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Börsen in BRIC: Schwache Marktentwicklung


11.05.2012
aktiencheck.de

Sao Paulo (www.aktiencheck.de) - Der DAXglobal BRIC Index (ISIN DE000A0C4CK9 / WKN A0C4CK) gibt nach teils enttäuschenden Konjunkturdaten aus China ab. Der Auswahlindex, der die Performance der vier größten Schwellenländer der Welt abbildet, sinkt aktuell um 0,82 Prozent auf 385,94 Punkte.

In Brasilien ist der Leitindex Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18 / WKN A0JZEM) am Donnerstag um 0,14 Prozent auf 59.702,05 Punkte geschrumpft. Die Titel des Indexschwergewichts Petrobras verzeichneten einen Kursverlust von 1,2 Prozent.


Auch in China schlossen die Börsen im negativen Bereich. Der Hang Seng (ISIN HK0000004322 / WKN 145733) ging um 1,30 Prozent zurück auf 19.964,63 Punkte und der Shanghai Composite fiel um 0,63 Prozent auf 2.394,98 Zähler. Nachdem die größte US-Bankgesellschaft JPMorgan Chase mit Fehlspekulationen in die Schlagzeilen geriet, waren Finanztitel auch in China unter den Verlierern zu finden. HSBC und China Life schlossen dabei mit Kursrückgängen von 0,9 bzw. 1,8 Prozent. Marktbestimmend waren unter anderem einige Konjunkturdaten aus dem Reich der Mitte, welche die nationale Statistikbehörde heute bekannt gab. Die chinesischen Verbraucherpreise sind im April 2012 schwächer angestiegen als noch einen Monat zuvor. Demnach lagen die Lebenshaltungskosten im Berichtszeitraum um 3,4 Prozent über dem Vorjahreswert. Im Vormonat hatte die Inflationsrate noch bei 3,6 Prozent gelegen. Das Inflationsziel der Regierung von 4 Prozent wurde dadurch deutlich unterboten. Gleichzeitig verbuchten die chinesischen Erzeugerpreise erneut einen Rückgang, der jedoch stärker ausfiel als noch im Vormonat. So gingen die Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,7 Prozent zurück, während Volkswirte im Vorfeld mit einem Minus von 0,5 Prozent gerechnet hatten. Davor war das Preisniveau im März nur um 0,3 Prozent gefallen. Die Industrieproduktion ist derweil weniger stark gewachsen als im Vormonat. So kletterte die industrielle Wertschöpfung gegenüber dem Vorjahresmonat um 9,3 Prozent, nach einem Plus von 11,9 Prozent im März. Volkswirte hatten sogar einen Anstieg um 12,2 Prozent prognostiziert. Schließlich hat sich der kräftige Anstieg beim Einzelhandelsumsatz im April 2012 mit vermindertem Tempo fortgesetzt. Demnach kletterten die Umsatzerlöse der chinesischen Einzelhändler gegenüber dem Vorjahresmonat um 14,1 Prozent. Volkswirte hatten im Vorfeld eine Umsatzsteigerung von 15,1 Prozent prognostiziert, nach einem Plus von 15,2 Prozent im März.

Der indische Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199 / WKN 969819) liegt bei 16.285,86 Zählern und damit mit 0,82 Prozent im Minus. An der Indexspitze stehen Bajaj Autoi (+3,8 Prozent) und Tata Motors (+2,9 Prozent). Die Verliererseite wird angeführt von Tata Power (-6,0 Prozent) sowie Sun Pharmaceuticals (-4,0 Prozent). Wie die nationale Statistikbehörde am Freitag mitteilte, sank die indische Industrieproduktion im März 2012 binnen Jahresfrist um 3,5 Prozent, wogegen Volkswirte im Vorfeld mit einem Plus von 1,7 Prozent gerechnet hatten. Für Februar war ein Anstieg um 4,1 Prozent ermittelt worden.

In Moskau schrumpft der RTS-Index aktuell um 2,06 Prozent auf 1.458,80 Punkte. Die Aktie des russischen Ölkonzerns LUKoil fällt um 1,4 Prozent. Der Gasversorger Gazprom verzeichnet einen Kursabschlag von 4,3 Prozent, wogegen der staatliche Ölproduzent Rosneft ein Plus von 2,0 Prozent ausweist. Die Großbank Sberbank verliert inzwischen 2,2 Prozent. (11.05.2012/ac/n/m)



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