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Veränderung |
Datum/Zeit |
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18,90 $ |
+0,35 $ |
+1,85 % |
17.04/22:10 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| CA4509131088 |
899657 |
- $ |
- $ |
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Iamgold keine Panik 29.12.2004
GOLDINVEST.de daily
Der Goldkonzern Iamgold (ISIN CA4509131088 / WKN 899657) aus Toronto geht auf den ersten Blick durch die abgeblasene Fusion mit Teilen des südafrikanischen Gold Fields-Konzerns einer unsicheren Zukunft entgegen; doch die Kanadier stehen auch gut auf eigenen Beinen, so die Experten von "GOLDINVEST.de daily".
Die Vorsicht der Investoren, die sich in jüngster Zeit von Iamgold getrennt hätten sei verständlich: Nachdem die Gold Fields-Aktionäre gegen eine Fusion ihrer internationalen Projekte mit Iamgold gestimmt hätten, stehe ihre Goldmine wieder alleine da. Doch die Verkäufe seien wohl stärker ausgefallen als es die zittrigen Hände allein, wie Börsenaltmeister André Kostolany gesagt hätte, getan hätten. Sicherlich, die Phantasie einer Übernahme oder Fusion sei zumindest derzeit vorbei. Aber Iamgold verfüge auch für sich allein über Projekte, die den Aktienkurs - zumindest bei steigendem Goldpreis - nach oben bringen könnten.
Zwar besitze der Konzern seine Hauptaktivitäten in Afrika. Ein Bewertungsabschlag sei dadurch zu begründen. Doch die Qualität der Liegenschaften sei extrem gut und ein zu hoher Discount also nicht gerechtfertigt.
So besitze Iamgold indirekt 38 Prozent an einem Projekt in Mali, welches die Sadiola Goldmine umfasse, die unter der Leitung von AngloGold Ashanti stehe. Des Weiteren besitze Iamgold 40 Prozent an Ländereien in Mali, auf denen die Yatela-Goldmine erschlossen sei. Diese werde ebenfalls durch AngloGold Ashanti betrieben.
In Ghana arbeite Imagold mit Gold Fields zusammen und besitze knapp zwanzig Prozent an den Konzessionen der Tarkwa- und der Damang-Mine.
Zudem verdiene der Konzern mit Diamanten und Gold, ohne jeden weiteren Einsatz: Von BHP Billiton bekomme Iamgold eine einprozentige Lizenzgebühr aus der Diavik-Diamantenmine und von Barrick Gold und Teck-Cominco würden die Kanadier 0,72 Prozent Umsatzanteil aus der Goldherstellung der Williams-Goldmine in Ontario erhalten.
Der Konzern sei absolut schuldenfrei und dürfte bis Ende 2005 rund 100 Millionen Dollar Barmittel und zusätzlich Goldbestände angehäuft haben.
Iamgold dürfte 2004 rund 430.000 Unzen Gold aus der Förderung bei den Beteiligungen Sadiola (176.000 Unzen), Yatela (97.000 Unzen), Tarkwa (98.000) und Damang (59.000 Unzen) zugeschlagen bekommen. Die Größenordnung der Produktion dürfte in den nächsten Jahren in etwa gleich bleiben, wobei höhere Goldmengen von Tarkwa geringere bei Sadiola ausgleichen würden. Die reinen Abbaukosten (cash costs) dürften dagegen von derzeit rund 245 US-Dollar je Unze auf etwas mehr als 200 US-Dollar je Unze fallen. Dies sollte direkt auf den Gewinn durchschlagen, der von 11 Millionen Dollar 2004 auf 28 Millionen Dollar 2006 steigen sollte.
Steigende Gewinne, 5,3 Millionen Unzen Gold-Ressourcen - mit rund 137 Euro je Unze zwar relativ hoch bewertet, doch das Potenzial zur Ausweitung in Afrika sei hoch - und ein Batzen Geld in der Kasse - möglicherweise finde sich doch noch ein Großer der Branche, der in den nächsten Jahren Iamgold übernehmen wolle.
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