Suche
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Zertifikate
 Optionsscheine
 Optionen & Futures
nach Artikeln
alle Artikel
nur Analysen
nur News
als Quelle
 
WKN/ISIN/Symbol/Name

Login Depot + Forum
 
Passwort vergessen?


   
Aktuelle Kursinformationen ()
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
-   -   0 0 % /
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
-   -  
 
 
 

Börsen in Europa: Freundlicher Handel nach Weihnachtspause


27.12.2005
aktiencheck.de

Die europäischen Leitbörsen gingen am Dienstagabend mit leichten Zugewinnen aus dem Handel. Trotz der schwächeren US-Vorgaben konnten Europas Börsen den ersten Handelstag nach der Weihnachtspause mit positiven Vorzeichen beenden.

In Paris avancierten Papiere von Accor mit einem Aufschlag von 2 Prozent zum stärksten Wert im CAC40. Presseangaben zufolge plant der Hotelkonzern im kommenden Jahr den Verkauf von 70 Häusern. Um 1,6 Prozent ging es für Renault nach oben. Trotz dem sich anbahnenden Bieterwettstreit um kanadischen Stahlkonzern Dofasco zwischen ThyssenKrupp und Arcelor legten Papiere des französischen Stahlkochers 1 Prozent zu. EADS schlossen angesichts eines Großauftrages über rund 1,5 Mrd. Dollar von der indischen Fluglinie Air Deccan knapp behauptet. Novartis legten angesichts der Übernahmegerüchte bei Serono knapp 1 Prozent zu.

Indexschlussstände:

Dow Jones EURO STOXX 50: 3.612,21 (+0,35 Prozent)

Dow Jones STOXX 50: 3.357,87 (+0,20 Prozent)

EURONEXT 100: 817,45 (+0,26 Prozent)

Unternehmensmeldungen:


Die schweizerische Novartis AG (ISIN CH0012005267 / WKN 904278), der viertgrößte Pharmakonzern in Europa, erwägt eine Übernahme der schweizerischen Serono S.A. (ISIN CH0010751920 / WKN 873438), Europas größtem Biotechnologie-Unternehmen. Nach einem Bericht der schweizerischen "SonntagsZeitung" befindet sich das Pharmaunternehmen derzeit in einer Due Diligence bei Serono. Demnach könnte ein öffentliches Übernahmeangebot über 1.050 Schweizer Franken (CHF) je Aktie vorgelegt werden, während dem Mehrheitsaktionär, der Familie Bertarelli, 1.200 CHF pro Aktie geboten werden könnten.

Der Industriekonzern ThyssenKrupp AG (ISIN DE0007500001 / WKN 750000) will einem Pressebericht zufolge sein Übernahmeangebot für den kanadischen Stahlkonzern Dofasco Inc. (ISIN CA2569007057 / WKN 869794) anheben. Wie die "Financial Times Deutschland" (FTD) in ihrer Dienstagausgabe berichtet, hat ThyssenKrupp bis zum 10. Januar 2006 Zeit, sein Angebot aufzustocken. Denkbar sei ein Preis von 65,00 kanadischen Dollar (CAD) pro Dofasco-Aktie, womit die Offerte des luxemburgischen Wettbewerbers Arcelor S.A. (ISIN LU0140205948 / WKN 529385) überboten würde. Erst am Freitag hatte Arcelor sein Angebot auf 63,00 CAD je Aktie erhöht.

Der französische Versicherer AXA S.A. (ISIN FR0000120628 / WKN 855705) will sich im Lebensversicherungssegment durch weitere Akquisitionen verstärken. Kip Condron, Chef der amerikanischen Tochtergesellschaft AXA Financial, erklärte in einem Interview mit der "Financial Times" (Dienstagausgabe), dass man sich vor allem auf kleinere und mittlere Übernahmen konzentrieren werde. Gleichzeitig betonte der Manager, dass es weltweit im Lebensversicherungssegment zu einer weiteren Konsolidierung kommen werde. Größere Akquisitionen, wie etwa die im vergangenen Jahr abgeschlossene Übernahme des amerikanischen Lebensversicherers MONY für 1,45 Mrd. Dollar, hält Condron ebenso für denkbar wie einen wirklich großen und strategisch bedeutenden Zukauf, durch den sich die Marktposition von AXA deutlich verbreitern würde. Besondere Chancen sieht Condron für die Versicherungsindustrie in den kommenden Jahren im Bereich Altersvorsorge und Vermögensverwaltung, da jetzt die geburtenstarken Jahrgänge verstärkt als Zielgruppe in Frage kommen.

Der italienische Versicherungskonzern Compagnia Assicuratrice Unipol S.p.A. (ISIN IT0001074589 / WKN 871482) muss sein Übernahmeangebot für die italienische Bankgesellschaft Banca Nazionale del Lavoro S.p.A. (BNL) (ISIN IT0001254884 / WKN 916119) erhöhen. Wie die italienische Börsenaufsichtsbehörde Consob am Dienstag bekannt gab, soll Unipol das Angebot von 2,70 auf 2,755 Euro pro Aktie anheben. Hintergrund sind Beschwerden von BNL-Chef Luigi Abete und BNL-Großaktionär Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA), welche Unipol vorwerfen, Aktien am Markt zu einem höheren Preis gekauft zu haben, nachdem Unipol und seine Partner bereits über 30 Prozent der BNL-Anteile besessen hätten. Unipol bestreitet diese Vorwürfe jedoch. Bereits Anfang September hat die italienische Börsenaufsicht die Akquisition grundsätzlich gestattet.

Die France Telecom S.A. (ISIN FR0000133308 / WKN 906849), die größte französische Telefongesellschaft, prüft einem Pressebericht zufolge derzeit einen Einstieg beim spanischen Wettbewerber Euskatel. Nach Informationen der französischen Tageszeitung "Les Echos" verhandeln die Telekommunikationskonzerne über eine strategische Allianz, die einem Einstieg von France Telecom bei Euskatel beinhalten könnte. Euskatel kooperiert bereits mit dem spanischen Mobilfunkbetreiber Amena, welcher von France Telecom akquiriert wurde.

Die französische Compagnie Générale d. Etablissements Michelin SCPA (ISIN FR0000121261 / WKN 850739), der größte Reifenhersteller in Europa, gab heute eine Rückrufaktion bekannt. Unternehmensangaben zufolge müssen 10.000 Reifen infolge eines Produktionsfehlers zurückgerufen werden. Hiervon betroffen sind Pneus des Modells 255/35 ZR 20 97Y Extra Load Michelin Sport, da bei diesen Reifen die Gefahr eines schnellen Luftverlusts besteht.

Der niederländische Telekomdienstleister KPN N.V. (ISIN NL0000009082 / WKN 890963) hat sein Interesse an Sunrise, dem zweitgrößten Schweizer Telekomanbieter, bekundet. "Das Unternehmen würde unser deutschsprachiges Portfolio gut ergänzen", erklärte Vorstandschef Ad Scheepbouwer gegenüber dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). "Falls TDC aufgespalten wird und man uns Sunrise anbietet, werden wir uns das genau anschauen". Sunrise, ein Anbieter von Mobilfunk, Festnetz- und Internetdiensten, gehört zum dänischen Telekombetreiber TDC A/S (ISIN DK0010253335 / WKN 890326), der an ein Konsortium unter der Führung der Apax Partners Worldwide LLP und der Kohlberg Kravis Roberts & Co. L.P. (KKR) verkauft werden soll.

Die Austrian Airlines AG (ISIN AT0000620158 / WKN 875224) konnte im abgelaufenen Jahr 2005 einen Passagierrekord ausweisen. Wie die österreichische Fluggesellschaft am Dienstag bekannt gab, überschreitet die Fluglinie erstmals seit ihrem 50-jährigen Bestehen den historischen Wert von 10 Millionen Fluggästen. Nach einem verhaltenen Jahresbeginn 2005 legte die Austrian Airlines Group seit Mai dieses Jahres in ihren Verkehrsergebnissen laufend zu und erzielte größtenteils zweistellige monatliche Zuwachsraten, teilte der Konzern auf Basis vorläufiger Zahlen mit. "2006 erhöhen wir unsere Schlagzahl im Osten weiter, indem wir mit Jekaterinburg, Donetsk, Pecs und Iasi gleich vier neue Ziele aufnehmen und damit in Summe 44 Städte in Osteuropa anbieten. Als Airline eines Landes mit ca. 8,5 Millionen Einwohnern 10 Millionen Fluggäste zu befördern zeigt, dass wir nicht nur am Heimatmarkt, sondern auch international stark vertreten sind und viele unserer Passagiere deswegen über Wien reisen, weil wir das beste Ost-West Netz anbieten. Wir schaffen es heute, trotz starker Konkurrenz, 75 Prozent unserer Tickets im Ausland zu verkaufen", ergänzte das Vorstandsmitglied Dr. Josef E. Burger. Das endgültige Verkehrsergebnis für das Gesamtjahr 2005 wird am 19. Januar bekannt gegeben.



Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken
Weitere Analysen & News mehr
09.04.2026, HebelprodukteReport
EURO STOXX 50: Discount-Puts mit bearishen Seitwärtschancen - Optionsscheineanalyse
22.01.2026, Börse Stuttgart
Discount-Put-Optionsschein auf EURO STOXX 50: Verkaufsaktivitäten der Anleger - Optionsscheinenews
12.06.2025, boerse-daily.de
Open End Turbo Long auf den EURO STOXX 50: Anleger warten brav ab - Optionsscheineanalyse
24.04.2025, boerse-daily.de
Open End Turbo Long auf EURO STOXX 50: Trump-Bluff geplatzt - Optionsscheineanalyse
17.04.2025, boerse-daily.de
Turbo Short auf EURO STOXX 50: Index kämpft um Trenderhalt - Optionsscheineanalyse
 

Copyright 1998 - 2026 optionsscheinecheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG