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SMI: Schwach, Julius Bär im freien Fall 06.02.2009
aktiencheck.de
Zürich (aktiencheck.de AG) - Nach einer freundlichen Eröffnung liegt der Schweizer Aktienmarkt mittlerweile in der Verlustzone. Der Swiss Market Index (SMI) fällt aktuell um 0,89 Prozent zurück und notiert bei 5.061,20 Punkten. Der Swiss Leader Index (SLI) büßt gleichzeitig 1,61 Prozent ein auf 722,50 Zähler. Gestützt auf einige unerwartet gute Quartalsberichte und positiv aufgenommene Januar-Umsatzzahlen im Einzelhandel konnte die Wall Street am Vorabend deutlich zulegen. In Fernost waren heute ebenfalls Zuwächse auszumachen. Die weitere Richtung dürfte maßgeblich von den am Nachmittag anstehenden US-Arbeitsmarktdaten beeinflusst werden.
Ein besonderes Augenmerk legen die Anleger dabei auf Julius Bär. Der Vermögensverwalter musste im Jahr 2008 einen um 25 Prozent geringeren Gewinn hinnehmen. Das sei ein gutes Resultat gemessen am schwierigen Geschäftsumfeld, so der Konzern. Die Aktionäre sehen dies aber offenbar anders. Nach einem positiven Auftakt rauscht die Aktie um fast 40 Prozent in die Tiefe.
Titel der Swiss Re verlieren nach zahlreichen negativen Analystenstimmen mehr als 6 Prozent. Die Aktie stand bereits gestern massiv unter Beschuss, nachdem der Rückversicherer erklärt hat, dass er nach vorläufigen Berechnungen von einem Jahresfehlbetrag von rund 1,0 Mrd. Schweizer Franken ausgeht.
Bei Anteilsscheinen der UBS ist ein Minus von gut 2 Prozent auszumachen. Roche fallen um 1,9 Prozent zurück. Syngenta liegen mit 1,4 Prozent im Minus. Der Agrarkonzern erzielte im Jahr 2008 dank weltweit ausgedehnten Anbauflächen und neuen Technologien Rekordwerte bei Gewinn und Umsatz. Für 2009 peilt Syngenta einen weiteren Anstieg beim Gewinn pro Aktie an.
Ansonsten halten sich die Abschläge eher in Grenzen. Unter anderem geben Nestlé und Novartis jeweils leicht ab. Die Aktie der Credit Suisse gewinnt gegen den Trend 1 Prozent. Zum Spitzenreiter avancieren ABB mit +2,6 Prozent. Dicht dahinter folgen Adecco, Swatch und Richemont. (06.02.2009/ac/n/m)
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