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Datum/Zeit |
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45,78 $ |
-1,55 $ |
-3,39 % |
17.04/22:10 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US25179M1036 |
925345 |
- $ |
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Devon Energy mit neuem Projekt 15.12.2004
GOLDINVEST.de daily
Der Gasreichtum der Beaufort See lockt Devon Energy (ISIN US25179M1036 / WKN 925345) in die Arktis, berichten die Experten von "GOLDINVEST.de daily".
Die gestiegenen Preise für Erdgas, die fortschreitende Erschöpfung der bekannten Lagerstätten und die Erkenntnis vieler Unternehmen, dass frühere Wachstumsstrategien wie zum Beispiel die Akquisition von schon produzierenden Öl- und Gasfeldern sich nicht mehr auszahlen würden, veranlasse jetzt mehr und mehr Unternehmen dazu, riskante Explorationsprojekte in Angriff zu nehmen. Eines dieser Unternehmen sei Devon Energy aus den USA, das laut einem Bericht der National Post in der Beaufort See nach Erdgas bohren werde. Dies sei das erste Explorationsprojekt dieser Art, seit in diesem Gebiet der staatlich subventionierte Explorations-Boom vor zwanzig Jahren zu Ende gegangen sei.
Michel Scott, der Vizepräsident für Öffentlichkeitsarbeit in der kanadischen Niederlassung des Unternehmens, habe letzte Woche in der National Post erklärt, dass auf Grund des erfolgversprechenden Potenzials für eine Entdeckung von Erdgaslagerstätten mit mehreren Billionen Kubikfuß Erdgas in diesem Gebiet sein Unternehmen bereit sei, dieses riskante Vorhaben im Winter 2005/2006 in Angriff zu nehmen. Devon könnte drei weitere Bohrungen in den darauf folgenden Wintern niederbringen. Die erste Bohrung, deren Ziel mehrere tausend Meter unter der Oberfläche der seichten Beaufort See liege, werde entweder von einer künstlichen Eisinsel oder einer Stahlbohrinsel niedergebracht werden.
Devon, das größte unabhängige Öl- und Gasunternehmen in den USA, habe mitgeteilt, dass es durch den Fortschritt ermutigt sei, der von den Befürwortern einer Pipeline vom Mackenzie Delta bis nach Alberta erzielt worden sei. Durch diese Pipeline könnten die Gasfunde in der Beaufort See zu den Märkten in Kanada und den USA transportiert werden. Die Pläne für die Pipeline hätten jetzt andere Unternehmen veranlasst, ihre Explorationsaktivitäten in der Arktis wieder aufzunehmen. Die Anträge für das Pipelineprojekt (7 Mrd. kanadische Dollar) seien von Imperial Oil Ltd. und seinen Partner eingereicht worden.
Durch diese Pipeline sollten das bereits vor Jahrzehnten in der Beaufort See gefundene Erdgas und die jüngsten Funde im Mackenzie Delta nach Süden fließen. Sie könnte später erweitert werden, um neue entdeckte Erdgasvorräte aufzunehmen. Laut Schätzungen des National Energy Board (NEB, Nationale Energiebehörde) besitze die Beaufort See ein größeres Potenzial für Erdgaslagerstätten als das Mackenzie Delta, sprich 52 Billionen Kubikfuß in der Beaufort See verglichen mit 13 Billionen Kubikfuß auf dem Festland.
Devon, eines der größten unabhängigen Öl- und Gasunternehmen, habe durch die Fusion mit Anderson Exploration, Mitchell Energy and Development und Ocean Energy seine Explorationflächen in Kanada und den USA weiter ausdehnen können und habe ebenfalls eine beachtliche Basis an unerschlossene Ressourcen erhalten. Im dritten Quartal mit Ende 30. September 2004 habe Devon 62,4 Millionen Barrel Öläquivalent gefördert und habe einen Nettogewinn von USD 2,07 je Aktie erzielt. Der Cashflow aus dem operativen Geschäft habe im Septemberquartal USD 1,3 Milliarden erreicht. Dies habe es dem Unternehmen ermöglicht, Investitionen von USD 747 Millionen und den weiteren Schuldenabbau zu finanzieren. Devon habe im dritten Quartal 503 Bohrungen niedergebracht, 32 Explorationsbohrungen und 471 Bohrungen zur Erschließung von bekannten Lagerstätten.
Die Analysten von Raymond James hätten Anfang November berichtet, dass Devon im Laufe von 2004 die Explorationsgebiete von Ocean Energy erfolgreich integriert habe. Nach Meinung der Analysten sei es jedoch für das Unternehmen ein wichtiges Ziel, zu demonstrieren, dass es jetzt seine Förderung ohne weitere Akquisitionen konsequent steigern könne. Für 2005 würden sie ein Wachstum von 5% prognostizieren und würden die Beurteilung "market perform" vergeben. Die Kollegen bei Standard & Poor's Equity Research würden ihre Bewertung "strong buy" für Devon Energy aufrechterhalten und hätten den Zielpreis von USD 44 auf USD 48 erhöht. Für 2004 und 2005 hätten die Analysten von S&P Equity Research ihre Gewinnprognosen je Aktie auf USD 4,30 bzw. USD 4,45 erhöht.
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