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Börsen in BRIC: Indizes zeigen keine einheitliche Entwicklung 10.04.2012
aktiencheck.de
Sao Paulo (www.aktiencheck.de) - Nach schwachen Vorgaben von den US-Börsen hat auch der DAXglobal BRIC Index (ISIN DE000A0C4CK9 / WKN A0C4CK) im bisherigen Dienstaghandel einen sehr schweren Stand. Der Auswahlindex, der die Performance der vier größten Schwellenländer der Welt abbildet, fällt aktuell um 0,93 Prozent auf 413,50 Punkte.
Im Zuge einer schwachen Entwicklung an der Wall Street ging es auch für den brasilianischen Leitindex Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18 / WKN A0JZEM) am Montag wieder nach unten. Allerdings konnte sich der Index in der zweiten Handelshälfte wieder etwas von seinen Tagestiefs erholen und beendete den Handelstag mit einem Abschlag von 1,21 Prozent bei 62.923,21 Stellen. Banco do Brasil konnten sich mit einem Wertverlust von 0,2 Prozent noch deutlich besser als der Gesamtmarkt behaupten, während sich Petrobras um 1,9 Prozent verbilligten. Vale schlossen mit einem Minus von 0,9 Prozent.
Keine einheitliche Tendenz war heute in China auszumachen. Dabei profitierten die Märkte teilweise von Zinssenkungsfantasien, nachdem die chinesischen Konjunkturdaten eher enttäuschend ausfielen. Der Shanghai Composite verbesserte sich um 0,88 Prozent auf 2.305,86 Zähler. Gleichzeitig stand allerdings in Hongkong beim Hang Seng (ISIN HK0000004322 / WKN 145733) am Ende ein Verlust von 1,15 Prozent auf 20.356,24 Punkte zu Buche. Die chinesische Handelsbilanz hat im März 2012 nach Regierungsangaben mit einem Überschuss geschlossen. So belief sich der Aktivsaldo auf 5,35 Mrd. US-Dollar, gegenüber einem Defizit von 31,48 Mrd. US-Dollar im Vormonat. Hierbei wuchsen die Ausfuhren im Vorjahresvergleich um 8,9 Prozent auf 165,6 Mrd. US-Dollar, während die Importe ins Reich der Mitte um 5,3 Prozent zulegten auf 160,3 Mrd. US-Dollar. Unterdessen sind die chinesischen Verbraucherpreise im März nach Angaben der nationalen Statistikbehörde stärker angestiegen als noch einen Monat zuvor. Demnach lagen die Lebenshaltungskosten im Berichtszeitraum um 3,6 Prozent über dem Vorjahreswert. Im Vormonat hatte die Inflationsrate nur bei 3,2 Prozent gelegen. Das Inflationsziel der Regierung von 4 Prozent wurde dadurch deutlich unterboten. Die wichtigsten Banktitel notierten einheitlich in der Verlustzone. Dabei fielen allerdings die Abschläge bei CCB, ICBC und Bank of China mit 0,4 bis 0,7 Prozent unterproportional aus. Schlechter erging es aber HSBC, die um 1,8 Prozent nachgaben. Die Papiere des Handelshauses Li & Fung verschlechterten sich sogar um 4,4 Prozent, während es für die Aktien des Mischkonzerns Hutchinson um 1,8 Prozent nach unten ging.
Nach anfänglichen Verlusten hat sich der russische Leitindex RTS im bisherigen Dienstaghandel wieder in die Gewinnzone vorgearbeitet. Zur Stunde rückt der Index um 0,21 Prozent vor und notiert bei 1.625,52 Stellen. LukOil verteuern sich überproportional um 0,7 Prozent, während Gazprom gleichzeitig um 0,1 Prozent nachgeben. Für Sberbank steht unterdessen ein Plus von 0,7 Prozent zu Buche.
Der indische Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199 / WKN 969819) pendelt im bisherigen Dienstaghandel um seinen Vortagesschlusskurs. Momentan geht es um 0,09 Prozent auf 17.238,18 Punkte nach oben. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich dabei Tata Power mit einem Zugewinn von 2,9 Prozent wieder. Auf dem zweiten Platz fahren Tata Motors um 2,5 Prozent vor, während es für Mahindra & Mahindra um 1,2 Prozent nach oben geht. Gleichzeitig trennen sich die Investoren bevorzugt von den Titeln von Gail India, die auf dem letzten Platz um 3,4 Prozent nachgeben. (10.04.2012/ac/n/m)
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