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Wettstreit um Goldcorp


20.12.2004
GOLDINVEST.de daily

Glamis Gold bietet für Goldcorp (ISIN CA3809564097 / WKN 890493), so die Experten von "GOLDINVEST.de daily".

Die Verbindung könnte für Goldcorp-Aktionäre noch einträglicher sein als die Verbindung mit Wheaton River Minerals.

"Red Lake ist eines der weltgrößten Goldlagerstätten und es ist die Zeit gekommen, dass ein Bergbau-orientiertes Team es weitertreibt," kritisiere der CEO des amerikanischen Goldkonzerns Glamis Gold, Kevin McArthur, die Eigentümer des lukrativen Erzkörpers. Gemeint sei damit Goldcorp-Chef Robert McEwen. Er habe es aus Sicherheitsdenken dazu gebracht, dass sein Unternehmen zwar jährlich 600.000 Unzen Gold fördere – und das bei respektablen Abbaukosten. Doch er habe es auch fertiggebracht, dass sich der Aktienkurs seit zwei Jahren kaum von der Stelle bewegt habe. Mittlerweile sitze Goldcorp auf einem Barvermögen - teilweise in Gold - von rund einer halben Milliarde US-Dollar.

Diese begehrenswürdige Summe Kleingeld dürfte der zweite Grund gewesen sein, dass Glamis Gold am Donnerstag den Aktionären von Goldcorp ein Übernahmeangebot unterbreitet habe. Galmis Gold biete 0,89 eigene Aktien für eine Goldcorp-Aktie, und bewerte die Goldcorp-Aktie mit 17,80 Dollar. Doch die Voraussetzung sei, dass der Deal mit Wheaton River abgeblasen werde.


Aktionäre von Goldcorp müssten nun überlegen, ob sie lieber eine Verbindung von Goldcorp mit Wheaton River oder eine Übernahme durch Glamis Gold haben wollen würden.

Betrachte man den Kursverlauf von Glamis Gold, so bestehe kein Zweifel, dass das Management des Konzerns aus Reno, Nevada, einiges auf dem Kasten habe: Seit Anfang 2001 gehe es nahezu nur nach oben - von 1,50 US-Dollar bis heute 19 US-Dollar.

Galmis Gold besitze Projekte in Nevada, Mexiko und Mittelamerika und dürfte 2004 rund 235.000 Unzen Gold bei Abbaukosten von zirka 200 US-Dollar je Aktie fördern. Bis 2007 solle dies auf 700.000 Unzen anwachsen und die Kosten auf 150 US-Dollar gedrückt werden. Die meisten Analysten würden Glamis Gold daher in den nächsten Jahren deutlich steigende Gewinne bescheinigen.

Jeder Aktionär einer übernommenen Goldmine habe sich bisher freuen können. Es sei anzunehmen, dass McArthur auch die Goldcorp-Liegenschaften auf Vordermann bringen könnte - und zudem die Dollar der Kriegskasse lukrativ verwenden würde. Aber auch Wheaton River-Boss Ian Telfer wisse, wie man den Aktienkurs nach oben bringe - mit Agieren und nicht Abwarten wie der Goldcorp-Chef.

Der Glamis Gold-Goldcorp-Komplex würde bis 2007 seine Produktion auf rund 1,4 Millionen Unzen Gold steigern. Heute seien es rund 850.000 Millionen Unzen. Die reinen Abbaukosten dürften zirka 120 US-Dollar je Unze betragen. Aus heutiger Sicht sei es daher schwer zu sagen, ob eine Verbindung Glamis Gold-Goldcorp oder Goldcorp-Wheaton River längerfistig für die Aktionäre günstiger wäre.

Die Experten von "GOLDINVEST.de daily" tendieren eher Richtung Glamis Gold, deren Aktien ohnehin im Depot liegen sollten. Goldcorp-Aktionäre sollten daher gut abwägen und die Übernahmebedingungen gut studieren.




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