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Austrian Airlines übergewichten 23.02.2004
Raiffeisen Centrobank
Stefan Maxain, Analyst der Raiffeisen Centrobank, stuft die Aktie von Austrian Airlines (ISIN AT0000620158 / WKN 875224) von "neutral" auf "übergewichten" hoch.
Neben einer verbesserten Auslastung und eines geringeren Verfalls der Einheitserträge habe vor allem ein äußerst schwacher USD der Fluglinie zu einem deutlich über dem Managementausblick liegendem EBIT von EUR 63,4 Mio. verholfen. Der vorläufige Jahresumsatz von EUR 2.040 Mio. sei zwar erwartungsgemäß 7,5% hinter dem Vorjahreswert geblieben, habe allerdings die Schätzung der Analysten von EUR 2.024 Mio. übertreffen können.
Das EBIT von EUR 63,4 Mio. habe deutlich die Erwartung der Analysten überstiegen (EUR 18 Mio.). Das um "Einmaleffekte" bereinigte EBIT von EUR 4,2 Mio. sei näher bei der Schätzung (EUR -5 Mio.) zu liegen gekommen. Für 2004 habe das Management seinen Ausblick bekräftigt und erwarte ein EBIT ohne "Sondereffekte" von EUR 50 Mio. Die Analysten würden ihre Schätzungen für die Folgejahre unverändert belassen und mit einem EBIT 04e von EUR 64,5 Mio. bzw. 05e von EUR 82 Mio. rechnen.
Die Reduktion der Finanzverbindlichkeiten um EUR 330 Mio. auf EUR 1.942 Mio. (brutto) habe die Erwartungen der Analysten übertroffen. Die Fluglinie habe Kredite in Abschreibungshöhe (ca. EUR 200 Mio.) getilgt und aufgrund der EUR Stärke Fremdwährungsverbindlichkeiten von ca. EUR 130 Mio. wertberichtigen können. Die Tatsache, dass Austrian Airlines auch in einem Krisenjahr (Irakkrieg, SARS, Pilotenstreik) Finanzverbindlichkeiten deutlich habe verringern können, stärke das Vertrauen in das Unternehmen, langfristig positive Free Cash Flows zu erwirtschaften, sollte den Bewertungsabschlag zum Buchwert (Kurs/BW derzeit 0,62) weiter reduzieren.
Aufgrund der verringerten Nettoverschuldung, sowie des derzeit positiven Trends bei Verkehrszahlen stufen die Analysten der Raiffeisen Centrobank die Austrian Airlines-Aktie von "neutral" auf "übergewichten" hoch. Das Kursziel liege bei 13 Euro.
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