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Neue Calls auf Gazprom 13.12.2004
X-markets by Deutsche Bank
Wie das X-markets-Team der Deutschen Bank berichtet, hat die Deutsche Bank neue Calls auf die Aktie von Gazprom (ISIN US3682872078 / WKN 903276) emittiert.
Das Unternehmen Gazprom sei gerade in aller Munde - und das habe vor allem einen Grund: Die Krise des russischen Unternehmens Yukos. Dabei rücke bei Yukos der 20. Dezember 2004 in den Fokus. Hier entscheide die Aktionärsversammlung, ob der Konzern liquidiert werde oder ob der Konzern den Weg in die Insolvenz gehe. Das Kernstück des Yukos-Imperiums stelle dabei Juganskneftegas dar. Die staatlich angeordnete Zwangsversteigerung der Yukos-Tochter finde am 19. Dezember statt. Gazprom habe bisher als einziges Unternehmen die Teilnahme an der Versteigerung zugesagt. Das Mindestgebot liege bei 8,65 Mrd. US-Dollar, welches von einer Großzahl der Beobachter als gering eingestuft werde. Durch eine geglückte Übernahme könnte Gazprom mit internationalen Größen wie BP, ExxonMobil oder Shell gleichziehen.
Abseits der aktuellen Diskussion habe Gazprom durchaus einiges zu bieten. Der russische Gaskonzern, an dem der Staat mit 38,37 Prozent beteiligt sei, sei in seiner Branche das weltweit führende Unternehmen. Es decke ca. ein Fünftel der Produktion ab und verfüge über rund 16 Prozent der weltweiten Reserven. Die erst kürzlich beschlossenen Preiserhöhungen bei Gas, immerhin um durchschnittlich 23 Prozent, würden als sehr hoch erscheinen, seien aber im Rahmen der Analystenerwartungen gewesen.
In Zukunft wolle sich der Konzern ein zweites Standbein aufbauen. Neben dem Erhalt der Spitzenposition im Gasgeschäft verfolge Gazprom das Ziel, zu den Global Playern bei der Ölproduktion aufzusteigen. Der erste Schritt in diese Richtung sei vor wenigen Wochen unternommen worden, indem die Übernahme des ebenfalls staatlichen Öl-Unternehmens Rosneft angekündigt worden sei. Der nächste Schritt solle durch obige Übernahme erfolgen.
Die technische Situation der Aktie sehe gegenwärtig recht vielversprechend aus. Der seit Anfang 2003 laufende Aufwärtstrend verlaufe gegenwärtig im Bereich von ca. 31 US-Dollar. Auf der Oberseite verlaufe ein horizontaler Widerstand bei rund 39 US-Dollar. In den kommenden Wochen werde sich entscheiden, ob mit einer möglichen Unterstützung der Öl- und Gaspreise dieser Widerstand durchbrochen oder ob der fast zweijährige Aufwärtstrend nach unten durchbrochen werde.
Folgende Gazprom-Calls seien von der Deutschen Bank emittiert worden:
| Underlying | ISIN | Typ | Laufzeit | Basispreis | Bezugsv. |
|---|
| Gazprom | DE000DB0GY27 | Amerik. Call | 15.06.2005 | 40,00 USD | 0,1000 | | Gazprom | DE000DB0GY35 | Amerik. Call | 15.06.2005 | 50,00 USD | 0,1000 | | Gazprom | DE000DB0GY43 | Amerik. Call | 14.12.2005 | 45,00 USD | 0,1000 | | Gazprom | DE000DB0GY50 | Amerik. Call | 14.12.2005 | 60,00 USD | 0,1000 |
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