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Generali Holding Vienna Zahlen


26.08.2004
Ad hoc

Generali Vienna Group (ISIN AT0000661350 / WKN 873075) übertrifft schon im ersten Halbjahr 2004 das EGT des gesamten Vorjahres. Combined Ratio auf knapp über 90 Prozent gedrückt. Zentralosteuropa weiterhin "Lokomotive" für das Prämienwachstum.

Ihren strikten Ertragskurs setzt die Generali Vienna Group konsequent fort. Der in Österreich und sieben Ländern Zentralosteuropas tätige Finanzdienstleister legte beim Prämienvolumen und vor allem bei den Beständen in der Lebensversicherung deutlich zu. Die Kosten konnten eingefroren werden, und auch die Zuwachsraten bei Schadenzahlungen blieben trotz eines Leistungsbooms in der Lebensversicherung konstant. Als "besonders erfreulich und Bestätigung unseres Ertragskurses" betont Finanzvorstand Walter Steidl die markante Verbesserung von EGT und Combined Ratio: Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erreichte im ersten Halbjahr 2004 eine Höhe von 63,0 Mio. Euro - verglichen mit 19,3 Mio. Euro im Vergleichszeitraum 2003; damit lag das EGT in der ersten Jahreshälfte 2004 bereits deutlich höher als im Gesamtjahr 2003 (42,1 Mio. EUR). Die Combined Ratio konnte von 95,4%auf nur 91,0% gedrückt werden.

Prämien: CEE-Anteil erstmals über 25 Prozent
Bei den direkt verrechneten Prämieneinnahmen erzielte die Gruppe ein Wachstum um 5,0% auf 1,38 Mrd. Euro. Wachstumsmotor waren die Gesellschaften in Zentralosteuropa mit einem starken Plus von 17,7%auf 346,3 Mio. Euro. Damit überstieg ihr Anteil an der Konzernprämie erstmals die 25-Prozent-Schwelle. Vor einem Jahr lag der Anteil noch bei 22,4 Prozent. In Österreich lag das Prämienaufkommen mit 1,04 Mrd. Euro um 1,4% über dem Vorjahresniveau. Österreich-Chef Hans Peer betont, dass die Steigerungsrate durchaus höher hätte ausfallen können, "aber eine Subvention von Einmalerlägen kommt bei uns nicht in Frage", unterstreicht auch er den nachhaltigen Ertragskurs. Das indirekte Geschäft (Rückversicherung) wurde im ersten Halbjahr 2004 plangemäß weiter um mehr als ein Drittel auf 53,2 Mio. Euro zurück gefahren, so dass das konsolidierte Prämienaufkommen der Gruppe 1,44 Mrd. Euro (plus 2,8%) erreichte.


Lebensversicherung: Bestand wuchs um 7,5%
Das Wachstum des Bestandes in der Lebensversicherung stärkte sich im ersten Halbjahr: Per 30. Juni 2004 lagen die Bestände mit 23,47 Mrd. Euro um 7,5 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres. Der Anteil der CEE-Gesellschaften beträgt bereits 36,3 Prozent und spiegelt somit das steigende Vorsorgebewusstsein auch in den neuen Märkten wieder.

Hohe Zahlungen in der Lebensversicherung
Bei den Zahlungen und Leistungen für die Kunden war im ersten Halbjahr 2004 ein Wachstum um 4,3% auf insgesamt 1,02 Mrd. Euro zu verzeichnen. In der Lebensversicherung betrugen die Leistungen 423,89 Mio. Euro; 67% der Leistungen entfielen auf "abgereifte" Lebensversicherungen - die Auszahlungen dieser Verträge lagen um 22,7% über dem Vorjahresbetrag. Diese Tendenz wird bis zum Jahresende abflachen. In den Schaden-/Unfallsparten reduzierten sich die Zahlungen um 6,1 Prozent auf 531,59 Mio. Euro. Die Kosten blieben mit 301,23 Mio. Euro nahezu unverändert (+1,1%).

Zuwachs bei den Kapitalanlagen
Im zweiten Quartal konnte das Wachstum der Kapitalanlagen verstärkt werden. Per 30. Juni erreichten die konsolidierten Kapitalanlagen einen Wert von 8,61 Mrd. Euro, was gegenüber dem Jahresende 2003 einem Zuwachs um 4,0 Prozent entspricht. Die laufenden Kapitalerträge betrugen 214,61 Mio. Euro (-2,6%).

Für das Gesamtjahr 2004 erwartet Konzernchef Dietrich Karner unverändert ein "Ergebnis, das eine weitere Dotierung der Eigenmittel und die Ausschüttung einer Dividende auf Vorjahresniveau ermöglicht".




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