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Datum/Zeit |
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31,61 $ |
-2,96 $ |
-9,35 % |
24.04/18:21 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US20030N1019 |
157484 |
- $ |
- $ |
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Comcast will Walt Disney kaufen 11.02.2004
de.internet
Der US-Kabelnetzbetreiber Comcast (ISIN US20030N1019 / WKN 157484) hat ein Angebot für den Unterhaltungskonzern Walt Disney vorgelegt, berichten die Experten von "de.internet".
Wie Comcast heute in New York mitgeteilt habe, liege der Wert der Transaktion bei 54,1 Milliarden Dollar in Aktien, ohne Berücksichtigung der Schulden des Konzerns in Höhe von 11,9 Milliarden Dollar. Die gesamte Transaktion hätte damit einen Wert von 66 Milliarden Dollar. Den Disney-Aktionären würde an dem Gemeinschaftsunternehmen 42 Prozent gehören, so das Unternehmen aus Philadelphia. Damit würde Comcast zu einem der weltgrößten Medienkonzerne aufsteigen.
Comcast-Chef Brian L. Roberts habe in einem heute veröffentlichten Schreiben an Disneys CEO Michael Eisner geschrieben: "Gemeinsam würden wir die Stärke des größten Kabelnetzbetreiber des Landes mit Disneys Führungsposition im Bereich Unterhaltung, Media Networks und Themenparks vereinen." Disney-Chef Eisner solle sich nach Aussagen Comcasts gegen eine Fusion ausgesprochen haben. Comcast habe 21 Millionen Kabel-TV-Nutzer, zum Disney Imperium würden die Disney Studios, der TV-Sender ABC, die Disney-Freizeitparks und der Sportkanal ESPN gehören.
Comcast habe im vergangenen Geschäftsjahr wieder schwarze Zahlen schreiben können. Nach einem Vorjahrverlust von 274 Millionen Dollar (25 Cent pro Aktie) habe wieder ein Gewinn von 3,24 Milliarden Dollar (1,44 Dollar je Aktie) unter den Bilanzen gestanden. Der Verkauf der Beteiligung an dem Einkaufssender QVC habe geholfen das Ergebnis zu erreichen. Der Umsatz sei um 10 Prozent auf 18,35 Milliarden Dollar gestiegen. Durch die Übernahme von AT&T Broadband im November 2002 habe der Konzern 13 Millionen Kabelkunden hinzu gewonnen.
Im vierten Quartal sei der Umsatz um 58,1 Prozent auf 4,74 Milliarden Dollar geklettert, der Gewinn sei auf 383 Millionen Dollar nach einem Defizit von 51 Millionen Dollar im Vorjahr gestiegen.
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