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Wiener Städt. Allg. Vers. Zwischenbericht 09.02.1999
Ad hoc
Die börsennotierte Wiener Städtische Allgemeine Versicherung Aktiengesellschaft (WKN 090852) ist 1998 in allen Sparten stärker gewachsen als der Markt: Nach vorläufigen Zahlen verbuchte sie 1998 direkte verrechnete Prämien von insgesamt 16.795 Mio. S (1.221 Mio. EUR) und ein Prämienplus von 3,2 Prozent. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) beträgt voraussichtlich 790 Mio. S (57,4 Mio. EUR).
Den stärksten Prämienzuwachs verzeichnete die größte österreichische Versicherung mit einem Plus von 8,8 Prozent in der Lebens-/Pensionsversicherung (5.905 Mio. S / 429 Mio. EUR). Die Einmalerläge stiegen im Vorjahr um 25,5 Prozent, die laufenden Prämien erhöhten sich um 4,1 Prozent auf 4.427 Mio. S (322 Mio. EUR). Ihren lebensversicherten Kunden zahlte die Wiener Städtische im abgelaufenen Jahr Er- und Ablebensleistungen (inkl. Gewinnbeteiligung) von mehr als 4,9 Mrd. S (356 Mio. EUR) aus.
Erfolgreich verlief die Geschäftsentwicklung auch in den übrigen Personensparten. In der Krankenversicherung konnte die Wiener Städtische 1998 entgegen dem rückläufigen Markttrend sogar zulegen. Das Prämienvolumen erhöhte sich um 0,4 Prozent auf 3.186 Mio. S (232 Mio. EUR), obwohl die Wiener Städtische auch 1998 ihre Prämien für Sonderklasseversicherte gesenkt hat. In der Unfallversicherung trug der neue Unfallrententarif "Multi-Schutz" wesentlich zur Prämiensteigerung von 4,6 Prozent auf 647 Mio. S (47 Mio. EUR) bei.
Das Kfz-Haftpflichtgeschäft der Wiener Städtischen entwickelte sich durch die Nutzung zusätzlicher Vertriebswege besser als der Gesamtmarkt in der Haftpflichtversicherung, der 1998 um 6,5 Prozent schrumpfte. In der Kfz-Versicherung erzielte die Wiener Städtische trotz des anhaltend starken Preiswettbewerbs insgesamt Prämieneinnahmen von 3.012 Mio. S (219 Mio. EUR) nach 3.132 Mio. S (228 Mio. EUR) im Jahr 1997 (minus 3,8 Prozent). Die Zahl der Autokunden konnte durch kundenorientierte Produkte um 2,2 Prozent auf rund 516.000 Personen erhöht werden. Das Prämienvolumen in den Sachsparten ohne Auto wuchs um 3 Prozent auf 4.040 Mio. S (294 Mio. EUR).
1998 hat die Wiener Städtische insgesamt Versicherungsleistungen aus dem direkten Geschäft in der Höhe von 14.769 Mio. S (1.073 Mio. EUR) erbracht. Der Anstieg von 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ist vor allem auf Großschäden zurückzuführen, die jedoch weitgehend durch Rückversicherungen abgedeckt werden. Die Betriebsaufwendungen stiegen 1998 um 6,8 Prozent auf 4.229 Mio. S (307 Mio. EUR). Ausschlaggebend dafür waren wichtige Sonderprojekte (Euro-Umstellung, Vorbereitung auf das Jahr 2000, Privatisierung der Kfz-Zulassung) und das erfreuliche Neugeschäft in der Lebens-/Pensionsversicherung, das zu höheren Provisionszahlungen führte.
Die Kundenbetreuung wurde im vergangenen Jahr weiter ausgebaut. 1998 beschäftigte die Wiener Städtische 4.097 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (1997: 4.085 Personen).
Trotz sinkenden Zinsniveaus konnte das Finanzergebnis im abgelaufenen Jahr durch erfolgreiche Tradingaktivitäten um 8,4 Prozent auf 4,9 Mrd. S (356 Mio. EUR) gesteigert werden. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) für 1998 wird voraussichtlich 790 Mio. S (57,4 Mio. EUR) betragen - nach 750 Mio. S (54,5 Mio. EUR) im Jahr 1997.
Angesichts der guten Geschäftsentwicklung wird die Wiener Städtische ihren Aktionären für 1998 voraussichtlich eine unverändert hohe Dividende auszahlen. 1997 betrug die Dividende 30 Schilling/Aktie für Vorzugsaktionäre und 20 Schilling/Aktie für Stammaktionäre.
Weitere Informationen:
Mag. Gerald Hasle Tel.: (01) 531 39-1060 DW
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