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Börsen in BRIC: Uneinheitlich, China Telecom im Blick 27.04.2012
aktiencheck.de
Sao Paulo (www.aktiencheck.de) - Nach positiven Vorgaben von den US-Börsen kann im bisherigen Freitaghandel auch der DAXglobal BRIC Index (ISIN DE000A0C4CK9 / WKN A0C4CK) moderate Zugewinne verzeichnen. Aktuell geht es für den Auswahlindex, der die Performance der vier größten Schwellenländer der Welt abbildet, um 0,06 Prozent auf 401,60 Stellen nach oben. Allerdings wird die Stimmung am Markt durch die Abstufung der Bonität Spaniens belastet.
Im Zuge einer positiven Entwicklung an der Wall Street zeigte sich am Donnerstag auch der brasilianische Leitindex Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18 / WKN A0JZEM) nach anfänglichen Verlusten im Handelsverlauf in verbesserter Form. Zum Schluss verbesserte sich der Index um 0,72 Prozent auf 62.198,06 Zähler und ging damit in der Nähe seines Tageshochs aus dem Handel. Banco do Brasil konnten leicht überproportional um 0,9 Prozent zulegen, während sich Petrobras um 0,5 Prozent verteuerten. Für Vale stand am Handelsende sogar ein Zugewinn von 1,7 Prozent zu Buche.
An den chinesischen Aktienmärkten waren unterdessen heute die Verkäufer in der Überzahl. Der Shanghai Composite verabschiedete sich mit einem Minus von 0,35 Prozent auf 2.396,32 Punkte in das Wochenende. In Hongkong drehte der Hang Seng (ISIN HK0000004322 / WKN 145733) nach anfänglichen Zugewinnen im weiteren Handelsverlauf ebenfalls in die Verlustzone und verschlechterte sich schließlich um 0,33 Prozent auf 20.741,45 Stellen. Die Gewinne chinesischer Industrieunternehmen konnten im März 2012 gesteigert werden. Wie die Statistikbehörde mitteilte, stiegen die Unternehmensgewinne gegenüber den Vorjahresmonat um 4,5 Prozent. Staatseigene Betriebe verbuchten dabei jedoch einen Ergebnisrückgang um 0,7 Prozent. In den ersten drei Monaten des Jahres gingen die Gewinne der Industrieunternehmen indes um 1,3, Prozent zurück. Bei den Staatsunternehmen belief sich das Minus gegenüber dem Vorjahresquartal sogar auf 12,4 Prozent. Im Blickfeld der Investoren standen im Freitaghandel insbesondere die Titel von China Telecom (ISIN CN0007867483 / WKN 786748), die sich um 0,5 Prozent verteuerten. Die größte Festnetz-Telefongesellschaft in China hat im ersten Quartal einen leichten Gewinnrückgang verbucht. Die Erwartungen wurden damit verfehlt. Dabei haben gestiegene Kosten zur Neukundengewinnung im Mobilfunksegment das Ergebnis belastet. Schlecht verbunden waren unterdessen die Anteilseigner des nach Kundenzahlen weltgrößten Mobilfunkanbieters China Mobile. So gab ihr Titel um 1 Prozent nach. In sehr guter Verfassung waren derweil die Aktien von PetroChina, die 3 Prozent an Wert hinzugewannen. Für die Papiere des Börsenbetreibers HKEX ging es am Ende um 1,4 Prozent nach unten.
Der russische Leitindex RTS startete mit Verlusten in den heutigen Handel und hat sich zwischenzeitlich in die Gewinnzone vorgearbeitet. Zur Stunde geht es für den Leitindex RTS um 0,32 Prozent auf 1.579,65 Zähler nach oben. Gazprom entwickeln sich mit einem Aufschlag von 1,3 Prozent deutlich besser als der Gesamtmarkt, während LukOil um 0,4 Prozent zulegen. Sberbank verbessern sich schließlich um 0,9 Prozent.
Moderate Verluste werden aktuell aus Indien gemeldet. Hier verschlechtert sich der Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199 / WKN 969819) um 0,23 Prozent und notiert derzeit bei 17.092,10 Punkten. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich dabei die Papiere der ICICI Bank mit einem Aufschlag von 2 Prozent wieder. Gleichzeitig verbilligen sich HDFC Bank um 0,2 Prozent, während State Bank of India sogar um 1,9 Prozent nachgeben. Die rote Laterne wird unterdessen von Coal India mit einem Abschlag von 2,6 Prozent getragen. (27.04.2012/ac/n/m)
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