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Qwest in Verlustzone 03.08.2004
de.internet
Der US-Telekommunikationskonzern Qwest Communications (ISIN US7491211097 / WKN 907671) musste in seinem zweiten Quartal einen höheren Verlust ausweisen, berichten die Experten von "de.internet".
Nach 64 Millionen Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres habe der Fehlbetrag nun bei 776 Millionen Dollar oder 43 Cent pro Aktie gelegen. Grund seien hauptsächlich Sonderzahlungen für Abfindungen an Entlassene und Prozesskosten, habe das Unternehmen heute in Denver im US-Bundesstaat Colorado mitgeteilt. Diese hätten bei insgesamt 487 Millionen Dollar bzw. 27 Cent pro Aktie gelegen.
Der Umsatz des Konzerns sei im Berichtszeitraum um 4,3 Prozent auf 3,44 Millionen Dollar gesunken. Zugewinne seien insbesondere bei DSL-Angeboten und Ferngesprächen zu verzeichnen gewesen, diese hätten bei 3 bzw. 6 Prozent gelegen. Aber auch der Mobilfunksektor habe weiter wachsen können. Die Festnetznutzung über kurze Distanzen im Orts- und Regionalbereich habe jedoch weiter abgenommen. Daraus habe ein Verlust ohne Sonderposten von 16 Cent pro Aktie resultiert. Die Analysten seien im Vorfeld von lediglich 13 Cent ausgegangen.
Im Festnetzbereich habe das Unternehmen vor allem mit Bundle-Angeboten punkten können. 36 Prozent aller DSL-Anschlüsse seien bisher in Verbindung mit einem Telefonanschluss verkauft worden. Insgesamt hätten zum Quartalsende 853.000 Kunden die Breitbandanbindung genutzt, 109.000 mehr als vor einem Jahr. Die Infrastruktur sei inzwischen so weit ausgebaut, dass 65 Prozent aller Haushalte in den Märkten Qwests versorgt werden könnten.
Im vergangenen Quartal habe Qwest seinen VoIP-Service für Unternehmenskunden gestartet. Bis zum Jahresende wolle der Konzern alle Großstädte in den Bundesstaaten, in denen er aktiv sei, mit entsprechenden Angeboten versorgen können. Dies solle zu einer weiteren Stärkung des Unternehmens-Geschäftes beitragen. Detaillierte Angaben zu den Prognosen für die kommenden Monate wolle der Vorstand zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben.
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