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SMI: Im Minus, Finanzwerte auf breiter Front unter Druck 21.01.2009
aktiencheck.de
Zürich (aktiencheck.de AG) - Angesichts der gestrigen Talfahrt der Wall Street schlägt sich der Schweizer Aktienmarkt am Mittwochvormittag recht wacker. Der Swiss Market Index (SMI) verliert zur Stunde 1,05 Prozent und notiert bei 5.265,24 Indexpunkten. Der Swiss Leader Index (SLI) büßt daneben 1,41 Prozent ein auf 727,50 Zähler. Belastet von der nicht enden wollenden Flut negativer Nachrichten aus dem Finanzsektor brach der US-Standardwerteindex Dow Jones am Vorabend um 4 Prozent ein. Den NASDAQ Composite traf es mit einem Minus von 5,8 Prozent noch härter. Aus Asien wurden heute ebenfalls Verluste gemeldet. In Tokio verlor der Nikkei-Index 2 Prozent.
Der Pharmakonzern Roche hat von den zuständigen europäischen Behörden die Zulassung für das Medikament RoACTEMRA zur Behandlung von reumatoider Arthritis erhalten. Das Medikament wurde bereits zuvor in zahlreichen anderen Ländern wie etwa der Schweiz, Indien und Japan zugelassen und wird außerhalb der EU unter der Bezeichnung "Actemra" vermarktet. Die Aktie gewinnt aktuell gut 1 Prozent.
Zum Spitzenreiter im SMI avancieren Syngenta mit einem Aufschlag von 1,1 Prozent. Weitere Gewinner sind unter anderem Richemont (+0,6 Prozent), Swatch (+0,2 Prozent) und Nestlé (+0,4 Prozent).
Dagegen fallen Novartis um 0,8 Prozent zurück. Dabei hat der Pharmariese von der japanischen Gesundheitsbehörde die Marktzulassung für vier seiner Medikamente erhalten. Deutlich stärkere Abschläge sind im Finanzsektor auszumachen. Am Indexende bröckeln Swiss Re um 7,6 Prozent ab. Julius Bär fallen um 6,2 Prozent, Swiss Life um 6,1 Prozent und Zurich Financial um 5,9 Prozent zurück. Titel der beiden Großbanken Credit Suisse und UBS geben 5,7 bzw. 3,2 Prozent ab. Bâloise liegen mit 2,7 Prozent im Minus.
Im SLI werden Logitech nach den enttäuschenden Zahlen vom Vortag weiter zurückgenommen. Aktuell verliert der Wert mehr als 5 Prozent. Die Aktie des Schokoladenherstellers Barry Callebaut knickt im breiten Markt um 9,5 Prozent ein. Der Konzern gab heute bekannt, dass er die Verkaufsmenge im ersten Quartal um 2 Prozent steigern konnte. Der Umsatz stieg in Lokalwährungen um 7,2 Prozent. In Schweizer Franken wurde ein Plus von 0,7 Prozent ausgewiesen. Die Erwartungen des Marktes wurden damit verfehlt. Die Vier-Jahres-Finanzziele für den Zeitraum 2007/08 bis 2010/11 wurden indes bestätigt. (21.01.2009/ac/n/m)
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