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Börsen in BRIC: Verluste, Sorgen um Nordkorea belasten 19.12.2011
aktiencheck.de
Sao Paulo (aktiencheck.de AG) - Der DAXglobal BRIC Index (ISIN DE000A0C4CK9 / WKN A0C4CK) zeigt sich zum Start in die neue Handelswoche trotz leicht positiver Vorgaben von der Wall Street schwächer. Dabei belastet vor allem die Verunsicherung im Zusammenhang mit dem Tod des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Il und die damit verbundene Sorge vor einer politischen Destabilisierung der Region. Der Auswahlindex, der die Performance der vier größten Schwellenländer der Welt abbildet, verschlechtert sich aktuell um 0,82 Prozent auf 368,24 Punkte.
Der brasilianische Leitindex Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18 / WKN A0JZEM) konnte am Freitag seine anfänglichen Zugewinne nicht verteidigen und rutschte im Handelsverlauf in die Verlustzone ab. Am Ende stand ein Abschlag von 0,42 Prozent auf 56.096,93 Stellen zu Buche. Damit verabschiedete sich der Index in der Nähe seines Tagestiefs in das Wochenende. Vale verloren 0,2 Prozent an Wert, während sich gleichzeitig Petrobras überproportional um 1 Prozent verbilligten. Banco do Brasil gaben sogar um 1,5 Prozent nach.
Aus China wurden zum Start in die neue Handelswoche rote Vorzeichen gemeldet. Hier belastete die Sorge vor einer politischen Destabilisierung in Nordkorea nach dem Tod von Kim Jong Il. Der Shanghai Composite konnte allerdings seine Verluste gegen Handelsende noch deutlich eindämmen und gab schließlich lediglich um 0,30 Prozent auf 2.218,24 Zähler nach. Deutlich größer fielen die Abschlage aber in Hongkong beim Hang Seng (ISIN HK0000004322 / WKN 145733) aus. Hier ging es um 1,18 Prozent auf 18.070,21 Punkte nach unten. Im Handelsverlauf hatte der Index allerdings die Marke von 18.000 Stellen bereits deutlich unterschritten. Die chinesischen Häuserpreise haben sich im November 2011 reduziert. Dies gab die nationale Statistikbehörde heute bekannt. Demnach schrumpften die Immobilienpreise gegenüber dem Vormonat in 49 der insgesamt 70 beobachteten wichtigen Städten. Im Oktober war in 33 Städten ein Rückgang festgestellt worden. In guter Verfassung zeigten sich die Papiere des Internetunternehmens Tencent, die gegen den insgesamt negativen Trend um 0,7 Prozent zulegen konnten. Einen schweren Stand hatten unterdessen Versicherungswerte. Während sich Ping An um 1,9 Prozent verbilligten, ging es für China Life sogar um 2,5 Prozent nach unten. China Unicom (ISIN HK0000049939 / WKN A0RBTQ) konnte die Kundenzahl im November weiter steigern. So erhöhte sich die Zahl der Mobilfunkkunden im Bereich 3G-Services um 3,384 Millionen auf insgesamt 36,534 Millionen Kunden zum Ende des Monats November. Bei den so genannten 2G-Services erhöhte sich die Zahl der Mobilfunkkunden um 0,214 Millionen auf 159,439 Millionen. Bei den Festnetzanschlüssen wurde im Berichtszeitraum jedoch ein Rückgang um 0,593 Millionen auf insgesamt 93,704 Millionen verzeichnet. Die Zahl der Breitband-Internetanschlüsse erhöhte sich um 0,484 Millionen auf 55,533 Millionen. Die Aktie des Mobilfunkbetreibers gab um 1 Prozent nach. Schließlich verloren Sinopec (ISIN CNE1000002Q2 / WKN A0M4XN) 0,3 Prozent an Wert. Der Konzern zieht einem Medienbericht zufolge eine Beteiligung am spanischen Ölkonzern Repsol YPF (ISIN ES0173516115 / WKN 876845) in Erwägung. Laut dem Bericht sucht der hoch verschuldete spanische Baukonzern Sacyr Vallehermoso (ISIN ES0182870214 / WKN 853624) derzeit nach einem Käufer für seine 20-prozentige Repsol-Beteiligung, um mehrere in den kommenden Tagen fällig werdende Kredite refinanzieren zu können. Wie es weiter heißt, hätten zuletzt mehrere Berater des spanischen Baukonzerns Sinopec diesbezüglich kontaktiert. Dabei sei es den Angaben zufolge um eine mögliche Übernahme eines 10-prozentigen Anteils an Repsol durch den chinesischen Raffineriekonzern gegangen.
Beim indischen Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199 / WKN 969819) sind im Montaghandel ebenfalls Verluste auszumachen. Momentan geht es um 0,72 Prozent auf 15.379,34 Zähler nach unten. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich dabei die Anteilsscheine des Automobilkonzerns Tata Motors mit einem Zugewinn von 4,4 Prozent wieder. Relativ gut verbunden sind auch die Aktionäre des Mobilfunkanbieters Bharti Airtel. So kann ihr Titel gegen den insgesamt negativen Trend leicht zulegen. Unterdessen trennen sich die Investoren bevorzugt von den Papieren des Bau- und Maschinenbaukonzerns Larsen & Tourbo, die sich am Indexende um 4,1 Prozent verbilligen. Banktitel haben ebenfalls einen schweren Stand. Während es für State Bank of India und ICICI Bank um 2,9 bzw. 2,8 Prozent nach unten geht, können sich HDFC Bank mit einem Wertverlust von 2,4 Prozent etwas besser behaupten.
Der russische Leitindex RTS ist ebenfalls mit roten Vorzeichen in die neue Handelswoche gestartet. Aktuell steht hier ein Minus von 0,61 Prozent auf 1.365,31 Zähler zu Buche. Gazprom geben 1,2 Prozent nach, während sich LukOil gleichzeitig um 0,2 Prozent verteuern. Sberbank legen um 0,8 Prozent zu. (19.12.2011/ac/n/m)
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