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Börsen in Europa gehen weitgehend behauptet in die Weihnachtspause


23.12.2005
aktiencheck.de

Die europäischen Leitbörsen gingen am Freitagabend knapp behauptet in die Weihnachtspause. Nach einer freundlichen Eröffnung bröckelten die Kurse angesichts der schwächeren US-Vorgaben wieder etwas ab. Die europäischen Länderbörsen präsentieren sich ebenfalls wenig verändert, aber überwiegend im Plus.

Im Fokus stand heute der Stahlkonzern Arcelor, der heute sein Übernahmeangebot für den kanadischen Mitbewerber Dofasco verbesserte und damit das Angebot von ThyssenKrupp übertrumpfte. Aktien des Unternehmens reagierten mit leichten Aufschlägen auf die neue Situation.

Die Papiere von AstraZeneca legten deutlich zu, nachdem der britische Pharmakonzern heute die Übernahme von KuDOS für 210 Mio. Dollar bekannt gab. Abwärts ging es hingegen für Papiere von BAE Systems. Presseangaben zufolge ist die zum BAE-Konzern gehörende, zum Verkauf stehende ATLAS ELEKTRONIK GmbH zum Schnäppchenpreis über den Ladentisch gegangen.

Die Aktien des Flughafens Wiens verbesserten sich um mehr als 6 Prozent. Ein Konsortium, dem der Airportbetreiber angehört, wird nach dem Willen der Privatisierungskommission den Zuschlag zur Übernahme des Nachbar-Airports Bratislava erhalten, eine endgültige Entscheidung soll es im Januar geben.

Indexschlussstände:

Dow Jones EURO STOXX 50: 3.599,47 (+0,24 Prozent)

Dow Jones STOXX 50: 3.351,06 (-0,02 Prozent)


EURONEXT 100: 815,30 (+0,09 Prozent)

Unternehmensmeldungen:

Der in Luxemburg ansässige Stahlkonzern Arcelor S.A. (ISIN LU0140205948 / WKN 529385) hat im Bietergefecht um den kanadischen Stahlkocher Dofasco Inc. (ISIN CA2569007057 / WKN 869794) die Offerte der ThyssenKrupp AG (ISIN DE0007500001 / WKN 750000) überboten. Wie Arcelor heute bekannt gab, bietet man den Anteilseignern des kanadischen Stahlkochers nunmehr 63,00 Kanadische Dollar (CAD) je Dofasco-Aktie. Damit liegt das Angebot knapp über der von ThyssenKrupp abgegebenen Offerte in Höhe von 61,50 CAD. Arcelor hatte im November 2005 ein feindliches Übernahmeangebot in Höhe von 56,00 CAD für Dofasco abgegeben. Daraufhin hatte der im DAX30 notierte Stahlkonzern eine freundliche Offerte für Dofasco vorgelegt, welche bereits vom Board of Directors einstimmig akzeptiert worden war. Guy Dollé , CEO von Arcelor, bekräftigte im Rahmen der heute vorgelegten Offerte die strategische Zielsetzung, weiter in Nordamerika expandieren zu wollen. Des Weiteren geht Dollé davon aus, dass die Anteilseigner sowie das Board of Directors die neue Übernahmeofferte akzeptieren werden. Den Anteilseignern von Dofasco bleibt eine Annahmefrist von 35 Tagen, wobei die Quote für eine erfolgreiche Annahme auf 66,66 Prozent der Anteile festgesetzt wurde.

Die britische AstraZeneca plc (ISIN GB0009895292 / WKN 886455), Europas drittgrößter Pharmakonzern, übernimmt das britische Biotech-Unternehmen KuDOS Pharmaceuticals Ltd. Wie das Unternehmen heute in London mitteilte, hat man sich auf einen Kaufpreis in Höhe von 210 Mio. Dollar in bar geeinigt. Die Transaktion soll Anfang des Jahres 2006 abgeschlossen werden. Das sich in Privatbesitz befindende unternehmen konzentriert sich auf DNA-Reparaturverfahren, die in der Krebstherapie eingesetzt werden.

Das Konsortium um den Industriekonzern ThyssenKrupp AG (ISIN DE0007500001 / WKN 750000) sowie den europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern European Aeronautic Defence and Space Co. EADS N.V. (ISIN NL0000235190 / WKN 938914) hat den Zuschlag für den Bremer Marineausrüsters ATLAS ELEKTRONIK GmbH Presseangaben zufolge zum Schnäppchenpreis erhalten. Wie das "Handelsblatt" heute berichtet, werden beide Konzerne im Laufe des heutigen Tages den Abschluss eines Kaufvertrages mit der britischen Muttergesellschaft von ATLAS ELEKTRONIK, BAE Systems plc (ISIN GB0002634946 / WKN 866131), bekannt geben. Damit konnte sich das Industriekonsortium gegen den französischen Rüstungselektronikkonzern Thales S.A. (ISIN FR0000121329 / WKN 850842) durchsetzen, der ebenfalls für den militärisch bedeutenden Marineausrüster geboten hatte. Wie die Zeitung unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, liegt der Kaufpreis für ATLAS ELEKTRONIK bei 150 Mio. Euro, wobei Thales BAE Systems angeblich mit rund 300 Mio. Euro knapp das Doppelte geboten hatte. Die Bundesregierung hatte jedoch mit einem Veto gegen die Transaktion gedroht, falls Thales den Zuschlag erhalten sollte. Der britische Rüstungskonzern plant eine Neuausrichtung und benötigt deshalb dringend Liquidität, welche unter anderem durch Verkäufe generiert werden soll. Nach dem Außenwirtschaftsgesetz kann die Bundesregierung Einspruch erheben, falls mehr als 25 Prozent einer deutschen Rüstungsfirma ins Ausland verkauft werden. ATLAS ELEKTRONIK gilt laut dem Bericht weltweit als einziger Komplettanbieter für Ausrüstung und Systeme sowohl für U-Boote als auch im Überwasserbereich. ThyssenKrupp und EADS wollen die Anteile an ATLAS im Verhältnis 60 zu 40 untereinander aufteilen.

Der französische Getränkekonzern Pernod Ricard S.A. (ISIN FR0000120693 / WKN 853373), der zurzeit vom britischen Konkurrenten Allied Domecq plc (ISIN GB0007294571 / WKN 925150) übernommen wird, meldete heute, dass er die Marken Glen Grant, Old Smuggler und Braemar für 130 Mio. Euro an den italienischen Spirituosenhersteller Davide Campari-Milano S.p.A. (ISIN IT0003849244 / WKN A0EAX5) verkaufen wird. Mit der Veräußerung der drei schottischen Whiskeysorten kommt Pernod Ricard einer seiner Verpflichtungen gegenüber der Europäischen Kommission nach. Diese hatte Pernod zuletzt die Übernahme von Allied Domecq unter Auflagen erlaubt. Der Verkauf der drei Marken soll im ersten Quartal 2006 abgeschlossen werden.

Die Roche Holding AG (ISIN CH0012032048 / WKN 855167), der zweitgrößte Schweizer Pharmakonzern, hat einen Partner für die Produktion ihres Grippeimpfstoffs Tamiflu gefunden. Unternehmensangaben von heute zufolge wurde an Hetero Drugs eine Sublizenz für die Herstellung des Präparats in Indien und in Entwicklungsländern vergeben. Hierdurch soll die Verfügbarkeit von Tamiflu in diesen Ländern erhöht werden. Tamiflu ist Unternehmensangaben zufolge auch gegen die Vogelgrippe und deren Erreger H5N1 wirksam. Da befürchtet wird, dass das Virus auf den Menschen übergehen könnte, stocken die Regierungen ihre Vorräte mit Tamiflu auf.

Die schwedische Ericsson (ISIN SE0000108656 / WKN 850001), der weltgrößte Hersteller von Mobilfunknetzen, meldete heute, dass sie Telesur, einem Telekombetreiber in Surinam, eine IP-Netzwerklösung zur Verfügung stellen wird. Demnach liefert Ericsson dem südamerikanischen Telekombetreiber gemeinsam mit dem US-Netzwerkspezialisten Cisco Systems Inc. (ISIN US17275R1023 / WKN 878841) eine IP-Netzwerklösung der nächsten Generation. Ericsson ist dabei für die Lieferung und die Inbetriebnahme der Lösung verantwortlich.



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