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VA Technologie Joint Venture


09.02.1999
Ad hoc

Die VA Technologie AG (WKN 890774) und die Deutsche Babcock AG (DBAG) vereinbarten ein Joint Venture im Bereich thermische Kraftwerkstechnik und den Kauf der Wassertechnik-Aktivitäten der DBAG durch die VA Technologie AG. Dieses Abkommen tritt nach der Zustimmung durch die entsprechenden Organe und die Kartellbehörden in Kraft.

Joint Venture für Kraftwerkstechnik
Die Geschäftsbereiche Thermische Kraftwerkstechnik, Abfallentsorgung und Gasreinigungstechnik der Austrian Energy mit einem Umsatz von rund EUR 326,6 Mio (ATS 4,5 Mrd), rund 1.800 Mitarbeitern und Standorten in Österreich, Kroatien, Deutschland, Frankreich und der Schweiz werden in ein Joint Venture mit der Deutsche Babcock AG eingebracht. Damit setzen Deutsche Babcock und VA TECH deutliche Akzente zur Konsolidierung in den Bereichen der Kraftwerks- und Umwelttechnik.

Die neue Gesellschaft hat ein Geschäftsvolumen von rund EUR 2.240 Mio (ATS 30,8 Mrd), 11.400 Mitarbeiter und wird 1999 ein positives Ergebnis erwirtschaften. Das Unternehmen verfügt über Standorte in der Europäischen Union, in den Reformländern, Nordamerika, Indien, China und Südafrika. Die VA TECH wird mit 10% an dieser Gesellschaft beteiligt sein. Der Kraftwerksbereich der Babcock wurde durch die bereits erfolgte Akquisition der L.C. Steinmüller GmbH erheblich verstärkt und wird nach der Fusion mit den eingebrachten Geschäften der VA TECH zum führenden europäischen Anbieter und zu einem der weltweit größten Unternehmen in der thermischen Kraftwerks- und Umwelttechnik.

Die von VA TECH eingebrachten Geschäfte werden im neuen Unternehmen globales Kompetenzzentrum für die Produkte Wirbelschicht, Dampfturbinen, Biomasse-Kraftwerke, Gasreinigungen (teilweise) und Sonderkessel. Die Märkte Österreich, Schweiz, Frankreich, Griechenland, mehrere europäische Reformländer sowie Südosteuropa werden mittelfristig vom VA TECH-Anteil mit der gesamten Produktpalette der neuen Gesellschaft bearbeitet. VA TECH erwirbt Wassertechnik der Deutsche Babcock AG Zum gleichen Zeitpunkt wurde die 100%ige Übernahme der Wassertechnik-Aktivitäten der Deutschen Babcock AG durch die VA TECH vereinbart. Diese Aktivitäten werden in der Babcock-Tochter WABAG und deren Tochtergesellschaften in Österreich, Deutschland, England, Tschechische Republik, Frankreich, Belgien, China und Australien sowie den wassertechnischen Bereichen der Baalcke Dürr AG in Südafrika und Indien betrieben.


Das erworbene Geschäft erzielte mit 630 Mitarbeitern 1997/1998 einen Umsatz von rund EUR 145 Mio (ATS 2 Mrd) und ein positives Ergebnis. Zusammen mit den VA TECH-Aktivitäten in der Wassertechnik rückt der durch den Erwerb neu entstandene Geschäftsbereich Wassertechnik des Konzerns mit einem Umsatz von EUR 286 Mio (ATS 3,9 Mrd) und mit 920 Mitarbeitern in die Top 4-Position der globalen Anbieter auf. Die VA TECH Wassertechnik verfügt durch diese Akquisition nunmehr über ein weltweites Netz an Stützpunkten und Tochtergesellschaften sowie über eine komplette Palette von Technologien und Produkten in der Wasseraufbereitung und Abwasserreinigung.

Aufgrund der wachsenden Bedeutung der Ressource "Wasser" ist die Wassertechnik als globales Geschäft sowohl in den Industriestaaten als auch in den Schwellenländern ein Wachstumsbereich.

Mit der Beteiligung an dem Joint Venture der thermischen Kraftwerks- und Umwelttechnik und durch die Übernahme der Wassertechnik setzt die VA TECH einen weiteren Schritt zur Wertorientierung ihrer Geschäfte und zur nachhaltigen Stärkung ihrer Kerngeschäfte.

Die börsenotierte VA Technologie AG (VA TECH) ist ein global tätiger Technologiekonzern mit Sitz in Österreich und als Systemanbieter in den Konzernbereichen Metallurgietechnik, Energie- und Umwelttechnik sowie Anlagentechnik und Dienstleistungen weltweit tätig. 1997 erzielte der Konzern mit 17.986 Mitarbeitern einen konsolidierten Konzernumsatz von ATS 38,4 Mrd.

Die Gruppe Deutsche Babcock ist ein weltweit operierender Konzern des Maschinen- und Anlagenbaus. 1997/98 erwirtschaftete die Gruppe mit 27.572 Mitarbeitern einen Umsatz von EUR 4.200 Mio (DEM 8,2 Mrd).



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