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Alexion mit UniGraft Programm 08.09.2000
4BITS economy
In seinem UniGraft Programm beschäftige sich, so die Experten von 4bit economy, Alexion (WKN 899527) mit der Xenotransplantation. Der Fokus liege dabei auf der Behandlung von Wirbelsäulenverletzungen und Parkinson.
Alexions Ansatz zur Verhinderung von HAR beruhe auf der Abänderung von alpha gal. Die menschlichen Blutgruppen A,B und AB seien zueinander inkompatibel, sie unterschieden sich in ihrer Zuckerstruktur auf den roten Blutzellen. Nur Gruppe 0 sei zu allen kompatibel. Im Allgemeinen sei bei Transplantationen die Übereinstimmung von Blutgruppe von größerer Bedeutung als die Ähnlichkeit des eigentlichen Gewebes. Genau dieses Prinzip mache sich Alexion zu nutze, indem es ein Enzym in den biochemischen Weg zur Bildung von alpha gal einfüge, so dass stattdessen ein Type 0 Zucker produziert werde.
Da bei den so veränderten transgenetischen Schweinen kein alpha gal mehr vorkomme, trete auch keine HAR-Reaktion auf. Um die normale Immunreaktion gegen Schweinegewebe zu verhindern, füge das Unternehmen drei weitere menschliche Gene hinzu. Zur Zeit befänden sich die so veränderten transgenetischen Schweine in der vorklinischen Testphase.
Der Schwerpunkt des Unternehmens liege nicht bei der Xenotransplantation, sondern in der Behandlung von Entzündungsreaktion im Zusammenhang mit Autoimmun- und kardiovaskulären Erkrankungen. In diesem Kernbereich des Unternehmens würden zur Zeit 3 Phase II Studien durchgeführt und weiter Phase I Studien befänden sich in der Vorbereitung und hätten zum Teil schon begonnen.
Da es auch bei dieser Forschung um bestimmte Hemmstoffe gehe, bestehe eine Verwandtschaft zu den Problemen der Abstoßungsreaktion bei der Xenotransplantation.
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