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SMI: Deutlich im Minus, Finanzwerte schwer unter Druck


02.03.2009
aktiencheck.de

Zürich (aktiencheck.de AG) - Schwache Vorgaben aus Übersee und neue Hiobsbotschaften aus dem Finanzsektor setzen dem Schweizer Aktienmarkt zum Wochenauftakt schwer zu. Der Swiss Market Index (SMI) knickt aktuell um 3,46 Prozent ein auf 4.528,47 Indexpunkte. Der Swiss Leader Index (SLI) verliert daneben 3,65 Prozent und notiert bei 640,84 Zählern. Die US-Börsen haben am Freitag im Minus geschlossen und im Vergleich zum Handelsschluss in Europa noch einige Punkte eingebüßt. In Tokio war die Stimmung heute katastrophal. Der Nikkei-Index rauschte bis Sitzungsende um 3,8 Prozent in die Tiefe.

Der Finanzsektor leidet gleich unter mehreren Meldungen aus dem Ausland. Die britische Großbank HSBC gab heute bekannt, im vergangenen Jahr insbesondere aufgrund des schlechten US-Privatkundengeschäfts einen kräftigen Gewinnrückgang eingefahren zu haben. Zur Stärkung der Kapitalbasis ist eine Kapitalerhöhung um 12,5 Mrd. Britische Pfund geplant. Der Wert bricht in London um über 10 Prozent ein. Darüber hinaus soll der angeschlagene US-Versicherungskonzern AIG einem Pressebericht zufolge weitere milliardenschwere Beihilfen von der US-Regierung erhalten.

Den Anteilseignern von Julius Bär ist dies offenbar alles zuviel, der Titel bricht zur Stunde um fast 10 Prozent ein. Für die beiden Großbanken Credit Suisse und UBS geht es um 9 bzw. um 5,8 Prozent nach unten. Ferner verlieren Zurich Financial 7,2 Prozent, Swiss Re 5,8 Prozent und Swiss Life ebenso wie Bâloise 3,5 Prozent.

Außerhalb des Finanzsektors stehen insbesondere ABB (-4,7 Prozent), Syngenta (-4 Prozent) und Roche (-3,2 Prozent) unter Druck. Novartis geben 2,4 Prozent ab, während bei Nestlé ein Minus von 2 Prozent auszumachen ist. Gegen den Trend können einzig Synthes leicht zulegen. (02.03.2009/ac/n/m)


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