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Börse Australien: Leichte Abschläge, Versicherer gesucht 05.01.2007
aktiencheck.de
Sydney (aktiencheck.de AG) - Der australische Aktienmarkt hat sich etwas schwächer in das Wochenende verabschiedet. Der All Ordinaries-Index verlor bis Handelsende 0,25 Prozent und schloss bei 5.549,80 Indexpunkten, der ASX 200 büßte daneben 0,23 Prozent auf 5.572,00 Zähler ein.
Belastet vom massiven Rückgang des Kupferpreises standen Bergbautitel wie BHP Billiton und Rio Tinto deutlicher unter Druck, letztendlich ging es hier um 0,9 bzw. um 1,5 Prozent abwärts. Der weitere Ölpreisverfall lastete auch auf dem Ölsektor, unter anderem verloren hier Woodside Petroleum 1,9 Prozent. Ferner wurden auch aus dem Goldsektor fallende Notierungen gemeldet. Papiere von Newcrast Mining, dem größten Goldproduzenten der Region, verschlechterten sich um 1,8 Prozent, Titel der beiden Mitbewerber Oxiana und Lihir Gold schlossen 3,6 bzw. 3,0 Prozent schwächer. Dagegen profitierten Minara Resources vom anziehenden Nickelpreis und schlossen 0,4 Prozent fester.
Daneben schossen Anteilsscheine der QBE Insurance Group um knapp 5 Prozent nach oben. Der Versicherungskonzern wird das Schadens- und Sachversicherungsgeschäft von Winterthur in den USA zu einem Preis von 1,16 Mrd. Dollar übernehmen. Im Fahrtwasser dieser Meldung verfestigten sich außerdem Aktien von Insurance Australia um über 2 Prozent. Unter den Großbanken bröckelten unter anderem Westpac Banking um 0,9 Prozent und ANZ Banking um 1,1 Prozent ab.
Der französische Versicherer AXA S.A. (ISIN FR0000120628 / WKN 855705) hat die Geschäftsaktivitäten der Winterthur-Gruppe in den USA an die QBE Insurance Group (ISIN AU000000QBE9 / WKN 879189) veräußert. Wie der Versicherungskonzern heute erklärte, wird die QBE Insurance Group das Schadens- und Sachversicherungsgeschäft von Winterthur in den USA zu einem Preis von 1,16 Mrd. Dollar übernehmen. Inklusive der Übernahme von Konzernverbindlichkeiten von 636 Mio. Dollar, welche die US-Geschäftssparte der Winterthur an die Muttergesellschaft zurückzahlen muss, beläuft sich die Gesamtsumme auf rund 1,8 Mrd. Dollar. Im Jahr 2006 generierten die US-Geschäftsaktivitäten der Winterthur-Gruppe Prämieneinnahmen in Höhe von 1,48 Mrd. Dollar sowie einen Nettogewinn von 81 Mio. Dollar. Die Transaktion, welche noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden steht, soll im zweiten Quartal 2007 abgeschlossen werden. (05.01.2007/ac/n/m)
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