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Ivanhoe Mines Erfolgsstory geht weiter 14.12.2004
GOLDINVEST.de daily
Die Erfolgsgeschichte des kanadischen Bergbaukonzerns Ivanhoe Mines (ISIN CA46579N1033 / WKN 901508) geht immer weiter, so die Experten von "GOLDINVEST.de daily".
Nach riesigen Kupfer- und Goldvorkommen sähen die Geologen nach ersten Erkenntnissen auch umfangreiche Kohlevorkommen in den mongolischen Explorationsgebieten des Unternehmens.
Der Explorer Ivanhoe steige nun auch in das Kohlegeschäft ein. Mit fünf Bohrungen hätten die Kanadier rund um - bald Bergbau-Legende - Robert Friedland große Vorkommen auf ihren Ländereien im Bereich der Nariin Sukhait-Mine bestätigen können. In der Nähe würden bereits Chinesen erfolgreich Kohle abbauen und sie in das nur zirka 50 Kilometer entfernte China fahren. Dort - vor allem in der zirka 500 Kilometer entfernten Jiuquan Industrie-Stadt bestehe ein riesiger Bedarf an Eisenerz und Kohle aufgrund hoher Kapazitäten in der Stahlindustrie. Die Chinesen hätten bereits begonnen eine Eisenbahntraße zu der Nariin Sukhait-Kohlemine zu bauen.
Sollte sich daher bei weiteren Bohrungen die wirtschaftliche Abbaubarkeit der Kohlevorkommen für Ivanhoe herausstellen, wäre dies ein weiterer Impuls für die Explorationsaktie. Da die Lagerstätten nur bis zu 150 Meter unter der Grasnabe verlaufen würden und bis zu 90 Meter dick seien, sollte eine günstige Förderung möglich sein. Umso mehr, wenn die Transporte über die neue Eisenbahn vonstatten gehen könnten.
Robert Friedland dürfte nun vor allem drei Möglichkeiten prüfen, falls der Abbau Sinn mache: 1. So schnell wie möglich eine Mine in Produktion bringen und mit dem Cash-flow den Aufbau seiner Kupfer- und Goldproduktion beim Herzstück des Ivanhoe-Konzerns, des Oyu Tolgoi-Projekts, voranzutreiben. Oder 2. Ein eigenständiges Kohleunternehmen zu gründen, es an die Börse zu bringen und die Altaktionäre mit Aktien zu beglücken. Oder 3. Friedland suche sich einen starken Partner aus dem Lager der Kohleproduzenten. Von Rio Tinto über BHP Billiton bis Xstrata oder auch kleinere Australier sowie Chinesen würden sich wohl viele Konzerne die Finger lecken, könnten sie sich größere Kohlevorkommen in der Mongolei sichern.
Insgesamt gebe es auf den Ivanhoe-Explorationsgebieten drei bisher definierte Kohlevorkommen, so dass die zweite und dritte Lösung durchaus Charme besäßen.
Allein die neue Kohlephantasie könnte Anleger veranlassen weiter in die doch noch sehr spekulative Ivanhoe-Aktie zu investieren. Doch es gebe weitere Argumente:
Vor zwei Wochen hätten die Ivanhoe-Geologen rund 140 Kilometer von Oyu Tolgoi entfernt ein weiteres großes Gold- und Kupfer-Lager gefunden. Die Ausmaße der Ivanhoe-Erfolge würden zwar langsam an die unrühmliche Bre-X-Geschichte erinnern, als die Konzernbosse von Bre-X auf indonesischen Ländereien riesige Goldvorkommen vorgegaukelt hätten. Doch bei Ivanhoe sollte es doch seriös zugehen. Dafür stünden zum einen deutlich verbesserte Überwachungen von Explorationsergebnissen - und zum anderen Robert Friedland selbst, der wohl mehr zu verlieren als zu gewinnen hätte.
Das große Oyu Tolgoi-Vorkommen werde nach heutigem Wissen auf zirka 50 Milliarden Wert an Kupfer und Gold geschätzt. Sollten sich diese Vorkommen durch weitere Exploration bestätigen, wäre Ivanhoe mit einer Marktkapitalisierung von rund 1,5 Milliarden Euro wohl noch relativ günstig zu haben. Auch wenn dort der Aufbau einer Produktion etwa eine Milliarde Euro verschlingen würde.
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