden die wöchentlichen US-Hypothekenanträge, die Wohnbaubeginne und -genehmigungen, die Verkäufe bestehender Häuser und die US-Öllagerbestände veröffentlicht. Am Donnerstag stehen die deutschen Erzeugerpreise (August) an. Am Nachmittag werden in den USA die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, der Einkaufsmanger-Index (September) der Philly-Fed-Index (September) und die US-Frühindikatoren (August) publiziert. Am Freitag stehen keine marktrelevanten Konjunkturdaten mehr an.

Indexstände: (14.09.2012, 18.20 Uhr): DAX: 7.412,13 TecDAX: 814,10 Dow Jones STOXX 50: 2.569,81 Nikkei 225: 9.159,39 Dow Jones: 13.590,64 Nasdaq Composite: 3.191,43 (14.09.2012/ac/n/m)



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