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EDS will 20.000 Stellen abbauen 10.09.2004
de.internet
Der IT-Dienstleister Electronic Data Systems (EDS) (ISIN US2856611049 / WKN 901244) will in den kommenden zwei Jahren offenbar bis zu 20.000 Arbeitsplätze vernichten, so die Experten von "de.internet".
5.000 Beschäftigte seien bereits in diesem Jahr entlassen worden. Mit dem Stellenabbau solle hauptsächlich der operative Gewinn gesteigert werden, der sich durch die Annahme mehrerer verlustbringender Prestige-Aufträge noch immer im Minus befinde. Dies habe Konzernchef Michael H. Jordan gestern auf einer Analystenkonferenz in San Francisco angekündigt.
Gegenwärtig habe EDS über 120.000 Beschäftigte. Mit einem Programm zur Konsolidierung der Datenzentren und eine stärkere Automatisierung in den Service-Bereichen im kommenden Jahr wolle der Vorstand die Produktivität deutlich steigern. Dadurch würden viele Arbeitskräfte in diesen Bereichen überflüssig. Die Zahl der tatsächlichen Entlassungen könne geringer ausfallen, wenn in der nächsten Zeit größere Aufträge abgeschlossen würden, habe es geheißen.
Anlass für die schlechte wirtschaftliche Situation des zweitgrößten IT-Dienstleisters nach IBM sei unter anderem ein Vertrag der US-Marine, der bisher einen Verlust von 1,6 Milliarden Dollar eingebracht habe. Nach Protesten der Aktionäre gegen die Annahme solcher Prestige-Aufträge sei im Juni ein über zehn Jahre abgeschlossener Kontrakt mit Dow Chemical vorzeitig beendet worden, nachdem dieser bereits für ein weiteres Finanzloch von 460 Millionen Dollar gesorgt habe.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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