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TecDAX Schluss: Rot regiert, EPCOS gesucht 22.12.2006
aktiencheck.de
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Belastet von schwachen US-Vorgaben ist der TecDAX im Handelsverlauf weiter abgebröckelt und hat letztendlich 0,74 Prozent auf 735,45 Zähler verloren.
EPCOS knüpften an die starke Vortagesentwicklung an und avancierten zum Spitzenreiter, zuletzt lag die Aktie mit 1,2 Prozent im Plus. Auf den Plätzen folgten ADVA mit +1,0 Prozent und Drägerwerk mit +0,7 Prozent. Titel des Technologiekonzerns JENOPTIK, der seine Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung einem Pressebericht zufolge möglicherweise herunterfahren will, schlossen nach anfänglichen Gewinnen unverändert.
Auf der Verliererseite fand sich unter anderem das Papier der Software AG mit -2,9 Prozent, stärkere Abschläge prägten das Bild außerdem bei Nordex, Evotec und Conergy.
Schlusskurse (17:36 Uhr):
TecDAX: 735,45 (-0,74 Prozent)
Tagesgewinner: EPCOS, ADVA, Drägerwerk
Tagesverlierer: Software AG, Conergy, Nordex
Unternehmensmeldungen:
Der Technologiekonzern JENOPTIK AG (ISIN DE0006229107 / WKN 622910) will möglicherweise seine Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung herunterfahren. "Vielleicht haben wir da in der Vergangenheit an der einen oder anderen Stelle zu viel gemacht", sagte Konzernchef Alexander von Witzleben in einem Interview mit der "Financial Times Deutschland". Bereits im abgelaufenen Quartal hatten unerwartet hohe Forschungsausgaben das Ergebniswachstum des im TecDAX notierten Konzerns gebremst. "Wir prüfen, ob die Mittel effektiv eingesetzt sind und die erwünschten neuen Produkte damit Erträge bringen", erklärte der Vorstandschef. Geringere Forschungskosten könnten dabei die Profitabilität von JENOPTIK erhöhen und dabei zu einem schneller als geplanten Abbau der relativ hohen Verschuldung beitragen. Beim Konzernumsatz will JENOPTIK in den kommenden Jahren wieder die Milliarden-Euro-Grenze erreichen. "Die Etappe, die 500 Mio. Euro zu packen, die nehmen wir uns schon für das nächste Jahr vor", sagte von Witzleben. Im jetzt auslaufenden Geschäftsjahr erwartet Jenoptik einen Anstieg der Erlöse von 410 Mio. Euro auf über 450 Mio. Euro. Mit der vollzogenen Trennung vom Anlagenbau hat JENOPTIK rund drei Viertel seines Jahresumsatzes von zuletzt 1,9 Mrd. Euro verloren. Allerdings galt das in dem Tochterunternehmen M+W Zander gebündelte Geschäft, zu dem unter anderem der Bau von Reinraumfabriken für die Chipindustrie gehörte, als margenschwach, zyklisch und riskant.
Die Schmack Biogas AG (ISIN DE000SBGS111 / WKN SBGS11) teilte heute mit, dass eine der größten Biogasanlagen Deutschlands in Pliening bei München heute ihren Betrieb aufnimmt. Nach erfolgter TÜV-Abnahme wird ab heute im Rahmen eines mehrwöchigen Probebetriebs erstmals in Deutschland aufbereitetes Biogas ins Erdgasnetz eingespeist. Das Projekt wurde gemeinsam von Schmack Biogas und der Planungsfirma Renewable Energy Systems realisiert. Finanzierungspartner ist die Aufwind Schmack Gruppe. Abnehmer des aufbereiteten Biogases ist E.ON Bayern. Damit ist die mit einem Investitionsvolumen von 9,8 Mio. Euro größte Anlage ihrer Art das erste Referenzprojekt in Deutschland für die Einspeisung von Biogas. Wie das Unternehmen bekannt gab, produziert die Biogasanlage in Pliening pro Jahr rund 3,9 Millionen Kubikmeter Biomethan. Diese Menge entspricht dem Erdgasverbrauch von rund 1.300 Vier-Personen-Haushalten. (22.12.2006/ac/n/m)
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