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Österr. Elek.-Wirt. Zwischenergebnis 29.01.1999
Ad hoc
Das Geschaeftsjahr 1998 der Österr. Elek.-Wirt.-AG (WKN 877738) ist, bei Betrachtung der vorlaeufigen Zahlen nach IAS, fuer den Verbundkonzern operativ sehr gut verlaufen. Haupteinflussfaktoren fuer diese erfreuliche Ergebnisentwicklung waren eine konsequente und erfolgreiche Fortfuehrung des Rationalisierungsprogrammes, moderat gesteigerte Umsatzerloese, weniger Brennstoffaufwendungen, deutliche Einsparungen im Personalbereich, sowie die Abgabe von Anteilen an der tele.ring Waehrend die Steigerung der Umsatzerloese um 0,5% auf 20,6 Mrd. ATS (1,4970 Mrd. EUR) aufgrund des guten Konjunkturverlaufs zum Grossteil der starken Industrienachfrage zuzurechnen ist, konnte das operative Ergebnis um ueber 30 % auf das hohe Niveau von 5,9 Mrd. ATS (428,77 mill. EUR) gesteigert werden. Ausschlaggebend fuer dieses gute operative Ergebnis sind deutlich verringerte Personalaufwendungen (- 11 % auf knapp 5 Mrd. ATS/363,36 mill. EUR), gesunkene Brennstoffaufwendungen (- 28 % auf 620 mill. ATS/45,06 mill. EUR) und die anhaltenden Anstrengungen bei der Reduktion des Betriebs- und Erhaltungsaufwandes (- 26 % auf 920 mill. ATS/66,86 mill. EUR). Die tele.ring-Transaktion hat etwas mehr als 1 Mrd. ATS (72,67 mill. EUR) beigetragen. Im Personalaufwand sind ausserordentliche Massnahmen enthalten, wobei das Ergebnis durch die Pensionsabfindung mit 1,4 Mrd. ATS (101,74 Mio. EUR) verbessert und durch Vorzieheffekte fuer Personalrestrukturierung mit 1,3 Mrd. ATS (94,47 Mio. EUR) belastet wurde.
Das Finanzierungs- und Beteiligungsergebnis konnte den schon im 3. Quartal gezeigten Trend fortsetzen und um rd. 1,2 Mrd. ATS (87,21 mill. EUR) auf ein Niveau von -1,7 Mrd. ATS (-123,54 mill. EUR) verbessert werden. Die Hauptursache liegt in der Fremdwaehrungsbewertung, die sich im Vorjahr mit 933 mill. ATS (67,8 mill. EUR) an Kursverlusten niederschlug. 1998 ergeben sich rd. 60 mill. ATS (4,36 mill. EUR) an Kursgewinnen.
Abgesehen von der operativen Entwicklung, sind - wie bereits im September angekuendigt - aufgrund der Liberalisierung zwingend notwendig gewordene Wertberichtigungen fuer zukuenftig nicht rentable Kraftwerke und Drohverlustrueckstellungen fuer nicht wettbewerbskonforme Strombezugsvertraege zu erwaehnen. Es handelt sich dabei um Investitionen und Rechtsgeschaefte, deren Ursprung lange vor der Marktliberalisierung liegt.
Diese bilanziellen Massnahmen aufgrund der Liberalisierung belaufen sich auf -14,5 Mrd ATS (-1,0537 Mrd EUR). Darin sind enthalten:
Strombezugsvertraege 4 Mrd. ATS/290,69 mill. EUR Kraftwerke 10,5Mrd. ATS/763,06 mill. EUR darin Freudenau 5,4 Mrd. ATS/392,43 mill.EUR weitere hydraulische Kraftwerke 1,7 Mrd. ATS/123,54 mill.EUR (Salzach, Obere Drau, Malta, Zemm/Ziller) davon Voitsberg 2,4 Mrd. ATS/174,41 mill. EUR weitere kalorische KW 1,0 Mrd. ATS/72,67 mill. EUR (Korneuburg, St. Andrae, Zeltweg)
In Summe ergibt sich daher einmalig ein deutlich negatives Ergebnis vor Ertragsteuern in Hoehe von - 10,3 Mrd. ATS (-748,53 mill. EUR). Die gemaess IAS zwingende Aktivierung von latenten Steuern fuehrt zu einem Ergebnis nach Ertragssteuern von -6,7 Mrd. ATS (- 486,91 mill. EUR) Darueberhinaus konnten nach IAS die Betriebsbeihilfen im vorlaeufigen Ergebnis noch nicht angesetzt werden. Die gemaess der Beschlussfassung des Hauptausschusses des Nationalrates anerkannten Betriebsbeihilfen in Hoehe von rd. 8 Mrd. ATS (581,38 mill. EUR) wuerden das vorgelegte Ergebnis vor Ertragsteuern um rd. 4,9 Mrd. ATS (356,1 mill. EUR) verbessern; da sie nach IAS nur maximal mit ihrem Barwert beruecksichtigt werden koennen.
Herauszustreichen ist der Einmalcharakter dieses Ergebnisses im Vorfeld der Liberalisierung. Daraus resultieren allerdings deutliche Entlastungseffekte fuer die zukuenftige Ergebnisentwicklung.
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