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SMI: Mäßige Verluste, Richemont deutlich unter Druck


10.09.2008
aktiencheck.de

Zürich (aktiencheck.de AG) - Die Schweizer Börse zeigt sich am Mittwochvormittag etwas schwächer. Der Swiss Market Index (SMI) verliert aktuell 0,43 Prozent und steht bei 7.158,36 Indexpunkten. Gleichzeitig büßt der Swiss Leader Index (SLI) 0,55 Prozent ein auf 1.069,17 Zähler.

Belastet von enttäuschenden Konjunkturdaten und neuen Ängsten in Zusammenhang mit der Finanzkrise ist die Wall Street am Vorabend kräftig unter die Räder gekommen. Der Dow Jones verlor bis Handelsende 2,4 Prozent. Für den S&P 500 ging es gar um 3,4 Prozent in die Tiefe. Im Fokus standen dabei insbesondere Lehman Brothers. Die Aktie der Investmentbank brach angesichts massiver Liquiditätssorgen um 45 Prozent ein.


Anteilsscheine von Richemont fallen nach einem knapp behaupteten Auftakt inzwischen um fast 4 Prozent zurück. Der Luxusgüterkonzern gab heute im Rahmen seines Trading Statements bekannt, dass er seinen Umsatz in den ersten fünf Monaten des laufenden Geschäftsjahres wie von Analysten erwartet um 11 Prozent gesteigert hat. Auf Basis konstanter Währungen erhöhte sich der Umsatz überraschend deutlich um 18 Prozent. Titel des Branchenkollegen Swatch geben ebenfalls knapp 4 Prozent ab.

Im Finanzsektor fallen Credit Suisse um 1,3 Prozent, Julius Bär um 1,2 Prozent und UBS um 0,5 Prozent zurück. Ferner geht es für Bâloise um 1,4 Prozent und für Swiss Re um 0,8 Prozent nach unten. Weitere Verlierer sind mitunter ABB mit -1,7 Prozent und Clariant mit -1,2 Prozent. Nestlé büßen 0,2 Prozent ein. Gegen den Trend legen die beiden Pharmaschwergewichte Roche und Novartis 1 bzw. 0,8 Prozent zu. Nobel Biocare liegen mit +0,8 Prozent im Handel.

Im SLI sacken Logitech um fast 2 Prozent ab, obwohl der Hardware-Spezialist heute ein neues Aktienrückkaufprogramm angekündigt hat. Wie der Konzern erklärte, wurde ein neues Aktienrückkaufprogramm in Höhe von bis zu 250 Mio. Dollar beschlossen, das nach dem Abschluss des im Februar 2008 begonnenen Rückkaufprogramms starten soll. An der Indexspitze rücken Petroplus um 2,2 Prozent vor, gefolgt von Geberit mit +1,5 Prozent. (10.09.2008/ac/n/m)



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