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Mayr-Melnhof Gruppe sehr gute Zahlen 31.10.2000
Ad hoc
Auch im dritten Quartal 2000 verzeichnete die Mayr-Melnhof Gruppe (WKN 890447) bei starker Nachfrage aus Westeuropa und der anhaltenden Marktbelebung in Osteuropa einen sehr guten Geschäftsverlauf.
Sowohl in der Karton- als auch in der Packagingdivision gelang es, die hohen Rohstoffpreise durch signifikante Effizienzsteigerungen und bessere Verkaufspreise zu kompensieren.
Aufgrund deutlicher Steigerungen bei Mengen und Preisen erzielte die Mayr-Melnhof Gruppe in den ersten neun Monaten 2000 einen konsolidierten Konzernumsatz von 802,4 Mio. EUR. Das entspricht einem Wachstum von 20,4% gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres. Beim betrieblichen Ergebnis gelang ein Zuwachs um 45,4% auf 84,2 Mio. EUR. Damit erreichte die Operating Margin 10,5% (Q1-3 1999: 8,7%). Das Ergebnis vor Ertragsteuern und Minderheitsanteilen lag mit 81,8 Mio. EUR um 54,6% über dem Wert der ersten drei Quartale 1999 (52,9 Mio. EUR). Der Konzernsteuersatz belief sich auf rund 35% (Q1-3 1999: rund 40%).
Insgesamt konnte von Jänner bis September 2000 ein Jahresüberschuss von 52 Mio. EUR erwirtschaftet werden. Dies ist ein neuer Rekordwert und entspricht einem Anstieg von 64,6% gegenüber dem Vorjahr.
Nach der sehr positiven Entwicklung in den ersten drei Quartalen und einem voraussichtlich saisonal bedingt etwas schwächeren 4. Quartal wird für das Gesamtjahr 2000 ein Rekordergebnis im Rahmen der Prognosen erwartet. Sowohl in der Karton- als auch in der Packagingdivision wird bis Jahresende mit guter Auslastung gerechnet. Infolge eines verstärkten Lagerabbaus bei den Kartonverarbeitern ist seit Oktober eine Verlangsamung des Eingangs von Neuaufträgen für Karton festzustellen, dennoch liegt der Auftragsstand der Kartondivision per Ende Oktober mit rund 85.000 Tonnen weiterhin auf hohem Niveau.
Der Beschaffungsmarkt ist einerseits seit Anfang September durch Anzeichen von Preisrückgängen bei einzelnen Altpapiersorten (u.a. gemischtes Altpapier) und Zellstoff gekennzeichnet. Andererseits haben dies die seit Wochen im Zuge der Rohölverteuerung ansteigenden Schlüsselkosten für Energie (Gas), Transport, Verpackung und Streichstoffe weit überkompensiert. Dennoch sollte Preisstabilität bis ins 1. Quartal 2001 möglich sein.
Aufgrund der guten Konjunkturaussichten in Westeuropa und der nachhaltigen Erholung in Osteuropa wird aus heutiger Sicht auch für den Beginn 2001 mit einer Fortsetzung der positiven Ergebnisentwicklung gerechnet.
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