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Börsen in BRIC: Überwiegend rote Vorzeichen, leichte Gewinne in Shanghai 10.02.2012
aktiencheck.de
Sao Paulo (aktiencheck.de AG) - Nach einem anfänglichen kurzen Ausflug in die Gewinnzone sind beim DAXglobal BRIC Index (ISIN DE000A0C4CK9 / WKN A0C4CK) derzeit wieder rote Vorzeichen auszumachen. Der Auswahlindex, der die Performance der vier größten Schwellenländer der Welt abbildet, verschlechtert sich momentan um 0,45 Prozent auf 427,64 Punkte.
Trotz einer leicht positiven Entwicklung an der Wall Street konnte der brasilianische Leitindex Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18 / WKN A0JZEM) am Donnerstag sein Vortagesniveau nicht behaupten und verabschiedete sich am Ende mit einem Abschlag von 0,46 Prozent auf 65.530,49 Stellen aus dem Handel. Banco do Brasil gaben überproportional um 2,2 Prozent nach, während sich Petrobras gegen den insgesamt negativen Trend um 0,3 Prozent verteuerten. Der Konzern konnte im vierten Quartal beim Gewinn die Analystenschätzungen nicht erreichen. Für Vale ging es schließlich um 0,6 Prozent nach unten.
Die Aktienmärkte in China tendierten am letzten Handelstag der Börsenwoche uneinheitlich. Der Shanghai Composite rückte um 0,10 Prozent auf 2.351,98 Zähler vor, während Gewinnmitnahmen in Hongkong den Hang Seng (ISIN HK0000004322 / WKN 145733) um 1,08 Prozent auf 20.783,86 Punkte nach unten drückten. Die chinesische Handelsbilanz hat im Januar 2012 mit einem größeren Überschuss geschlossen, wie die chinesische Regierung heute mitteilte. So belief sich der Aktivsaldo auf 27,3 Mrd. US-Dollar, nach einem Überschuss von 16,5 Mrd. US-Dollar im Vormonat. Hierbei schrumpften die Ausfuhren im Vorjahresvergleich um 0,5 Prozent, während die Importe ins Reich der Mitte um 15,3 Prozent zurückgingen. Banktitel hatten dabei im heutigen Handel einen sehr schweren Stand. Während sich HSBC mit einem Wertverlust von 0,4 Prozent noch vergleichsweise gut behaupten konnten, ging es für ABC, CCB, ICBC und Bank of China zwischen 2,1 und 3,4 Prozent in die Tiefe. Schlecht lief es ebenfalls für die wichtigsten Versicherungswerte. So verschlechterten sich Ping An um 2 Prozent, während China Life um 2,8 Prozent nachgaben. Sehr gut verbunden waren indes die Anteilseigner des nach Kundenzahlen weltgrößten Mobilfunkanbieters China Mobile. So rückte ihr Titel gegen den insgesamt deutlich negativen Trend um 1 Prozent vor.
Deutlich auf dem absteigenden Ast befindet sich im bisherigen Freitaghandel der russische Leitindex RTS. So geht es aktuell um 1,24 Prozent auf 1.617,83 Punkte nach unten. Sberbank entwickeln sich dabei mit einem Minus von 1,2 Prozent marktkonform. Unterdessen fallen die Abschläge bei Gazprom mit 0,2 Prozent deutlich geringer aus. LukOil können sogar gegen den negativen Trend um 0,2 Prozent vorrücken.
An den indischen Aktienmärkten sind nach anfänglichen Gewinnen aktuell mehrheitlich rote Vorzeichen auszumachen. Der Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199 / WKN 969819) verschlechtert sich um 0,46 Prozent auf 17.748,69 Zähler. Die indische Industrieproduktion hat sich im Dezember 2011 erhöht. Wie die nationale Statistikbehörde heute mitteilte, wuchs die Industrieproduktion binnen Jahresfrist um 1,8 Prozent. Volkswirte hatten im Vorfeld jedoch mit einem stärkeren Plus von 2,6 Prozent gerechnet. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich dabei die Papiere von Tata Steel mit einem Zugewinn von 5,3 Prozent wieder. Auch Jindal Steel können knapp grüne Vorzeichen ausweisen. Die Verliererliste wird unterdessen von den Titeln des Rohstoffunternehmens Hindalco Industries mit einem Abschlag von 3,6 Prozent angeführt. (10.02.2012/ac/n/m)
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