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SMI: Freundlich - Adecco, Swisscom und Holcim auf Talfahrt


04.03.2009
aktiencheck.de

Zürich (aktiencheck.de AG) - Mit positiven Vorgaben aus Fernost im Rücken orientiert sich der Schweizer Aktienmarkt zur Wochenmitte hin nach oben. Der Swiss Market Index (SMI) gewinnt zur Stunde 0,58 Prozent und notiert bei 4.383,06 Indexpunkten. Der Swiss Leader Index (SLI) rückt um 1,35 Prozent vor auf 626,75 Zähler. Die US-Börsen haben am Vorabend mit mäßigen Verlusten geschlossen. Hoffnungen auf eine nachhaltige Erholung der chinesischen Wirtschaft haben indes an den chinesischen Börsen für kräftige Gewinne gesorgt. Aus Tokio wurden heute ebenfalls Zuwächse gemeldet.

Ohne weitere Nachrichten springen Papiere des Uhrenkonzerns Swatch an der SMI-Spitze um gut 6 Prozent. Bei Richemont ist ein Plus von knapp 5 Prozent auszumachen. Im Finanzsektor legen Julius Bär fast 5 Prozent, Zurich Financial 4,4 Prozent und Credit Suisse 4,3 Prozent zu. Titel der Großbank UBS liegen mit 4,6 Prozent vorne. Der Finanzriese gab heute bekannt, dass Verwaltungsratspräsident Peter Kurer entschieden hat, nicht zur Wiederwahl anzutreten. Laut UBS wird der Verwaltungsrat der Generalversammlung vorschlagen, Kaspar Villiger als Nachfolger von Kurer in den Verwaltungsrat zu wählen.


Die Aktie des Nahrungsmittelriesen Nestlé rückt um gut 1 Prozent vor. Bei Roche und Novartis sind dagegen Verluste von jeweils knapp 1 Prozent auszumachen.

Am Indexende brechen Adecco um über 7 Prozent ein. Der Zeitarbeitsspezialist hat in 2008 einen kräftigen Ergebnisrückgang verzeichnet. Unternehmensangaben von heute zufolge gingen die Umsatzerlöse um 5 Prozent zurück. Gleichzeitig schrumpfte der Reingewinn um 33 Prozent. Papiere des Telekommunikationskonzerns Swisscom, der 2008 trotz gestiegener Erlöse ebenfalls weniger verdient hat, verlieren annähernd 6 Prozent. Dabei waren die vorgelegten Zahlen sogar einen Tick besser als von Analysten erwartet. Bei Holcim schlägt ein Minus von über 5 Prozent zu Buche. Der Zementkonzern hat im vergangenen Jahr angesichts der weltweiten Rezession einen herben Ergebniseinbruch hinnehmen müssen.

Im SLI stechen OC Oerlikon mit einem Aufschlag von über 5 Prozent hervor. Der Mischkonzern hat 2008 tiefrote Zahlen geschrieben. Allerdings erfüllte das Unternehmen mit dem vorgelegten Zahlenwerk die Bedingungen eines syndizierten Kredits in Höhe von 2,5 Mrd. Schweizer Franken. (04.03.2009/ac/n/m)



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