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NTT DoCoMo hält an Zeitplan fest 27.02.2001
de.internet
Trotz Warnungen, dass die UMTS-Netze später als geplant einsatzbereit sein könnten, will der japanische Telekommunikationkonzern NTT DoCoMo (WKN 916541) keine Abstriche in der Umsetzung seiner Planungen machen, so die Experten von „de.internet“.
"Fakt ist, dass wir die ersten sein werden, die in diesem Mai UMTS-Dienste starten," habe Unternehmenschef Kouji Ohboshi gesagt. Ab diesem Zeitpunkt solle es möglich sein Video und Musik per Handy unter Nutzung des W-CDMA-Standards zu empfangen.
Irwin Jacobs, Chef des Internet-Ausrüsters Qualcomm habe jedoch betont, dass europäischen Telekom-Anbieter vermutlich erst in den Jahren 2004 oder 2005 W-CDMA unterstützen würden. Sein Unternehmen sei unterdessen darauf umgestiegen, den cdma2000-Standard zu promoten. Dieser solle besser sein und in Korea, Japan und den USA bereits zum Ende dieses Jahres zur Verfügung stehen. Oboshi habe die Argumentation jedoch mit der Bemerkung in den Wind geschlagen, dass erst zu sehen sei, welches die bessere Technologie sei, wenn die Dienste gestartet würden.
Die beiden konkurrierenden Standards würden beide auf CDMA beruhen, einer Technologie, die gleichzeitig verschiedene Frequenzen zur Datenübertragung nutze, seien untereinander jedoch nicht kompatibel. Qualcomm dürfte dies im Grunde jedoch nicht sonderlich interessieren, halte das Unternehmen doch die Patente auf beide Standards und werde von Lizenzgebühren profitieren, egal welche Technologie die Telekom-Unternehmen letztendlich bevorzugen.
DoCoMo strebe die führende Position auf dem UMTS-Markt an und habe in dieses Ziel bis jetzt 15,5 Milliarden Dollar investiert. Der Konzern setze dabei auf seine Erfahrungen beim I-Mode-Standard und die 20 Millionen Kunden, die entsprechende Dienste nutzen würden.
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