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SMI: Leicht im Plus, Zurich Financial nach Zahlen schwach


13.11.2008
aktiencheck.de

Zürich (aktiencheck.de AG) - Nach einem deutlich schwächeren Auftakt haben sich inzwischen wieder einige Käufer auf das Börsenparkett gewagt. Ungeachtet überaus schwacher Vorgaben aus Übersee gewinnt der Swiss Market Index (SMI) zur Stunde 0,31 Prozent auf 5.720,40 Indexpunkte. Der Swiss Leader Index (SLI) klettert daneben um 0,27 Prozent auf 791,72 Zähler. Belastet von Sorgen vor einem massiven globalen Wirtschaftsabschwung ist die Wall Street am Vorabend kräftig unter die Räder gekommen. Nach Börsenschluss hat dann der Chip-Hersteller Intel mit einer Umsatzwarnung geschockt. Dementsprechend schlecht war heute auch die Stimmung an den asiatischen Aktienmärkten. Unter anderem verlor der Nikkei-Index in Tokio mehr als 5 Prozent.

Papiere von Zurich Financial geben gegen den Trend 1,4 Prozent ab. Der Versicherungskonzern gab heute bekannt, dass er für die ersten neun Monate 2008 eine ungebrochen robuste Leistung im Kerngeschäft einschließlich eines Gewinns im dritten Quartal erzielt hat. Der den Aktionären zurechenbare Gewinn belief sich nach neun Monaten auf 2,83 Mrd. Dollar, nach 4,19 Mrd. Dollar im Vorjahreszeitraum.

Am Indexende finden sich aber Swiss Life mit einem Abschlag von mehr als 4 Prozent. Credit Suisse fallen um 2,6 Prozent zurück. Bei der UBS schlägt ein Minus von 1,8 Prozent zu Buche. Die Großbank hat am Vorabend bestätigt, dass Raoul Weil, Chairman und CEO von UBS Global Wealth Management & Business Banking und Mitglied der UBS-Konzernleitung, im Zusammenhang mit den laufenden Untersuchungen zu den grenzüberschreitenden Dienstleistungen vom Department of Justice in Florida angeklagt worden ist. Den Angaben zufolge hat Weil beschlossen, im Interesse des Unternehmens und seiner Kunden - und um seine eigene Verteidigung vorzubereiten - seine Funktionen zurzeit abzugeben, bis die Angelegenheit gelöst ist.

An der SMI-Spitze rangieren unterdessen Holcim mit +3 Prozent. Julius Bär legen nur knapp dahinter 2,7 Prozent zu. Kursgewinne von jeweils mehr als 2 Prozent fahren außerdem Swatch, Swiss Re, Synthes und Syngenta ein. Die beiden Schwergewichte Roche und Nestlé gewinnen jeweils rund 1 Prozent. Novartis liegen dagegen leicht im Minus. (13.11.2008/ac/n/m)


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