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RIM kooperiert mit AOL 27.09.2000
Finance-Online
Schon nächsten Monat würden AOL (WKN 886631) und Research in Motion (RIM) (WKN 909607), der führende kanadische PDA-Hersteller, gemeinsam den BlackBerry genannten PDA auf den Markt bringen, welcher die Instant Messaging Dienste von AOL nutzen werde, so die Experten von Finance-online.
Die Geräte sollen Nachrichten (E-Mails) versenden und empfangen können. Dies werde das erste sichtbare Resultat der AOL Anywhere Strategie sein, welche den AOL Dienste über die Grenzen von PCs hinweg verfügbar machen solle. So werde noch im Oktober Gateway ein spezielles Terminal für den AOL Internetzugang auf den Markt bringen, während ein mobiles Web-PAD nächstes Jahr erscheinen solle.
Web-PADs seien Mini-Notebooks ohne Tastatur. Als Eingabegerät fungiere hierbei ein berührungssensitives Display. Außerdem arbeite das Unternehmen an der Implementierung von AOLTV, dem interaktiven Fernsehangebot von AOL, in Set-Top Boxen von verschiedenen Herstellern. Im Handheld Bereich habe das Unternehmen in Palm und dem jungen Unternehmen Cybiko investiert, das vor allem sehr junge Käuferschichten durch sein trendiges Konzept anspreche. AOL werde für dieses Gerät eine Webekampagne vor dem lukrativen Weihnachtsgeschäft starten. Schon im Februar hätten beide Unternehmen eine Allianz angekündigt, um einen RIM-Pager für Nachrichten und E-Mail Dienste zu entwickeln. Wie erfolgreich der AOL-RIM BlackBerry allerdings sein werde, sei fraglich.
RIM entwickele seine PDAs primär für den High-End Markt und für Geschäftskunden. Deshalb sei das Unternehmen keiner solchen Öffentlichkeit bekannt wie beispielsweise Palm. Dennoch bestächen die Geräte vor allem durch ihre Internet-Fähigkeiten, die besser implementiert sein sollen als beim Palm VII.
Immer mehr Analysten gingen davon aus, dass der Entwickler von Mobil-Internet-PDAs einen erheblichen Vorsprung auf seinem Gebiet habe und die anderen PDA-Anbieter erst in diesen sehr schnell wachsenden Markt vorzudringen begännen. Nur deshalb habe RIM mit den eigenen Produkten die weltweite Handy Nr. 2 Motorola ausstechen können, welche ebenfalls in Gesprächen mit AOL über einen Zwei-Wege Pager gestanden habe. So werde RIM voraussichtlich auch schon in 2001 ein PDA mit integriertem Handy auf den Markt bringen. Am Donnerstag werde das kanadische Unternehmen aktuelle Quartalszahlen veröffentlichen und, was viel wichtiger sei, Prognosen für die Zukunft abgeben.
Die UBS Warburg Analystin Edel Ebbs, erwarte, dass RIM einen Verlust von 3 Cents melden werde bei einem Umsatz von $35,4 Millionen und empfehle, die Aktie aggressiv zu kaufen. Jedoch sei ein Großteil der Mobil-Internet-Phantasie auf dem aktuellen Niveau schon eingepreist. Die Aktie besitze eine Marktkapitalisierung von $6,1 Milliarden, also ein Fünftel von Palm, bei einem Umsatz von einem Zehntel von Palm. Außerdem solle das Unternehmen erst im kommenden Geschäftsjahr profitabel arbeiten.
Compaq Computer habe heute mitgeteilt, dass man keine Anzeichen sehe, dass die Verkaufszahlen bei Heim-PCs zurückgingen. Compaqs Wachstum zeige sich durch steigende Outsourcing-Verträge in Taiwan. Man erwarte den Verkauf von Produkten im Wert von US$9.3 Milliarden durch Hersteller aus Taiwan.
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