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Nokia verliert Marktanteile 05.12.2003
de.internet
Der finnische Mobiltelefonhersteller Nokia (ISIN FI0009000681 / WKN 870737) hat in Westeuropa zum ersten Mal seit zwei Jahren Marktanteile verloren. Das geht aus einer Studie der US-Marktforscher "Strategy Analytics" hervor, die heute vorgestellt wird, so die Experten von "de.internet".
Im dritten Quartal habe der Marktführer Nokia beim Liefervolumen fast 10 Prozent eingebüßt: der Anteil sei von 51,2 Prozent im Vorjahr auf gegenwärtig 42,1 Prozent gefallen, obwohl der Gesamtmarkt in Westeuropa sich über einen Zuwachs von 23 Prozent habe freuen können. Mobiltelefone mit Farbdisplays und Kameramodulen seien ebenso gefragt gewesen wie einfache Einsteigergeräte.
Nokia habe Marktanteile an die südkoreanische Samsung und das Joint Venture SonyEricsson abtreten müssen, die sich vor Motorola auf den dritten und vierten Rang geschoben hätten. Aufholen können habe der deutsche Siemenskonzern, dessen Marktanteil als Nummer Zwei von 9,5 auf 17 Prozent gestiegen sei. Samsung habe sich von 7,6 Prozent im Vorjahr auf nunmehr 8,6 Prozent gesteigert.
Das japanisch-schwedische Gemeinschaftsunternehmen SonyEricsson habe 6,6 Prozent Marktanteil erlangt, nach nur 4 Prozent im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Motorolas Anteil sei auf 6,3 Prozent abgerutscht, im letzten Jahr habe der US-Technologiekonzern noch 7,8 Prozent des Marktvolumens in Westeuropa abdecken können.
In Großbritannien, dem größten Landesmarkt Nokias in Europa, hätten die Finnen die stärksten Rückschläge hinnehmen müssen. Weltweit habe der Konzern mit 0,1 Prozent minimal Anteile hinzu gewonnen. "Strategy Analytics" erwarte aber, dass der Weltmarktführer im Weihnachtsgeschäft des vierten Quartals wieder stärker wachsen könne.
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