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Börsen in BRIC: Indizes notieren einheitlich in der Verlustzone


30.01.2012
aktiencheck.de

Sao Paulo (aktiencheck.de AG) - Der DAXglobal BRIC Index (ISIN DE000A0C4CK9 / WKN A0C4CK) hat nach den Zugewinnen vom Freitag heute einen schwachen Start in die neue Handelswoche erwischt. Der Index, der die Performance der vier größten Schwellenländer der Welt abbildet, verschlechtert sich momentan um 1,41 Prozent auf 418,72 Stellen.

Nach den Aufschlägen vom Donnerstag pendelte der brasilianische Leitindex Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18 / WKN A0JZEM) am Freitag im Handelsverlauf um seinen Vortagesschlusskurs. Am Ende ging der Index schließlich mit einem minimalen Abschlag von 0,08 Prozent auf 62.904,20 Zählern ins Wochenende. Banco do Brasil konnten sich vom insgesamt leicht negativen Trend abkoppeln und um 1,8 Prozent vorrücken. Petrobras gaben daneben um 1 Prozent nach, während sich Vale um 0,2 Prozent verbessern konnten.


Nachdem in der vergangenen Woche wegen des Neujahrsfestes an der Börse in Shanghai nicht gehandelt wurde, ging es heute bei der Wiederaufnahme des Handels nach unten. Auf die Stimmung der Investoren drückten dabei die Enttäuschung über die ausgebliebene Senkung der Mindestreserveanforderung bei Banken sowie die Sorgen vor einer fortdauernden Immobilienmarktschwäche. Der Shanghai Composite verlor schließlich 1,47 Prozent und schloss bei 2.285,04 Punkten. Noch etwas schlechter erging es in Hongkong dem Hang Seng (ISIN HK0000004322 / WKN 145733), der seine Verluste gegen Handelsende ausbaute und mit einem Abschlag von 1,66 Prozent auf 20.160,41 Stellen schloss. Damit nähert sich der Index wieder der psychologisch wichtigen Marke von 20.000 Zählern an. Unter Druck standen dabei heute Banktitel. Während die Verluste bei HSBC mit 1 Prozent noch unterproportional ausfielen, gaben CCB, ICBC und Bank of China um 2,3 bis 3 Prozent nach. ABC rauschten sogar um 3,6 Prozent in die Tiefe. Die Titel des Börsenbetreibers HKEX verloren 2 Prozent an Wert. Die Aktien des Internet-Unternehmens Tencent konnten sich hingegen vom negativen Trend abkoppeln und verteuerten sich um 1,7 Prozent.

Erhebliche Kursverluste sind im aktuellen Montaghandel in Indien auszumachen. Der Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199 / WKN 969819) sackt zur Stunde um 2,15 Prozent auf 16.863,30 Punkte ab. Die lediglich fünf Titel umfassende Gewinnerliste wird momentan von Sun Pharma mit einem Aufschlag von 1,3 Prozent angeführt. Bajaj Auto und Hero MotoCorp. fahren daneben um 0,5 bzw. 0,1 Prozent vor. Die Verliererliste wird unterdessen von den Anteilsscheinen des Herstellers von Gas- und Dampfturbinen angeführt, die um 10,4 Prozent einbrechen. Auf Platz zwei folgen die Papiere des Kupferunternehmens Sterlite Industries mit einem Abschlag von 6 Prozent. Hindalco Industries verbilligen sich indes um 4,8 Prozent. Vergleichsweise schlecht verbunden sind auch die Anteilseigner des Mobilfunkanbieters Bharti Airtel. So geht es für ihren Titel um 4,5 Prozent nach unten.

Einen schwächeren Start in die neue Handelswoche erwischen auch die Märkte in Russland. Der Leitindex RTS verliert derzeit 1,12 Prozent auf 1.548,33 Stellen. Sberbank entwickeln sich dabei mit einem Wertverlust von 1,7 Prozent schwächer als der Gesamtmarkt, während sich LukOil lediglich um 0,4 Prozent verbilligen. Für die Anteilsscheine von Gazprom steht ein Minus von 0,8 Prozent zu Buche. (30.01.2012/ac/n/m)



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