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Ausblick: Die Märkte am Mittwoch


14.12.2005
aktiencheck.de

Nach einem lustlosen Handelsverlauf um den Vortagesstand herum verabschiedeten sich die meisten deutschen Standardwerte gestern mit einem leichten Aufschlag in den Feierabend. Der DAX schloss 0,17 Prozent besser bei 5.310,28 Punkten. Der MDAX verlor hingegen leicht um 0,17 Prozent auf 7.165,54 Zähler. Ein deutlich besser als erwartet ausgefallener ZEW Konjunkturindex verpuffte am Vormittag ohne nennenswerte Wirkung, etwas schlechter als prognostiziert ausgefallene Zahlen zu den US-Einzelhandelsumsätzen am Nachmittag hatten indes keine negativen Auswirkungen.

Mit einem Kursplus von 2,0 Prozent avancierte die Aktie von Siemens zum stärksten Titel im DAX und knüpfte damit an die freundliche Vortagesentwicklung an. Neben der bereits angekündigten Trennung von verlustbringenden Sparten äußerten sich die Analysten der Deutschen Bank positiv. Daneben fuhren Papiere von Henkel, RWE und die der Deutschen Post deutlichere Gewinne von knapp 2 Prozent ein. Fresenius Medical Care sowie E.ON verbesserten sich noch jeweils um rund 1 Prozent.

An das Ende des Auswahlindex fielen indes Papiere von Infineon, die mehr als 2,1 Prozent abgaben. Aktien von TUI verloren 1,0 Prozent, nachdem die Analysten von Goldman Sachs die Prognosen für den Touristikkonzern absenkten. Anteilsscheine der Deutschen Bank litten unter den vorgelegten Ergebnissen von Lehman Brothers. Zwar konnte die amerikanische Investmentbank Umsatz und Gewinn im vierten Quartal deutlich steigern, einige Marktteilnehmer erhofften sich indes ein noch stärkeres Ergebnis.

In den USA hob die Fed am Abend wie erwartet die Funds Rate um 25 Basispunkte auf 4,25 Prozent an. Zwar hielt sich die US-Notenbank die Möglichkeit weiterer Anhebungen offen, signalisierte gleichzeitig aber ein baldiges Ende der Zinserhöhungen.

Der Markt heute:

Die Banken und Handelshäuser sehen den Deutschen Aktienindex heute mit einem Plus in den Handel starten. Die Deutsche Bank rechnet zu Handelsbeginn mit 5.335 Punkten, die Commerzbank mit 5.339 Punkten und HSBC Trinkaus & Burkhardt sieht den DAX bei 5.341 Zählern.

Konjunktur- und Wirtschaftstermine:

In Deutschland konzentrieren sich die Marktteilnehmer auf die Verbraucherpreise für November. In Japan stehen heute der Tankan-Bericht und die Wirtschaftsstimmung im vierten Quartal zur Veröffentlichung an. Ferner werden in Großbritannien die Arbeitsmarktdaten für November und die Produktivität für Oktober, in Italien die Verbraucherpreise für November und der Arbeitskostenindex für das dritte Quartal sowie in Euroland die Acea Neuzulassungen bekannt gegeben. Aus den USA werden die wöchentlichen Hypothekenanträge, die Handelsbilanz für Oktober, die Import- und Exportpreise für November sowie die wöchentlichen Rohöllagerbestände gemeldet.

Quartalszahlen, Hauptversammlungen und Analystenkonferenzen:


Quartalszahlen stehen heute bei ABM Industries Inc., Bouygues S.A., Rofin-Sinar Technologies Inc., WaveLight Laser Technologie AG, Wincor Nixdorf AG und Winnebago Industries Inc. an.

Die US-Börsen:

Die US-Leitindizes beendeten den Handel am Dienstag im Plus. Während der Dow Jones um 0,52 Prozent auf 10.823,72 Punkte zunahm, legte die NASDAQ um 0,18 Prozent auf 2.265,00 Zähler zu. Die Futures notieren derzeit im Minus. Gegen 08:10 Uhr tendiert der NASDAQ Future bei 1.703,50 Punkten (-0,2 Prozent) und der S&P Future bei 1.267,25 Zählern (-0,1 Prozent).

Devisen, Gold und Rohstoffe:

Brent Oil: 58,9 Dollar; Euro: 1,1939 Dollar; Gold: 513,62 Dollar

Wichtige Meldungen:

Die amerikanische Investmentbank Lehman Brothers Holdings Inc. (ISIN US5249081002 / WKN 891041) verbuchte im vierten Quartal aufgrund der starken Umsatzentwicklung in den Kerngeschäftsfeldern Investmentbanking sowie Wertpapierhandel einen deutlichen Ergebnisanstieg. Wie der Bankkonzern am Dienstag bekannt gab, lag der Nettogewinn im Berichtszeitraum bei 823 Mio. Dollar bzw. 2,76 Dollar je Aktie, nach 585 Mio. Dollar bzw. 1,96 Dollar je Aktie im Vorjahreszeitraum. Die Umsatzerlöse verbesserten sich im Vorjahresvergleich von 2,9 Mrd. Dollar auf 3,7 Mrd. Dollar. Dabei verzeichnete der Geschäftsbereich Investmentbanking aufgrund der starken Zunahme der internationalen M&A-Aktivitäten einen Erlösanstieg von 608 Mio. Dollar auf 817 Mio. Dollar. Analysten hatten im Vorfeld ein EPS von 2,64 Dollar sowie einen Umsatz von 3,65 Mrd. Dollar erwartet. Für das laufende Quartal gehen Marktbeobachter von einem EPS in Höhe von 23,86 Dollar sowie einem Umsatz von 3,97 Mrd. Dollar aus.

Die amerikanische Einzelhandelskette Best Buy Co. Inc. (ISIN US0865161014 / WKN 873629) verbuchte im dritten Quartal aufgrund der harten Wettbewerbssituation einen Gewinnrückgang. Wie der auf den Verkauf von Elektronikartikeln spezialisierte Einzelhandelskonzern am Dienstag bekannt gab, lag der Nettogewinn im Berichtszeitraum bei 138 Mio. Dollar bzw. 28 Cents je Aktie, nach einem Nettogewinn von 148 Mio. Dollar bzw. 30 Cents je Aktie. Ohne die Berücksichtigung von Einmaleffekten lag der Nettogewinn im Vorjahreszeitraum bei 125 Mio. Dollar bzw. 0,25 Dollar je Aktie. Analysten hatten im Vorfeld ein EPS von 30 Cents erwartet. Der Konzernumsatz verbesserte sich hingegen von 6,65 Mrd. Dollar auf 7,34 Mrd. Dollar. Analysten hatten zuvor ein EPS von 30 Cents sowie einen Umsatz von 7,34 Mrd. Dollar erwartet.

Der milliardenschwere Investor Carl Icahn gab am Dienstag bekannt, dass er den Aufruf von Steve Case, die Internet-Sparte AOL des US-Medienkonzerns Time Warner Inc. (ISIN US8873171057 / WKN 592629) abzuspalten, unterstützt. Wie der Großaktionär von Time Warner, der knapp 3 Prozent der Anteile des Medienriesen hält und dessen Struktur radikal verändern will, in einer Pressemitteilung erklärte, fordert er vom Time Warner-Board, sämtliche Protokolle und Präsentationen hinsichtlich der Aufspaltung des Konzerns in vier Teile zu veröffentlichen. Die Aktionäre sollen Icahn zufolge erfahren, welche Debatte im Board derzeit geführt wird, welche Art von Analyse dabei erfolgt und wer für diese Analyse verantwortlich ist. Das Board sei den Aktionäre hierbei Rechenschaft schuldig.

Der britische Mobilfunkbetreiber Vodafone Group plc (ISIN GB0007192106 / WKN 875999) gab am Dienstag die Übernahme des türkischen Mobilfunkanbieters Telsim bekannt. Demnach erwirbt Vodafone die Nummer zwei auf dem türkischen Mobilfunkmarkt für 4,55 Mrd. Dollar vom staatlichen Turkish Savings Deposit and Investment Fund (SDIF). Der britische Mobilfunkkonzern hatte den Zuschlag für Telsim im Rahmen einer durch den türkischen Staat durchgeführten Auktion erhalten. Bei Telsim handelt es sich um einen Mobilfunkanbieter mit insgesamt neun Millionen Kunden, wobei der Konzern in den zwölf Monaten bis zum 30. Juni insgesamt 2,8 Millionen Neukunden zu verzeichnen hatte. Vodafone erhofft sich dabei durch den Einstieg auf dem wachstumsstarken türkischen Mobilfunkmarkt mittelfristig Zuwachsraten bei Umsatz und Ergebnis. Kurzfristig geht Vodafone angesichts der notwendigen Investitionen in die Erweiterung der Netzinfrastruktur bei Telsim von einem leicht negativen Einfluss auf das bereinigte Konzernergebnis aus.

Aktuellen Presseberichten zufolge wollen die Tchibo-Erben Günter und Daniela Herz die Mehrheit beim deutschen Sportartikelhersteller PUMA AG Rudolf Dassler Sport (ISIN DE0006969603 / WKN 696960) anstreben. Dies berichtet das "Handelsblatt" am Dienstag vorab aus seiner Mittwochausgabe. Dem Bericht zufolge prüfen die Tchibo-Erben derzeit, ob sie für PUMA ein Übernahmeangebot unterbreiten sollen. Man schließe ein Übernahmeangebot nicht aus, eine Entscheidung hierüber sei aber nicht gefallen, sagte laut der Zeitung der Geschäftsführer der Vermögensverwaltung Mayfair, welche Günter und Daniela Herz gehört. Aktuell ist die Herz-Familie bereits mit einem Anteil von mehr als 25 Prozent der größte Einzelaktionär bei PUMA.



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