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SMI: Rote Vorzeichen, Kursrutsch an der Wall Street, UBS und Credit Suisse gesucht 16.10.2008
aktiencheck.de
Zürich (aktiencheck.de AG) - Der Schweizer Aktienmarkt ist mit deutlichen Verlusten in den Tag gestartet. Inzwischen hat sich die Stimmung allerdings etwas aufgehellt. Der Swiss Market Index (SMI) verbucht aktuell noch ein Minus von 0,71 Prozent und notiert bei 5.869,26 Indexpunkten. Für den Swiss Leader Index (SLI) geht es um 0,60 Prozent nach unten auf 851,15 Zähler. Nach der Kursrallye am Montag hatte die Wall Street angesichts der aufflammenden Rezessionssorgen am Vorabend mit massiven Verlusten zu kämpfen. So erwartet US-Notenbankchef Ben Bernanke eine deutliche Abkühlung der US-Wirtschaft. Das ebenfalls vorgelegte Beige Book lieferte ähnliche Aussagen. Der Dow Jones brach am Ende um 7,9 Prozent ein. Die Technologiebörse NASDAQ verzeichnete gar einen Abschlag von 8,5 Prozent. In Tokio schloss der Nikkei mit über 11 Prozent im Minus.
Papiere der Credit Suisse legen gegen den negativen Trend über 6 Prozent zu. Der Finanzkonzern hat im Zuge einer bereits vollständig platzierten Kapitalerhöhung insgesamt rund 10 Mrd. Schweizer Franken (CHF) aufgenommen. Für das dritte Quartal hat der Konzern außerdem einen Reinverlust von rund 1,3 Mrd. CHF angekündigt.
Deutlich grüne Vorzeichen sind auch bei der UBS (+3,7 Prozent) auszumachen. Die Großbank und die Schweizerische Nationalbank SNB haben heute eine umfassende Lösung bekannt gegeben, um die Bilanz der UBS bezüglich Risiko und Umfang wesentlich zu entlasten. Basierend auf einer Grundsatzvereinbarung wird UBS Aktiven in Höhe von bis zu 60 Mrd. Dollar an eine neu eingerichtete Zweckgesellschaft übertragen. Diese wird durch UBS mit Eigenkapital in der Höhe von bis zu 6 Mrd. Dollar ausgestattet. Die SNB finanziert die Zweckgesellschaft mit einem Darlehen von bis zu 54 Mrd. Dollar. Wie der Konzern weiter mitteilte, weist er entsprechend einer Vorankündigung im dritten Quartal einen den Aktionären zurechenbaren Reingewinn von 296 Mio. CHF aus. Dabei ist eine Steuergutschrift von 912 Mio. CHF enthalten.
Bei Julius Bär sind leichte Zuwächse auszumachen. Die beiden Pharmaschwergewichte Roche und Novartis fallen indes um 0,4 bzw. um 1,2 Prozent zurück. Nestlé geben 3,4 Prozent ab. Noch härter trifft es Holcim mit -3,9 Prozent. Daneben büßen Richemont 3,8 Prozent, Zurich Financial 3,7 Prozent und Syngenta 3,6 Prozent ein. (16.10.2008/ac/n/m)
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