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Samsung Kursmanipulationsverdacht 16.09.2004
de.internet
Die südkoreanische Börse Korea Stock Exchange (KSE) hat eine Untersuchung gegen den Elektronikkonzern Samsung Electronics (ISIN US7960502018 / WKN 881823) eingeleitet, berichten die Experten von "de.internet".
Dem Unternehmen werde Insiderhandel im Rahmen eines Aktienrückkaufprogramms vorgeworfen. Sollte die KSE Beweise gegen den Konzern finden, könnte dies massive Auswirkungen auf die Reputation des Unternehmens haben, habe ein KSE-Vertreter gegenüber der Londoner "Financial Times" berichtet. Samsung habe bisher als einer der am besten arbeitenden asiatischen Hersteller gegolten, was sich in den letzten Jahren in einer sehr positiven Entwicklung des Aktienkurses ausgewirkt habe.
Sollte sich der Verdacht auf Insiderhandel bestätigen, würde der Fall an die Börsenaufsicht FSS weitergeleitet, so der KSE-Manager. Nur diese könnte ein Verfahren gegen das Unternehmen einleiten.
Am vergangenen Freitag habe ein Gerücht kursiert, nachdem Samsung Aktien im Wert von 1,75 Milliarden Dollar zurückkaufen wolle. Der Kurs habe daraufhin um 4 Prozent angezogen. Auf Anfrage durch die KSE habe das Unternehmen am Montag entsprechende Pläne bestätigt. Demnach sei das Programm jedoch erst am frühen Montagmorgen auf einem Vorstandstreffen beschlossen worden. Bisher sei unklar, aus welcher Quelle das Gerücht am Freitag gestammt habe. Das Management der Börse vermute nun, dass ein oder mehrere Mitglieder des Vorstandes bereits im Vorfeld Informationen gestreut hätten, um selbst Vorteile aus einem steigenden Aktienkurs zu erhalten.
Insgesamt plane der Konzern den Rückkauf von 4 Millionen Aktien zwischen dem 17. September und dem 16. Dezember. Der Schritt diene unter anderem als vorübergehende Anlagemöglichkeit für die hohen Bargeldreserven des Unternehmens.
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