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Börsen in BRIC: Indizes notieren klar im Minus 09.07.2012
aktiencheck.de
Sao Paulo (www.aktiencheck.de) - Belastet von schwachen Vorgaben aus den USA notiert auch der DAXglobal BRIC Index (ISIN DE000A0C4CK9 / WKN A0C4CK) im bisherigen Montaghandel im negativen Bereich. Der Auswahlindex, der die Performance der vier größten Schwellenländer der Welt abbildet, verschlechtert sich aktuell um 0,65 Prozent auf 387,08 Punkte.
An den brasilianischen Märkten gewannen die Verkäufer am Freitag schnell die Überhand und schickten den Leitindex Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18 / WKN A0JZEM) deutlich in die Verlustzone. Am Ende stand hier ein Abschlag von 1,75 Prozent auf 55.394,05 Stellen zu Buche. Im Handelsverlauf rutschte der Index dabei sogar unter die Marke von 55.000 Zählern ab. Der Anstieg der Verbraucherpreise ist in Brasilien im Juni schwächer ausgefallen. Dies gab die nationale Statistikbehörde IBGE am Freitag bekannt. Die Jahresteuerungsrate sank auf 4,92 Prozent, nach einer Inflationsrate von 4,99 Prozent im Mai. Binnen Monatsfrist erhöhte sich der IPCA Price Index nur noch um 0,08 Prozent, während die Lebenshaltungskosten im Mai um 0,36 Prozent und im Juni 2011 um 0,15 Prozent angestiegen waren. Einen schweren Stand hatten auch die Anteilsscheine der Banco do Brasil, die sich mit einem überproportionalen Wertverlust von 2,3 Prozent in das Wochenende verabschiedeten. Petrobras verschlechterten sich daneben um 2 Prozent, während sich Vale mit einem Abschlag von 1,5 Prozent besser als der Gesamtmarkt behaupten konnten.
Die chinesischen Aktienmärkte befanden sich am Montag auf Tauchstation. Der Shanghai Composite rutschte um 2,37 Prozent auf 2.170,81 Punkte ab und schloss damit annähernd auf Tagestief. Etwas besser erging es da noch in Hongkong dem Hang Seng (ISIN HK0000004322 / WKN 145733), der um 1,88 Prozent auf 19.428,09 Zähler nachgab. Auf die Stimmung der Investoren drückten dabei insbesondere Sorgen um das globale Wirtschaftswachstum. Die chinesischen Verbraucherpreise sind im Juni nach Angaben der nationalen Statistikbehörde schwächer angewachsen als noch einen Monat zuvor. Demnach lagen die Lebenshaltungskosten im Berichtszeitraum um 2,2 Prozent über dem Vorjahreswert. Im Vormonat hatte die Inflationsrate noch bei 3,0 Prozent gelegen. Damit hat sich die Preissteigerung den fünften Monat in Folge verlangsamt. Daneben verbuchten die chinesischen Erzeugerpreise im Juni erneut einen Rückgang, der jedoch stärker ausfiel als noch im Vormonat. Demnach gingen die Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,1 Prozent zurück, während Volkswirte im Vorfeld mit einem Minus von 2,0 Prozent gerechnet hatten. Hierbei handelt es sich um den vierten Preisrückgang in Folge. Davor war das Preisniveau im Mai nur um 1,4 Prozent gefallen. Auf dem Verkaufszettel der Investoren standen auch die wichtigsten Banktitel. Dabei entwickelten sich allerdings HSBC, CCB und Bank of China mit Abschlägen zwischen 1 und 1,2 Prozent besser als der Gesamtmarkt, während ICBC um 1,9 Prozent nachgaben. Die Aktionäre des Internet-Unternehmens Tencent mussten einen Wertverlust von 2,8 Prozent verdauen, während sich die Anteilsscheine des Mischkonzerns Hutchinson lediglich um 1,8 Prozent verschlechterten.
An den russischen Aktienmärkten dominiert zum Start in die neue Handelswoche ebenfalls die Farbe rot. Der Leitindex RTS fällt zurzeit um 0,63 Prozent und notiert bei 1.349,09 Stellen. Sberbank notieren mit 0,4 Prozent im Minus, während sich Gazprom um 0,1 Prozent verschlechtern. Die Aktionäre von LukOil können sich unterdessen über einen Aufschlag von 1,1 Prozent freuen.
Die indischen Börsen haben im aktuellen Montaghandel ebenfalls einen schweren Stand. Zur Stunde verliert der Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199 / WKN 969819) 0,89 Prozent auf 17.365,36 Punkte. Die Gewinnerliste im SENSEX wird momentan von Tata Consultancy Services mit einem Zugewinn von 1,2 Prozent angeführt. Daneben notieren lediglich noch Dr. Reddys, Hindalco Industries, Tata Motors und Coal India un der Gewinnzone. Am größten fallen unterdessen die Abschläge bei Jindal Steel mit 2,5 Prozent aus. Tata Steel verbilligen sich daneben um 1,9 Prozent. (09.07.2012/ac/n/m)
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