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VA Technologie Quartalsergebnisse 22.11.2000
Ad hoc
Die börsenotierte VA Technologie AG (WKN 890774) verzeichnete in den ersten neun Monaten des Jahres 2000 eine insgesamt positive Geschäftsentwicklung. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnten deutliche Steigerungen im Auftragseingang und Umsatz erzielt werden.
Die Unternehmensbereiche Hydraulische Energieerzeugung, Energieübertragung und -verteilung, Wassertechnik und Industrial Services konnten ihr operatives Ergebnis (EBIT) im Periodenvergleich steigern. In diesen Geschäften konnte die Firmenwert-Abschreibung aus Akquisitionen in den ersten neun Monaten 2000 bereits verdient werden. In der Metallurgietechnik kam es - wie bereits im ersten Halbjahr veröffentlicht - zu einem Rückgang im operativen Ergebnis wegen der budgetierten Integrationsaufwendungen für die erworbene Kvaerner Metals Equipment sowie auf Grund niedriger Margen in Aufträgen aus den beiden Vorjahren. Dies resultierte in einem für VA TECH um 24% niedrigeren operativen Ergebnis als in der Vorjahresperiode.
Für das Jahr 2000 sind Wachstum im Auftragseingang, Umsatz und im operativen Ergebnis bereits absehbar. Das operative Ergebniswachstum resultiert aus einer guten Geschäftsentwicklung in allen Unternehmensbereichen außer der Metallurgietechnik.
Das Jahresergebnis wird sich operativ, sowie auch durch die Erlöse aus der Veräußerung von 9 % VA STAHL-Aktien im Vergleich zu 1999 stark verbessern.
Die Dividende wird im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich erhöht.
Die Zahlen beinhalten die Akquisitionen Kvaerner Metals Equipment, WABAG (Wassertechnik) sowie den von der Sulzer AG erworbenen Hydro-Bereich (Escher Wyss). Diese waren in den ersten neun Monaten 1999 noch nicht konsolidiert.
Auftragseingang um 22% gestiegen
Der Auftragseingang der VA TECH konnte in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres um 22% auf 2.763 Mio EUR gesteigert werden. Die meisten Aufträge kamen aus dem Unternehmensbereich Industrial Services (39%), der Metallurgietechnik (30%) sowie Energieübertragung und -verteilung (16%). Die wichtigsten Regionen waren Westeuropa mit 63% und Nord- und Südamerika mit 18% des gesamten Auftragseinganges.
Der Auftragsstand zum 30. September 2000 stieg auf 3.863 Mio EUR nach 3.515 Mio EUR zum Jahresende 1999.
Deutliches Umsatzwachstum
Der Umsatz konnte im Periodenvergleich um 25 % auf 2.766 Mio EUR gesteigert werden. Darin enthalten sind Zinsen aus dem Saldo der erhaltenen und geleisteten An- und Teilzahlungen in Höhe von 92 Mio EUR, verzinst mit 4 % (nach 104 Mio EUR in der Vorjahresperiode, Zinssatz 5%). Die größten Umsatzträger waren die Unternehmensbereiche Industrial Services (33%) sowie Metallurgietechnik (27% des Gesamtumsatzes). Die umsatzstärksten Regionen waren Westeuropa mit 57 % des Konzernumsatzes sowie Nord- und Südamerika mit 19%.
Ergebnis: EBIT minus 24%, EBITA minus 11 %
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit 78 Mio EUR um 24% unter der Vorjahresperiode. Alle Unternehmensbereiche außer der Metallurgietechnik zeigten Wachstum im Periodenvergleich. Das operative Ergebnis der Metallurgietechnik ist geprägt von den budgetierten Integrationsaufwendungen für die akquirierte Kvaerner Metals Equipment sowie von Aufträgen mit niedrigen Margen aus den beiden Vorjahren.
Die Ergebnisbeiträge der Unternehmensbereiche waren: Metallurgietechnik 3%, Hydraulische Energieerzeugung 25%, Energieübertragung und -verteilung 32%, Wassertechnik 5%, Industrial Services 36%, VA TECH Sonstige und Konsolidierung mit minus 1%. Der letztgenannte Bereich beinhaltet Aufwendungen für die Konzernführung und die VA TECH Servicegesellschaften, Bewegungen in konzernalen Vorsorgen sowie Ergebniskonsolidierungen zwischen den Unternehmensbereichen.
Die auf Grund der getätigten Akquisitionen entstandene Firmenwertabschreibung betrug in den ersten neun Monaten des Jahres 19 Mio EUR (nach 7 Mio EUR im Vorjahr). Das operative Ergebnis vor Firmenwert-Abschreibung (EBITA) lag um 11% niedriger als in der Vorjahresperiode.
Im Juni und Juli 2000 wurden zusammen 9 % VA STAHL Aktien an einen institutionellen Finanzinvestor sowie an die VA STAHL verkauft. Der Erlös aus dieser Transaktion betrug 93 Mio EUR, der Nettoertrag nach Steuern belief sich auf 46 Mio EUR.
Das Finanzergebnis verbesserte sich im Periodenvergleich von minus 90 Mio EUR auf minus 32 Mio EUR. Die Verbesserung resultiert vornehmlich aus der Abgabe von VA STAHL Aktien (55 Mio EUR vor Steuern).
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) betrug 46 Mio EUR nach 12 Mio EUR in den ersten neun Monaten des Vorjahres. Das Jahresergebnis lag bei 37 Mio EUR nach minus 114 Mio EUR in der Vergleichsperiode des Vorjahres.
Der Mitarbeiterstand stieg im Periodenvergleich um 9% auf 22.149 bedingt durch die Integration der Akquisitionen Kvaerner Metals Equipment (1.326 Mitarbeiter), Escher Wyss (1.545 Mitarbeiter) und WABAG (415 Mitarbeiter).
Der für Oktober 2000 geplante Börsegang der ai informatics AG, eines internationalen Anbieters von Informationstechnologien wurde wegen des von Unsicherheit geprägten Börseumfeldes abgesagt und die Entscheidung für einen Trade Sale an einen finanziellen oder strategischen Investor getroffen.
Ausblick
Für das Jahr 2000 sind Wachstum im Auftragseingang, Umsatz und im operativen Ergebnis bereits absehbar. Das operative Ergebniswachstum resultiert aus einer guten Geschäftsentwicklung in allen Unternehmensbereichen außer der Metallurgietechnik.
Das Jahresergebnis wird sich operativ, sowie auch durch die Erlöse aus der Veräußerung von 9% VA STAHL Aktien im Vergleich zu 1999 stark verbessern.
Die Dividende wird im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich erhöht. ++++2000-11-22
Die börsenotierte VA Technologie AG (VA TECH) ist ein fokussiertes Technologie- und Serviceunternehmen, das Wert für Kunden über den gesamten Anlagen-Lebenszyklus schafft. Der Konzern verfügt über führende internationale Positionen in den Bereichen Metallurgietechnik, Hydraulische Energieerzeugung, Energieübertragung und -verteilung, Wassertechnik sowie Industrial Services.1999 erzielte die VA TECH mit 20.600 Mitarbeitern einen Umsatz nach IAS von 3,4 Mrd. EUR.
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