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SMI: Mäßige Gewinne, Logitech und Geberit auf Talfahrt 20.01.2009
aktiencheck.de
Zürich (aktiencheck.de AG) - Ungeachtet der schwachen Vorgaben aus Fernost liegt der Schweizer Aktienmarkt am Vormittag in der Gewinnzone. Der Swiss Market Index (SMI) verbucht aktuell ein Plus von 0,59 Prozent und notiert bei 5.413,36 Indexpunkten. Der Swiss Leader Index (SLI) legt unterdessen 0,24 zu auf 756,71 Zähler. Die Wall Street blieb gestern feiertagsbedingt geschlossen. Aus Asien wurden heute überwiegend Verluste gemeldet. Etwas Ablenkung von den derzeitigen Problemen verspricht am Abend die Vereidigung des 44. US-Präsidenten Barack Obama.
Die deutlichsten Aufwärtsavancen sind zur Stunde bei ABB (+2,4 Prozent) auszumachen. Knapp dahinter legen Adecco 2,1 Prozent zu. Für Richemont und Syngenta geht es um jeweils 1,7 Prozent nach oben. Die Aktie des Pharmariesen Roche liegt mit 1,2 Prozent im Plus. Novartis und Nestlé rücken daneben um 0,8 bzw. um 0,6 Prozent vor.
Anteilsscheine der Großbank UBS präsentieren sich gut behauptet. Ganz anders Titel der Credit Suisse. Der Wert verliert am SMI-Ende mehr als 4 Prozent. Daneben trennen sich die Anleger verstärkt von Bâloise (-1,8 Prozent) und Zurich Financial (-1,1 Prozent).
Der Hardware-Hersteller Logitech meldete am Vorabend, dass sein Gewinn im dritten Quartal um 70 Prozent eingebrochen ist. Der Umsatz verringerte sich dabei um 16 Prozent. Die Erwartungen der Analysten wurden damit verfehlt. Wie der Konzern weiter mitteilte, hat er eine Restrukturierung eingeleitet, welche die Konzernbelegschaft um 550 bis 600 Mitarbeiter reduzieren wird. Die Aktie bricht im SLI um 9 Prozent ein. Papiere des Sanitärtechnikkonzerns Geberit, der im vierten Quartal einen deutlichen Umsatzrückgang hinnehmen musste, geben daneben gut 5 Prozent ab.
Lindt & Sprüngli verlieren im breiten Markt über 1 Prozent. Der Schokoladenspezialist hat im Jahr 2008 in Schweizer Franken einen Umsatz im Bereich des Vorjahresniveaus erzielt. Organisch lag der Zuwachs bei 5,8 Prozent. Für 2009 wollte der Konzern vor dem Hintergrund der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen keine Prognosen abgeben, äußerte sich jedoch zuversichtlich, dank der soliden Ausgangsposition beim nächsten konjunkturellen Aufschwung mit unter den Gewinnern zu sein. Die Aktie des Handels- und Immobilienkonzerns Jelmoli legt dagegen rund 3 Prozent zu. Der Konzern meldete zuvor für 2008 höhere Umsätze in sämtlichen Konzerneinheiten. (20.01.2009/ac/n/m)
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