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Börse Australien: Etwas schwächer, Macquarie Bank und Orica im Fokus 17.10.2006
aktiencheck.de
Sydney (aktiencheck.de AG) - Belastet von Gewinnmitnahmen und Spekulationen über einen möglichen weiteren Atomwaffentest Nordkoreas hat der australische Aktienmarkt am Dienstag Verluste verzeichnet. So verlor der All Ordinaries-Index bis Handelsende 0,47 Prozent auf 5.251,70 Indexpunkte, während es für den ASX 200 um 0,56 Prozent auf 5.281,30 Zähler abwärts ging.
Die großen Minentitel trotzten dem schwachen Umfeld und knüpften an die starke Vortagesentwicklung an, Aktien von BHP Billiton und Rio Tinto legten bis Handelsschluss leicht zu. Der Goldsektor entwickelte sich dagegen mehrheitlich schwächer. Auf der Verliererseite waren Lihir Gold mit -4,2 Prozent und Newcrast Mining mit -0,5 Prozent zu finden, während Oxiana um ein knappes Prozent vorrückten. Unter den Ölwerten verloren Woodside Petroleum leicht und Santos 0,7 Prozent.
Als Belastungsfaktor erwies sich der Finanzsektor, unter den Großbanken knickten Titel der Commonwealth Bank of Australia um 1,4 Prozent und Westpac Banking-Aktien um 1 Prozent ein. Die Aktie der Macquarie Bank schloss 0,8 Prozent fester. Die größte Investmentbank in Australien führt ein Konsortium an, das Thames Water vom deutschen Energieversorger RWE für insgesamt 8,0 Mrd. Britische Pfund übernehmen wird. Papiere des Sprengstoff-Herstellers Orica verfestigten sich um mehr als 3 Prozent. Der Konzern kündigte die Übernahme des Minen-Dienstleisters Minova für 857 Mio. Australische Dollar an.
Der Energieversorger RWE AG (ISIN DE0007037129 / WKN 703712) teilte am späten Montag mit, dass er die Thames Water Holdings plc an die Kemble Water Ltd., ein Konsortium unter der Führung von Macquarie´s European Infrastructure Funds, veräußern wird. Der RWE-Vorstand hat dieser Transaktion heute zugestimmt. Sie bedarf noch der Zustimmung des RWE-Aufsichtsrats sowie der zuständigen Kartellbehörden. Auf Basis des Kaufpreises von 4,8 Mrd. Britischen Pfund (GBP) und Pro-Forma-Nettofinanzverbindlichkeiten in Höhe von 3,2 Mrd. GBP beträgt der Transaktionswert 8,0 Mrd. GBP. RWE erwartet aus dieser Transaktion einen Buchgewinn in Höhe eines mindestens mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Betrags. (17.10.2006/ac/n/m)
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