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Wochenrückblick KW 36 07.09.2012
aktiencheck.de
Paris (www.aktiencheck.de) - In der abgelaufenen Woche haben sich die Weltbörsen überwiegend stärker entwickelt. Der DAX gewann im Wochenvergleich rund 3,5 Prozent, während der Dow Jones STOXX 50 einen Anstieg um etwa 1,5 Prozent aufweist. Der japanische Nikkei-Index hat die Woche mit einem Plus von rund 0,4 Prozent abgeschlossen. In den USA konnte der Dow Jones seit dem letzten Handelstag der vorangegangenen Woche bisher rund 0,1 Prozent zulegen.
In Deutschland schloss der DAX am Montag mit 0,6 Prozent im Plus. Der Gesundheitskonzern Fresenius (+2,4 Prozent) teilte mit, dass er den Aktionären von RHÖN-KLINIKUM (-20 Prozent) bis auf Weiteres kein neues Übernahmeangebot unterbreiten wird. Fresenius hält derzeit eine Beteiligung von 5 Prozent minus eine Aktie an der RHÖN-KLINIKUM AG. Dieser Anteil soll in begrenztem Umfang aufgestockt werden. Damit hält sich Fresenius den Angaben zufolge Handlungsmöglichkeiten im Hinblick auf eine weitere Konsolidierung im Krankenhausmarkt offen. Die Commerzbank (-1,3 Prozent) plant derweil einem Medienbericht zufolge ein neues Sparprogramm, das mit neuerlichen schmerzlichen Einschnitten für die Mitarbeiter der Bank einhergehen wird. Wie es unter Berufung auf informierte Kreise heißt, hat der Vorstand in einem rund 400 Seiten starken Ordner seine Überlegungen für die Aufsichtsräte der Bank zusammengefasst. Dabei sei von einem weiteren Stellenabbau die Rede und davon, dass das Filialnetz auf den Prüfstand muss. Indes gab Merck Serono, eine Sparte des Pharmakonzerns Merck (+1 Prozent), die Gründung von Quartz Bio im Rahmen des Entrepreneur Partnership Programms bekannt. Bei Quartz Bio handelt es sich um das zweite Spin-Off-Unternehmen, das aus dem im April 2012 ins Leben gerufenen Entrepreneur Partnership Programm hervorgeht. Quartz Bio bietet für die pharmazeutische Industrie ein Biomarker-Datenmanagement sowie explorative Biomarker-Analysedienste an. Unterdessen will Bayer (+1,8 Prozent) will nach den Worten seines Vorstandsvorsitzenden Marijn Dekkers auch nach dem Abschluss des laufenden Sparprogramms den Umbau des Konzerns weiter fortsetzen. Zudem wappnet sich Volkswagen (-2,1 Prozent) einem Pressebericht zufolge gegen einen Konjunktureinbruch und hat seine Zulieferer vor möglichen Produktionskürzungen gewarnt. Wie es heißt, wurden die Unternehmensführungen der VW-Partner mündlich darauf hingewiesen, dass die Produktion des Konzerns im Herbst um etwa 10 Prozent sinken könnte. Schließlich lag der Orderbuchumsatz bei der Deutsche Börse AG (+1,1 Prozent) an den Handelsplätzen Xetra und Xetra Frankfurt Spezialist im August 2012 unter dem entsprechenden Vorjahresniveau. Auch bei der Eurex Group nahm der Handel ab. Am Dienstag kündigte der Pharmakonzern Merck (-1,2 Prozent) ein groß angelegtes Sparprogramm für Deutschland an und will in diesem Zusammenhang mehr als 1.000 Stellen abbauen. Deutsche Lufthansa flogen derweil mit einem Abschlag von 1,3 Prozent hinterher. Das Kabinenpersonal der Airline streikte am Dienstag in Frankfurt, Berlin-Tegel und München. Die Flugbegleitergewerkschaft UFO hatte ihre Mitglieder zuvor aufgerufen, die Arbeit in Tegel von 5.00 bis 13.00 Uhr, in Frankfurt von 6.00 bis 14.00 Uhr und in München von 13.00 bis 24.00 Uhr niederzulegen. Infineon (-1,9 Prozent) hat unterdessen einen Auftrag vom Automobilzulieferer Continental (-1,4 Prozent) erhalten. So setzt Continental in der neuen Generation Digitaler Tachographen VDO DTCO ausschließlich Sicherheitschips von Infineon Technologies ein. Das Unternehmen kann mit den Chips von Infineon das von der Europäischen Union (EU) 2009 festgelegte hohe Sicherheitsniveau auf Systemebene sehr effizient implementieren. Infineon beliefert Continental mit einem Sicherheitscontroller, der gemäß "Common Criteria EAL5+ high" zertifiziert ist und für eine zuverlässige Authentifizierung im Digitalen Tachographen sorgt. Am Abend gab der Automobilkonzern Daimler (-2,2 Prozent) bekannt, dass er seinen US-Fahrzeugabsatz im August 2012 verbessern konnte. Dagegen musste der Automobilkonzern BMW (-3,1 Prozent) im August einen Absatzrückgang auf dem US-Markt hinnehmen. Der Automobilkonzern Volkswagen AG (-3,0 Prozent) konnte im August wiederum eine deutliche Steigerung beim US-Absatz vorweisen. Am Mittwoch teilte der Gesundheitskonzern Fresenius (+1,4 Prozent) mit, dass sich Fresenius Kabi im ersten Halbjahr 2012 in allen Regionen und Produktbereichen ausgezeichnet entwickelt hat und eine Fortsetzung dieser Entwicklung im zweiten Halbjahr zu erwarten ist. Vor diesem Hintergrund erhöht Fresenius Kabi den Ausblick für das Jahr 2012 und rechnet nun mit einem organischen Umsatzwachstum von rund 9 Prozent. Die bisherige Prognose lag bei 7 bis 9 Prozent. Das Unternehmen erwartet ferner eine EBIT-Marge von rund 20,5 Prozent (bisher: 20 bis 20,5 Prozent). Unterdessen hat BASF (unverändert) weitere Preiserhöhungen angekündigt. So erhöht der Chemiekonzern mit sofortiger Wirkung bzw. entsprechend der bestehenden Vertragsvereinbarungen zum frühest möglichen Zeitpunkt die Preise für Vitamin-B2-Produkte für die Human- und Tierernährung weltweit um 10 Prozent. Der Energieversorger RWE (-0,2 Prozent) meldete, dass RWE Innogy in dieser Woche im Norden des rheinischen Reviers seinen Windpark Titz komplett in Betrieb genommen hat. Unterdessen erklärte der Automobilhersteller Daimler (-0,1 Prozent), dass Mercedes-Benz im August so viele Fahrzeuge verkaufte wie noch nie zuvor in diesem Monat. So lag der Absatz mit 91.316 ausgelieferten Einheiten um 4,5 Prozent über dem Vorjahr. Seit Jahresbeginn summieren sich die Verkäufe auf 841.567 Mercedes-Benz Pkw (+5,4 Prozent). Mit 911.303 Einheiten (+5,1 Prozent) liegen auch die Verkäufe im Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars auf einem neuen Absatzhoch im bisherigen Jahresverlauf. Am Donnerstag gab das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) bekannt, dass sich der Auftragseingang in der Industrie im Juli erhöht hat. Nach vorläufigen Angaben erhöhten sich die Auftragseingänge im Vormonatsvergleich preis-, kalender- und saisonbereinigt um 0,5 Prozent. Im Vormonat waren sie hingegen leicht aufwärts revidiert um 1,6 Prozent gesunken. Der Technologiekonzern Siemens (+2,2 Prozent) meldete, dass die Konsortialpartner Siemens und Kapsch CarrierCom die 230 Kilometer lange Neubaustrecke von Ebensfeld über Erfurt bis Halle bzw. Leipzig mit dem europäischen Zugsicherungssystem ETCS (European Train Control System) Level 2 ausrüsten. Die zum Industriekonzern ThyssenKrupp (+4,6 Prozent) gehörende Aufzugssparte hat derweil einen Großauftrag ergattert. So hat ThyssenKrupp Elevator den Auftrag zur technischen Ausrüstung des Bahnhofsprojekts West Kowloon Terminus in Hongkong (China) erhalten. Dabei umfasst die Lieferung insgesamt 73 Fahrtreppen und acht Fahrsteige. Mit einer Gesamtfläche von über 380.000 Quadratmetern übertrifft das größtenteils unterirdisch gelegene Mammut-Bauwerk deutlich die Ausmaße der meisten Flughafen-Terminals. Finanzielle Einzelheiten des Auftrags wurden nicht genannt. Indes hat der Pharmakonzern Merck (+3,4 Prozent) eine weltweite Lizenzvereinbarung mit der Symphogen A/S geschlossen. Dabei bezieht sich die Exklusiv-Lizenz auf die in der Entwicklung befindliche Substanz Sym004 des dänischen Unternehmens, einer gegen den epidermalen Wachstumsfaktorrezeptor (EGFR) gerichteten Antikörper-Mixtur. Im Rahmen der Vereinbarung erhält Merck weltweite und exklusive Entwicklungs- und Vermarktungsrechte an Sym004. Im Gegenzug erhält Symphogen von Merck eine Vorauszahlung in Höhe von 20 Mio. Euro sowie Zahlungen für Meilensteine bei der klinischen Entwicklung, Zulassung und Vermarktung. Symphogen ist außerdem berechtigt, mögliche Lizenzeinnahmen auf den weltweiten Umsatz zu erhalten.
Am Freitag meldete das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) auf Basis vorläufiger Berechnungen, dass die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe im Juli zugenommen hat. Demnach stieg die Erzeugung im Vergleich zum Vormonat preis-, kalender- und saisonbereinigt um 1,3 Prozent, wogegen sie im Monat zuvor nach revidierten Angaben um 0,4 Prozent gesunken war. Hierbei erhöhte sich die Industrieproduktion um 1,7 Prozent. Im aussagekräftigeren Zwei-Monats-Vergleich Juni/Juli gegenüber April/Mai zog die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe preis-, kalender- und saisonbereinigt um 1,1 Prozent an. Binnen Jahresfrist lag die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe im Juni/Juli arbeitstäglich mit 0,6 Prozent im Minus. Indes hat sich der deutsche Außenhandelsüberschuss im Juli vergrößert. Nach vorläufigen Außenhandelsdaten des Statistischen Bundesamtes wies die Außenhandelsbilanz einen Überschuss von 16,9 Mrd. Euro aus, nachdem im Vorjahresmonat ein Aktivsaldo von 10,4 Mrd. Euro verzeichnet worden war. Kalender- und saisonbereinigt lag der Außenhandelsbilanzüberschuss bei 16,1 Mrd. Euro. Die Zahl der Insolvenzen in Deutschland ist derweil im Juni gesunken. So belief sich die Gesamtzahl auf 12.634 Insolvenzen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat schrumpfte die Gesamtzahl der gestellten Insolvenzanträge damit um 1,6 Prozent. Der Anstieg der Arbeitskosten in Deutschland hat sich schließlich im zweiten Quartal beschleunigt. Der Automobilhersteller Volkswagen (+1,0 Prozent) reagiert einem Medienbericht zufolge auf die schwache Konjunkturentwicklung und hat seine Absatzplanung für das laufende Jahr gesenkt. Wie es unter Berufung auf Konzernkreise heißt, kürzte der Vertriebsvorstand Christian Klingler jetzt den Absatzplan um 300.000 Fahrzeuge. Der Konkurrent BMW (+1,8 Prozent) konnte im August ein Absatzplus ausweisen. So stiegen die Auslieferungen der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce im Vergleich zum Vorjahresmonat weltweit um 9,7 Prozent. Daneben belastet das Stahlgeschäft in Nordamerika einem Medienbericht zufolge das Ergebnis beim Industriekonzern ThyssenKrupp (+4,0 Prozent). Wie es heißt wird die Stahlsparte Steel Americas 2011/12 nach aktuellem Stand ein Minus von gut 1 Mrd. Euro beim operativen Ergebnis (EBIT) verbuchen. Die Aktie verbessert sich um 2,8 Prozent. Die KfW Bankengruppe, die größte Aktionärin der Deutschen Post (+0,0 Prozent), hat eine am Vorabend angekündigte Platzierung von 60 Millionen Deutsche Post-Aktien aus ihrem Bestand erfolgreich abgeschlossen. Dabei wurden die Aktien institutionellen Investoren zu einem Preis von 15,40 Euro je Anteilsschein angeboten.
In Europa standen am Montag die Papiere von Cap Gemini mit einem Zugewinn von 2,7 Prozent im Blickfeld der Investoren. Der französische IT-Dienstleister hat einen weiteren Großauftrag erhalten. So haben das Beratungs- und IT-Dienstleistungsunternehmen und die Elektronik-Einzelhändlergruppe Media-Saturn einen IT-Outsourcing-Vertrag geschlossen. Der französische Industriekonzern Alstom (+1,2 Prozent) gab bekannt, dass seine Sparte Alstom Grid und der japanische Elektronikkonzern Toshiba (ISIN JP3592200004 / WKN 853676) ein Memorandum of Understanding (MOU) unterzeichnet haben, in dessen Rahmen beide Seiten über eine Zusammenarbeit im Smart Grid-Geschäft diskutieren werden. Ferner gab es zudem bereits am Wochenende eine Nachricht zu EADS (+1,6 Prozent). Der Flugzeugbauer Airbus Military, eine Tochter des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns, hat einem Pressebericht zufolge Probleme bei der Auslieferung seines Militärtransporters A400M. Demnach muss die Erstauslieferung aufgrund von Problemen mit dem Turboprop-Antrieb um drei Monate verschoben werden. Unterdessen wurde Bernhard Gerwert (59) mit sofortiger Wirkung zum CEO von Cassidian und zum Mitglied des EADS-Vorstands (EADS Executive Committee) ernannt. Gerwert tritt dabei die Nachfolge von Stefan Zoller (54) an, der EADS verlässt, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen. Am Dienstag gab das EU-Statistikamt Eurostat bekannt, dass sich die Erzeugerpreise der europäischen Industrie im Juli erhöht haben. Binnen Monatsfrist stiegen die Preise sowohl in der Eurozone als auch in der gesamten Union (EU27) um 0,5 Prozent. Davor waren die Preise im Juni in den beiden Gebieten um 0,5 bzw. 0,8 Prozent gesunken. Im Vorjahresvergleich kletterten die Industrie-Erzeugerpreise in der Eurozone um 1,8 Prozent und in der EU27 um 1,5 Prozent. Im Juni hatte die Jahresteuerungsrate bei 1,8 bzw. 1,6 Prozent gelegen. Bereits am Vorabend war bekannt geworden, dass die Ratingagentur Moody´s den Ausblick für das Kreditrating der Europäischen Union gesenkt hat. Demnach wurde der Ausblick für das Kreditrating "Aaa" von zuletzt "stabil" auf "negativ" gesenkt. Zur Begründung verwies Moody´s auf die Tatsache, dass die Bonitätsnoten der wichtigsten Teilstaaten der EU, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die Niederlande, bereits mit einem negativen Ausblick versehen sind. Moody´s ist der Ansicht, dass das Kreditrating der europäischen Staatengemeinschaft der Bonitätseinstufung der wichtigsten Beitragszahler der EU angepasst werden müsse. Zusammen tragen Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die Niederlande 45 Prozent zum EU-Haushalt bei. Damit droht der Europäischen Union der Verlust ihrer Top-Bonitätsnote, was zu einer höheren Zinsbelastung bei der Refinanzierung an den Kapitalmärkten führen könnte. Wie der zum europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS (-2,7 Prozent) gehörende Flugzeugbauer Airbus mitteilte, geht er von einer weiterhin steigenden Flugzeugnachfrage aus. So erwartet Airbus im Zeitraum von 2012 bis 2031 eine Gesamtnachfrage von 28.200 Passagier- und Frachtmaschinen weltweit. Der Gesamtwert der zu erwartenden Bestellungen wurde von Airbus auf knapp 4 Bio. US-Dollar taxiert. Der niederländische Einzelhandelskonzern Ahold (+2,5 Prozent) prüft derzeit strategische Optionen für seine 60 Prozent-Beteiligung am skandinavischen Einzelhändler ICA. Den Angaben zufolge ist ein IPO an der NASDAQ OMX Stockholm in Schweden eine der Möglichkeiten, die in Betracht gezogen werden. Die Prüfung wird voraussichtlich sechs bis zwölf Monate dauern. Am Mittwoch meldete Eurostat, dass das Absatzvolumen im europäischen Einzelhandel im Juli leicht gesunken ist. Im Vormonatsvergleich fiel der saison- und arbeitstäglich bereinigte Absatz in der Eurozone um 0,2 Prozent und blieb in der EU27 stabil. Im Juni hatte der Einzelhandelsindex um 0,1 Prozent bzw. um revidiert 0,2 Prozent zugelegt. Binnen Jahresfrist fiel der arbeitstäglich bereinigte Einzelhandelsabsatz in der Eurozone um 1,7 Prozent, nach einem Minus von revidiert 0,9 Prozent im Vormonat. In der gesamten Union (EU27) wurde 0,2 Prozent weniger verkauft wie im Juni 2011, wogegen der Absatz im Juni 2012 um revidiert 0,2 Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen hatte. Der britische Softdrink-Hersteller Britvic (+4,5 Prozent) bestätigte, dass man sich in ersten Gesprächen mit der A.G. Barr plc hinsichtlich eines Zusammenschlusses befindet, nachdem es zuvor eine Annäherung durch A.G. Barr gegeben hat. Die Gespräche befinden sich jedoch noch in einer frühen Phase und es gibt keine Garantie, dass es letztlich zu einer Transaktion kommt. Der französische Elektrotechnikkonzern Schneider Electric (-0,6 Prozent) verlautbarte, dass er seine Beteiligung am Versicherungskonzern AXA (+0,7 Prozent) verkaufen wird. So hält Schneider insgesamt 10.612.659 AXA-Anteilsscheine. Durch die Veräußerung der Anteile fließen Schneider rund 120 Mio. Euro zu. Der Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont (+1,5 Prozent) erklärte, dass sich sein Umsatz im laufenden Geschäftsjahr bisher stark entwickelt hat. Den Angaben zufolge erhöhte sich der Konzernumsatz in den ersten fünf Monaten zum 31. August 2012 demnach um 23 Prozent. Auf Basis konstanter Währungen wurde ein Wachstum von 13 Prozent ausgewiesen. Für die ersten sechs Monate rechnet der Konzern mit einer Steigerung des operativen Gewinns um 20 bis 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch das Nettoergebnis im ersten Halbjahr dürfte in dieser Größenordnung zulegen, hieß es. Am Donnerstag beschloss der Geldpolitische Rat der Europäischen Zentralbank auf seiner turnusmäßigen Sitzung, das Zinsniveau nicht anzutasten. Der zentrale 2-Wochen-Refi-Mindestbietungssatz, zu dem sich die Geschäftsbanken refinanzieren, verharrt damit bei 0,75 Prozent. Marktbeobachter hatten diese Entscheidung bereits im Vorfeld erwartet. Zuletzt hatte die EZB im Juli 2012 die Zinsen um 25 Basispunkte auf das Rekordtief von 0,75 Prozent gesenkt. Die EZB hat zudem weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Schuldenkrise in Europa angekündigt. Laut EZB-Präsident Mario Draghi werde die EZB durch so genannte Outright Monetary Transactions (OMTs) künftig am Sekundärmarkt Staatsanleihen krisengeschüttelter Euro-Staaten erwerben. Damit solle die Stabilität der Euro-Zone und der Europäischen Gemeinschaftswährung sichergestellt werden. Diese Transaktionen bedürfen jedoch der Genehmigung durch das Governing Council der EZB und sollen von diesem koordiniert werden. Das Eingreifen der EZB am Anleihemarkt ist jedoch an strikte Bedingungen geknüpft. So müssen sich die Länder, deren Staatsanleihen erworben werden, bei außergewöhnlichen finanziellen Krisensituationen zunächst an die beiden Euro-Rettungsschirme wenden und deren Regeln und Vorgaben strikt einhalten. Danach kann die EZB Staatsanleihen dieser Länder im Rahmen von Outright Monetary Transactions am Sekundärmarkt erwerben. Eine Obergrenze für das Anleihekaufprogramm der EZB wurde nicht genannt. Daneben legte das europäische Statistikamt Eurostat seine zweite Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt für das zweite Quartal 2012 vor, wonach die Wirtschaft leicht geschrumpft ist. Gegenüber dem Vorquartal sank das BIP im Euroraum (ER17) um 0,2 Prozent, während es in der gesamten Europäischen Union (EU27) um 0,1 Prozent fiel. Im ersten Quartal war das BIP in beiden Gebieten unverändert geblieben. Im Vorjahresvergleich ging die Wirtschaftsleistung in der Eurozone um 0,5 Prozent und in der EU27 um 0,3 Prozent zurück, während sie im Vorquartal stabil geblieben bzw. um 0,1 Prozent angewachsen war. Derweil hat der Geldpolitische Rat der Britischen Notenbank im Rahmen seiner turnusmäßigen Sitzung das Leitzinsniveau von 0,5 Prozent bestätigt. Marktbeobachter hatten im Vorfeld mit dieser Entscheidung gerechnet. Das Volumen des Anleiherückkaufprogramms wurde mit 375 Mrd. Britische Pfund (GBP) unverändert gelassen. Die britische Wm Morrison Supermarkets (+4,3 Prozent) hat den Gewinn im ersten Halbjahr angesichts eines leichten Umsatzwachstums geringfügig gesteigert. Beim bereinigten Gewinn wurden die Erwartungen der Analysten geschlagen. Zudem wurde die Zwischendividende um 10 Prozent angehoben.
Am Freitag erklärte Eurostat, dass die Leistungsbilanz der EU27 das zweite Quartal mit einem Überschuss abgeschlossen hat. So betrug der Leistungsbilanzüberschuss 4,6 Mrd. Euro, gegenüber einem Passivsaldo von 37,1 Mrd. Euro im Vorjahresquartal. Ferner stieg der Aktivsaldo bei den Dienstleistungen von 28,2 Mrd. Euro im entsprechenden Quartal 2011 auf nun 32,5 Mrd. Euro. Beim Warenhandel sank das Defizit auf 12,2 Mrd. Euro, nach einem Minus von 41,0 Mrd. Euro im zweiten Quartal 2011. Derweil ist die Industrieproduktion in Großbritannien im Juli nach Angaben von National Statistics zurückgegangen, während die britischen Erzeugerpreise im August mit beschleunigtem Tempo angezogen sind. Glencore (-3,9 Prozent) teilte mit, dass man die Aktionärsversammlung zu der geplanten Fusion mit dem Minen- und Rohstoffkonzern Xstrata (+4,4 Prozent) verschoben hat. Den Angaben zufolge haben die Anteilseigner einem entsprechenden Beschluss zugestimmt. Über den genauen Termin der neuen Aktionärsversammlung wurde zunächst nichts bekannt. Darüber hinaus hat das Unternehmen beantragt, die Glencore-Aktien an der London Stock Exchange sowie an der Hong Kong Stock Exchange vorübergehend vom Handel auszusetzen. Der zum Luft- und Raumfahrtkonzern EADS (-0,8 Prozent) gehörende Flugzeugbauer Airbus könnte unterdessen Presseangaben zufolge unter seiner neuen Führung bald ein breiteres Geschäftsmodell verfolgen. Wie es heißt, deuten demnach kleine Anzeichen auf einen großen Umbruch bei Airbus hin. Bei Europas Flugzeughersteller würden sich nicht nur die Modelle, Produktionsverfahren und die Aufgabe der Zulieferindustrie ändern. Es zeichne sich auch eine Öffnung und Verbreiterung des Geschäftsmodells ab.
In den USA blieben die Börsen am Montag aufgrund des Feiertages "Labor Day" geschlossen. Am Dienstag meldete das Institut for Supply Management (ISM), dass sich die Geschäftsaktivitäten des Verarbeitenden Gewerbes in den USA im August 2012 leicht verschlechtert haben. So hat sich der ISM-Index von 49,8 Punkten im Vormonat auf nun 49,6 Zähler reduziert. Angaben des US-Handelsministeriums zufolge sind die Bauausgaben in den USA im Juli 2012 gegenüber dem Vormonat um 0,9 Prozent gesunken, nach einem Plus von 0,4 Prozent im Vormonat. Der Technologiekonzern Apple (+1,4 Prozent) hat Presseberichten zufolge in einem bereits seit vier Jahren andauernden Gerichtsstreit einen weiteren Erfolg erzielt. So hat in dem Prozess des Unternehmens Mirror Worlds gegen Apple nun auch ein Berufungsgericht zugunsten Apples entschieden. Somit könnte Apple die Schadenersatzforderung in Höhe von 625,5 Mio. US-Dollar erspart bleiben. Von großem Interesse waren zudem die US-Absatzzahlen der großen Automobilkonzerne. General Motors (-0,1 Prozent) erklärte, dass im Berichtsmonat insgesamt 240.520 Modelle verkauft wurden, was im Vorjahresvergleich einem Anstieg von 10,1 Prozent entspricht. Ford Motor (+0,8 Prozent) meldete unterdessen, dass man insgesamt 197.249 Modelle abgesetzt hat, was gegenüber dem Vorjahreswert von 175.220 Modellen einem Plus von 12,6 Prozent entspricht. Der größte US-Chemiekonzern Dow Chemical (-2,3 Prozent) verkündete, dass er seine Unternehmensstruktur verändern wird, was auch einige Personalien zur Folge hat. Daneben meldete der Nahrungsmittelkonzern Campbell Soup (unverändert), dass sein Gewinn im vierten Quartal um 27 Prozent gestiegen ist, was auf starke Umsätze in den Sparten U.S. Soup und U.S. Simple Meals sowie auf Restrukturierungskosten im Vorjahr zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis geschlagen. Zudem wurde ein Ausblick auf das neue Geschäftsjahr gegeben, der im Rahmen der Marktschätzungen liegt. Schließlich musste der Fleischproduzent Smithfield Foods (+3,3 Prozent) im ersten Quartal einen Gewinnrückgang ausweisen, wobei die Analystenschätzungen verfehlt wurden. Wie der Konzern erklärte, habe man vor allem unter der schwachen Entwicklung im Schweinefleisch-Segment und höheren Kosten zu leiden gehabt. Am Mittwoch teilte das US-Arbeitsministerium mit, dass sich die US-Produktivität im zweiten Quartal 2012 stärker erhöht hat als zunächst gemeldet. Demnach stieg die Produktivität außerhalb der Landwirtschaft gegenüber dem Vorquartal um revidiert 2,2 Prozent (vorläufig: +1,6 Prozent). Volkswirte hatten im Vorfeld einen Anstieg um 1,8 Prozent prognostiziert, wogegen im ersten Quartal 2012 ein Minus von 0,5 Prozent ermittelt worden war. Die Lohnstückkosten stiegen im Vorquartalsvergleich um revidiert 1,5 Prozent, nachdem zunächst ein Zuwachs um 1,7 Prozent gemeldet worden war. Im Vorquartal waren die Lohnstückkosten um 5,6 Prozent angezogen. Indes ermittelte die Mortgage Bankers Association of America (MBA) für die Woche zum 31. August 2012 einen saisonbereinigten Rückgang bei der Zahl der Hypothekenanträge. So verringerte sich der entsprechende Index gegenüber der vorangegangenen Woche um 2,5 Prozent. In der Vorwoche war ein Minus von 4,3 Prozent ermittelt worden. Im Fokus stand FedEx (-2,0 Prozent) Der Paketdienst hat bereits am Vorabend nach Börsenschluss seine Gewinnprognose für das erste Quartal nach unten revidiert. Tech Data (-1,9 Prozent) hat seine Marktposition in Europa mit einem Zukauf verstärkt. So hat der auf den Vertrieb von Software- und IT-Produkten spezialisierte Konzern demnach eine Vereinbarung zur Übernahme mehrerer Vertriebsgesellschaften der Specialist Distribution Group (SDG), des Vertriebsarms der Specialist Computer Holdings (SCH), geschlossen. Im Einzelnen übernimmt Tech Data demnach die in Großbritannien ansässigen Gesellschaften SDG, IQ Sys und ISI Distribution sowie ETC und Best`Ware in Frankreich. Außerdem beinhaltet die Vereinbarung die Übernahme der SDG-Tochter ETC in den Niederlanden. Die übernommenen SDG-Gesellschaften generieren einen Umsatz von rund 1,4 Mrd. Euro. Insgesamt lässt sich Tech Data die Zukäufe rund 277 Mio. Euro kosten, wobei der endgültige Kaufpreis noch unter dem Vorbehalt weiterer Anpassungen steht. Nachbörslich gab H&R Block (-1,6 Prozent) seine Zahlen zum ersten Fiskalquartal 2012/13 bekannt. Dabei weist das Unternehmen aufgrund seiner Beratungstätigkeiten im Steuerbereich in der Regel einen Verlust im ersten Geschäftsquartal aus. Aufgrund von Kostensenkungsmaßnahmen konnte der Verlust jedoch im Vergleich zum Vorjahr reduziert werden. Am Donnerstag wurde bekannt, dass sich die Arbeitsmarktsituation in den USA in der Woche zum 1. September 2012 verbessert hat. So verringerte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gegenüber der Vorwoche um 12.000 auf 365.000, während Volkswirte im Vorfeld eine Zahl von 373.000 prognostiziert hatten. Für die Vorwoche wurde der zunächst ermittelte Wert von 374.000 auf 377.000 nach oben korrigiert. Daneben hat sich die US-Beschäftigung nach Angaben des Arbeitsmarkt-Dienstleisters ADP im August 2012 erneut deutlich erhöht, dabei fiel der Zuwachs stärker aus als erwartet. Laut ADP stieg die Beschäftigtenzahl im Privatsektor gegenüber dem Vormonat um 201.000, während Volkswirte nur ein Plus von 143.000 prognostiziert hatten. Hierbei wuchs die Zahl um 185.000 im Dienstleistungsbereich und um 16.000 im Produzierenden Gewerbe. Für Juli war insgesamt ein revidierter Anstieg um 173.000 (vorläufig: 163.000) ermittelt worden. Die Geschäftsaktivitäten des Dienstleistungssektors haben sich im August im Vergleich zum Vormonat stärker entwickelt. So kletterte der ISM-Service-Index auf 53,7 Zähler, nach 52,6 Zählern im Vormonat. Volkswirte hatten einen Rückgang auf 52,4 Punkte prognostiziert. Der Versicherungskonzern AIG (-1,7 Prozent) gab bekannt, dass er in Hongkong mit dem Verkauf von Aktien der Asiensparte AIA Group Ltd. (AIA) im Wert von bis zu 2 Mrd. US-Dollar an bestimmte institutionelle Investoren begonnen hat. Wie der AIG-Konzern weiter mitteilte, hat sein Board den Rückkauf von AIG-Stammaktien im Wert von bis zu 5 Mrd. US-Dollar genehmigt. Auf der Seite der Quartalszahlen meldete der Lkw-Hersteller Navistar (+17,5 Prozent), dass sein Gewinn im dritten Quartal eingebrochen ist, was auf einen hohen Einmalertrag im Vorjahr zurückzuführen wird. Jedoch profitierte auch das jüngste Ergebnis von einem positiven Einmaleffekt. Um die Kosten zu reduzieren, wurden indes Restrukturierungsmaßnahmen angekündigt, darunter ein Stellenabbau. Der Baukonzern Hovnanian Enterprises (+5,3 Prozent) meldete die Geschäftszahlen für das dritte Quartal und konnte dabei wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Nachbörslich konnte Smith & Wesson (+3,2 Prozent), ein Hersteller von Handfeuerwaffen, im ersten Fiskalquartal 2012/13 einen Umsatz- und Gewinnanstieg ausweisen. Die Erwartungen wurden so geschlagen. Der teils angehobene Ausblick überzeugte ebenfalls.
Am Freitag teilte das US-Arbeitsministerium mit, dass sich die US-Arbeitsmarktsituation im August 2012 verbessert hat, jedoch nicht so stark wie erwartet. So erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft gegenüber dem Vormonat um 96.000. Volkswirte hatten sogar einen Stellenaufbau um 130.000 Beschäftigte erwartet, nach einem Anstieg um revidiert 141.000 im Juli. Bereinigt um Beschäftigte im Staatsdienst stieg die Beschäftigtenzahl um 103.000, nach einem Zuwachs von revidiert 162.000 im Vormonat. Hier hatte die Prognose auf ein Plus von 144.000 gelautet. Ferner verringerte sich die Arbeitslosenquote leicht auf 8,1 Prozent, nachdem sie im Vormonat bei 8,3 Prozent gestanden hatte. Volkswirte hatten mit einem unveränderten Stand von 8,3 Prozent gerechnet. Die durchschnittlichen Stundenlöhne blieben unverändert, nach einer Lohnsteigerung um 0,1 Prozent im Vormonat. Sie gelten als wichtiger Indikator für die Inflationsentwicklung. Hier waren Volkswirte von einem Zuwachs um 0,2 Prozent ausgegangen. Der größte US-Lebensmittelhändler Kroger (-1,8 Prozent) meldete die Geschäftszahlen für das zweite Quartal. Dabei ging der Gewinn zwar leicht zurück, jedoch konnten die Erwartungen der Analysten geschlagen werden. Der Konzern zeigte sich mit der Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal zufrieden und verwies vor allem auf die starke Umsatzentwicklung. Zudem wurde im Anschluss die Ergebnisprognose für das laufende Fiskaljahr nach oben revidiert. Dagegen hat der Chip-Gigant Intel (-3,3 Prozent) hat seine Prognose für das dritte Quartal nach unten korrigiert. Als Gründe für die Revision der Umsatzprognose nannte der Technologiekonzern vor allem die schwächer als erwartete Nachfrage und die schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen. Aktien von Intel verlieren 2,4 Prozent.
In Asien verbilligten sich am Montag Papiere von Toshiba um 0,4 Prozent. Der französische Industriekonzern Alstom verlautbarte, dass seine Sparte Alstom Grid und Toshiba ein Memorandum of Understanding (MOU) unterzeichnet haben, in dessen Rahmen beide Seiten über eine Zusammenarbeit im Smart Grid-Geschäft diskutieren werden. Dabei werden die Unternehmen eine umfassende Kooperation prüfen, in die beide Parteien ihre jeweilige Expertise bei Smart Grid-Technologien bzw. ihr Know-how einbringen würden. Ziel ist es, weitreichende Electricity Management-Lösungen zu realisieren, die in unterschiedlichen Regionen und Umgebungen zum Einsatz gebracht werden können. Am späten Dienstag gab der chinesische Computerkonzern Lenovo bekannt gab, dass man dem japanischen Elektronikkonzern NEC gewährt hat, seine Anteile an Lenovo früher als vereinbart zu veräußern. Beide Seiten hatten im Januar 2011 ein Abkommen geschlossen, nach dem NEC insgesamt 281.129.381 Lenovo-Aktien zugeteilt wurden. Die Haltefrist für die Anteile lief zwei Jahre nach Abschluss der Transaktion (31. Juli 2011). Damit hätte NEC die Aktien frühestens Mitte 2013 verkaufen können. Unter Berücksichtigung aller relevanter Faktoren, darunter die Geschäftsbeziehung bzw. die laufende Kooperation mit NEC sowie der Finanzierungsbedarf von NEC, hat sich Lenovo jedoch entschieden, den Japanern einen Verkauf ihrer gesamten Beteiligung bereits zum jetzigen Zeitpunkt zu ermöglichen. Am Mittwoch verloren Lenovo vor diesem Hintergrund 7,6 Prozent, während sich Titel von NEC um 2,6 Prozent verbilligten. Im Blickfeld der Investoren standen am Mittwoch auch Automobilwerte, nachdem bereits am Vortag die US-Absatzzahlen für den Monat August bekannt gegeben wurden. Honda (-0,9 Prozent) konnte seinen Fahrzeug-Absatz in den USA im August deutlich steigern. Dabei erhöhte sich sein Absatz im Berichtszeitraum um 60 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Fahrzeuge der Marke Honda wurden 58 Prozent mehr verkauft, der Absatz der Marke Acura legte um 73 Prozent zu. Der Wettbewerber Nissan (-1,9 Prozent) konnte gleichzeitig seinen US-Absatz um 7,6 Prozent steigern. Dabei legte die Marke Nissan um 5,9 Prozent zu, während der Absatz der Modelle der Marke Infiniti um 24,0 Prozent anstieg. Der Pkw-Absatz verbesserte sich um 8,1 Prozent, der Lkw-Absatz legte um 6,8 Prozent zu. Toyota (-1 Prozent) legte unterdessen beim US-Absatz im August um 46 Prozent zu. Am Donnerstag verteuerten sich Anteilsscheine der Lenovo Group um 3,9 Prozent und entwickelten sich nach den massiven Vortagesverlusten besser als der Gesamtmarkt. Der Computerkonzern gab bereits am Vortag bekannt, dass er den brasilianischen Hersteller von Unterhaltungselektronik Digibras Participacoes S.A. für 300 Mio. Brasilianische Real (BRL) übernehmen wird. Digibras hatte im Jahr 2011 einen Konzernumsatz von 1,6 Mrd. BRL und soll für eine stärkere Präsenz von Lenovo auf dem wachsenden brasilianischen Markt sorgen, der bereits heute laut Zahlen des Marktforschungsunternehmens IDC zu den fünf größten PC-Märkten gehört. Am Freitag zählten Stahlwerte zu den absoluten Favoriten der Investoren. So schossen Kobe Steel um 8,8 Prozent in die Höhe, während Nippon Steel um 8,7 Prozent vorrückten. JFE Holdings gingen mit einem Wertzuwachs von 10,7 Prozent regelrecht durch die Decke. Vor dem Hintergrund eines schwächeren Yen fuhren daneben auch Automobilwerte vor. Toyota verteuerten sich um 3,4 Prozent, während Honda Zugewinne von 5,2 Prozent vorweisen konnten. Für Nissan stand indes ein Plus von 4 Prozent zu Buche, während sich Suzuki mit einem Wertzuwachs von 3,9 Prozent in das Wochenende verabschiedeten.
In der kommenden Woche stehen unter anderem die Geschäftszahlen von United Natural Foods, Kingfisher, Pier 1 Imports, Premier Farnell, Deutsche Beteiligungs AG und Gerry Weber an.
Auf der Konjunkturseite werden nächste Woche in Deutschland der Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe (Juli), die Verbraucherpreise (August) und die RWI-Konjunkturprognose gemeldet. Ansonsten stehen die US-Verbraucherkredite, die US-Handelsbilanz, Japans Auftragseingang im Maschinenbau, die EU-Industrieproduktion, die MBA-Hypothekenanträge, die amerikanischen Import- und Exportpreise, die Fed-Ratssitzung bzw. das Sitzungsergebnis, der US-Großhandel, der EU-Arbeitskostenindex, die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, der US-Erzeugerpreisindex, der US-Staatshaushalt, die EU-Beschäftigung, die EU-Inflation (HVPI), der US-Einzelhandelsumsatz, die US-Verbraucherpreise, die US-Industrieproduktion bzw. -Kapazitätsauslastung, das US-Verbrauchervertrauen (Uni Michigan) sowie die US-Lagerbestände zur Veröffentlichung an.
Indexstände: (07.09.2012, 18.20 Uhr) DAX: 7.214,50TecDAX: 810,13 Dow Jones STOXX 50: 2.547,95 Nikkei 225: 8.871,65 Dow Jones: 13.292,76 Nasdaq Composite: 3.135,34 (07.09.2012/ac/n/m)
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