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SMI: Leicht positiv, UBS meldet höheren Verlust


11.03.2009
aktiencheck.de

Zürich (aktiencheck.de AG) - Nach der starken Vortagesentwicklung ist vorläufig Ruhe eingekehrt an der Schweizer Börse. Der Swiss Market Index (SMI) legt zur Stunde 0,27 Prozent zu und notiert bei 4.524,62 Indexpunkten. Der Swiss Leader Index (SLI) verfestigt sich daneben um 0,44 Prozent auf 638,61 Zähler. Die Wall Street hat ihre Gewinne am Vorabend im Vergleich zum Handelsschluss in Europa noch ausbauen können. Am Ende schlossen der Dow Jones mit 5,8 Prozent und der NASDAQ Composite mit 7,1 Prozent im Plus. Der Nikkei-Index gewann heute in Tokio 4,6 Prozent.

Die Großbank UBS gab bekannt, dass ihr Verlust für das vierte Quartal 2008 höher war als noch im Februar gemeldet, wodurch sich auch der Jahresverlust entsprechend erhöht hat. Das Gesamtjahr wurde demnach mit einem den UBS-Aktionären zurechenbaren Reinverlust von 20,9 Mrd. Schweizer Franken (CHF) abgeschlossen. Zunächst hatte man einen Verlust von 19,7 Mrd. CHF ausgewiesen. Als Grund für die Abweichung führte die Bank unter anderem an, dass sie dem US-Justizministerium und der SEC zur Beilegung des Steuerstreits eine Zahlung von 780 Mio. Dollar geleistet hat. Die Aktie verliert 0,6 Prozent.


Am SMI-Ende geben Nobel Biocare gut 2 Prozent ab. Ferner büßen Swisscom 1,8 Prozent und Synthes 1 Prozent ein. Nestlé liegen mit 0,7 Prozent hinten.

Bei Roche ist zurzeit keine Veränderung auszumachen, während Novartis 0,7 Prozent fester tendieren. Zum unangefochtenen Spitzenreiter avancieren Papiere der Credit Suisse mit +6 Prozent. Weit abgeschlagen folgen ABB mit +2,4 Prozent, Swiss Re ebenfalls mit +2,4 Prozent und Holcim mit +2,2 Prozent.

Im breiten Markt verbessern sich Basilea um knapp 2 Prozent. Wie zuvor bekannt wurde, haben die Gesundheitsbehörden in Belgien und in Luxemburg das Medikament Toctino des Biopharma-Unternehmens zugelassen. Das Arzneimittel dient zur Anwendung bei erwachsenen Patienten, die an schwerem chronischen Handekzem leiden. Der Schokoladenhersteller Barry Callebaut gab heute bekannt, dass er sämtliche Anteile seiner im Verbrauchergeschäft tätigen Tochter Van Houten (Singapore) an den amerikanischen Süßwarenkonzern Hershey veräußert hat. Finanziellen Einzelheiten der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben. Der Wert verliert ein knappes Prozent. (11.03.2009/ac/n/m)



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